Widersprechen sich Atheisten in dem Punkt?

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18 Antworten

die sind eben ein haus den widerspruchs

PeVau 03.07.2017, 18:07

Frage und Hilfreichste Antwort haben einander gefunden. Ein schönes Paar! ... und die passen so gut zueinander. :-D

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Nein.

Der Fehler Deiner Überlegung liegt darin, dass Du fälschlicher Weise annimmst, Atheismus würde irgendeine Aussage treffen.

Hast Du schon mal Polo gespielt? Wann hast Du Dich entschieden, kein Polo zu spielen? Bist Du gegen Polospieler und gegen den Polosport im allgemeinen?

Atheisten sagen nicht, dass es keinen Gott gibt, sie glauben nur eben nicht an Götter.

Atheismus kann somit gar keine Anforderungen an die Umwelt stellen. So wie Nichtpolospielen das auch nicht tut.

Wir leben allerdings in einer Gesellschaft, wo Göttergläubige in vielfacher Form Einwirkungen auch auf das Leben von Atheisten nehmen. Und dagegen setzen sich Atheisten zur Wehr. Es ist also der Übergriff der Gläubigen, der hier das Problem darstellt. Das fängt an beim Bimmeln von Kirchenglocken und führt bis zu einer Kanzlerin einer Partei mit einem "C" im Namen.

Auch als ausgetretener Atheist muss ich über meine Steuergelder die Gehälter von Bischöfen mitbezahlen. In sogenannten konfessionellen Kindergärten wird mit meinem Steuergeld Kindern ein Götterglaube aufgedrängt.

Wer an Götter oder die Zahnfee glauben will, soll das meinetwegen tun. Aber in einer Weise, die andere nicht tangiert. Dann ist alles gut.

Solange Gläubige diese Zurückhaltung nicht einhalten, wehren wir uns gegen die Übergriffe.

nowka20 08.07.2017, 14:51

@sausi!

und führt bis zu einer Kanzlerin einer Partei mit einem "C" im Namen

.angela merkel mit c?

wiki sagt:

Angela Dorothea Merkel (* 17. Juli 1954 in Hamburg als Angela Dorothea Kasner)[1] ist eine deutsche Politikerin (CDU) und seit dem 22. November 2005 amtierende Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland.

aber dazu bin ich warscheinlich nicht sausi-genug

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realsausi2 09.07.2017, 01:38
@nowka20

aber dazu bin ich warscheinlich nicht sausi-genug

Hier sind wohl andere Defizite Ursprung des Problems. Wer Lesen kann, ist klar im Vorteil:

führt bis zu einer Kanzlerin einer Partei mit einem "C" im Namen.

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Klasse, daß so eine geistfreie Antwort schon "beste Antwort" ist.

Atheisten haben kein Problem damit das andere Glauben ausleben, die finden das höchstens traurig oder schade wenn ein anderer Mensch sein Leben an sowas verschwendet.

Womit Atheisten ein Problem haben ist, wenn auf der Basis von veralteten Hirten-Mythen um einen Imaginären Freund in den Wolken Politik gemacht wird und Gesetze erlassen werden die eben nicht nur für Gläubige gelten, sondern den Unsinn allen aufzwingen.

Da sehe ich keinen Widerspruch?

Das kann durchaus ein Widerspruch sein, ja.

Es trifft aber auf die meisten Aheisten imho nicht zu. Weder haben alle Atheisten etwas gegen das Ausleben des Glaubens, noch wollen sie dass ihr Atheismus von Gläubigen akzeptiert wird.

So manche gläubige kommen noch viel weniger damit klar wenn andere nicht ihrer Ansicht sind.  Sie wollen akzeptiert werden was auch Okay ist versuchen anderen aber immer wieder ihre Sichtweise aufzuzwingen. Manche Atheisten machen das sicher auch aber sehr religiös fanatische sind da oft um einiges schlimmer. Man sollte seine Meinung zwar vertreten sie aber anderen nicht aufzwingen wollen. Egal ob gläubig oder nicht.  Mir persönlich ist es völlig egal was jemand glaubt.  Ich zwinge meine Sichtweise anderen auch nicht auf. Religion ist mir völlig egal.

Kein einziger Atheist hat ein Problem damit, dass andere ihren Glauben ausleben.

Schwierigkeiten haben Atheisten nur dann, wenn Wundergläubige den Anspruch erheben, dass sich andere, also auch Atheisten, ihren wundergläubigen Normen unterwerfen. Warum darf ich am Karfreitag nicht Tanzen gehen? Warum muss eine staatliche Schule Wunderglauben unterrichten?

Schwierigkeiten haben Atheisten auch dann, wenn Wundergläubigen und ihren Wunderglaubensgemeinschaften Sonderrechte eingeräumt werden. Warum z. B. muss ich als Atheist mit meinem Geld für die Verbreitung und Aufrechterhaltung des Wunderglaubens aufkommen? Warum wurde den Kirchen in einigen Regionen Deutschlands ein de facto Monopol in Kinder-, Alten- und Krankenbetreuung zugeschustert? Warum dürfen kirchliche Arbeitgeber ihre Angestellten dort noch mieser bezahlen, als es ohnehin in dieser Branche üblich ist und warum gelten für Angestellte bei kirchlichen Arbeitgebern wichtige Mitbestimmungs- und Vertretungsrechte nicht?

Ich habe kein Problem mit dem Glauben anderer, aber wenn aus diesem Glauben gesellschaftliche Anmaßung wird, dann schon.

rallerapper799 01.07.2017, 15:24

Kein einziger Atheist hat ein Problem damit? Wo hast du denn das her? Verteidigst sofort alle Atheisten. Hochinteressant. 

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oopexpert 02.07.2017, 16:34
@rallerapper799

Nö, kein einziger Atheist hat ein Problem damit. Das liegt einfach an der Definition, was ein Atheist ist.

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Erstmal das offensichtliche , Atheismus ist kein Glaube sondern die abwesenheit von Glauben.

Dann kann man Atheisten nicht klar deffinieren , da Atheist sein bloß eine Aussage auf eine Frage ist , in allen anderen Punkten können sich Atheisten Meilen weit voneinander unterscheiden.

Zudem kann ich mir kaum vorstellen , dass die Mehrzahl der Atheisten etwas gegen Gläubige hat , welche ihren Glauben privat ausleben , allerdings ist in unserem Land der Glaube noch viel zu present und bei weitem nicht nur etwas privates.

Selbst ich als Atheist muss von meinen Steuern die Kirche mitfinanzieren , obwohl ich keine Kirchensteuer zahle.

Unterschiedliche Einrichtungen in DE wie zb. Karitas werden zu >99% vom Steuerzahler gezahlt , aber die Kirche darf dort ihren Namen draufklatschen und über nahezu alles bestimmen.

Solche absolut nicht zu tollerierenden Umstände sind eher etwas worüber sich Atheisten hirzulande aufregen.

Das Gläubige ein irrationales Weltbild haben stört die wenigsten Atheisten , weil sowas einfach etwas ist womit man sich problemlos abfinden kann, da sie einen nur in den seltensten Fällen überhaupt betreffen.

Ich bin Atheist. Und mir ist vollkommen egal, was andere glauben. So lange sie mich nicht missionieren wollen. 

Ich glaube eher, dass du da was verwechselst. Die Atheisten sind toleranter, als du denkst. 

Menschen verhalten sich oft widersprüchlich, das gilt für Atheisten wie auch für Gottgläubige. In diesem Sinne ist diese Hinterfragung nicht berechtigt.
Es kommt darauf an , inwieweit ein Jeder die "Weltanschauung" des anderen respektiert. Hiervon scheinen manche Atheisten oder Religionsgegner - vor allem solche, welche sich auf Foren wie hier bei GF wichtig tun - oft  weit entfernt zu sein mit ihren versteckten oder offenen Gehässigkeiten gegen gläubige Menschen oder deren Überzeugungen.
Wir können uns aber damit trösten, daß dies offensichtlich die dümmsten Vertreter ihrer "Spezies" sind. Was kratzt es uns, wenn uns der Hund anpinkeln will.
Die meisten "Atheisten" interessiert aber garnicht, was andere so "glauben" und viele die sich dazu äußern tun das mit Respekt.
Und auch dies kann man hier im Forum erleben.

Nein ist es nicht, da Atheismus kein Glaube ist, sondern die Abwesenheit von Glauben.

Ja ich habe immer wieder fest gestellt das, wenn Atheisten sehr krank werden den Weg zu Gott suchen und finden.

JoachimWalter 01.07.2017, 21:37

Kann ich nicht nachvollziehen. Hab den Weg zu Gott nie gesucht, nicht mal nach dem Tod meiner Zarten.

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matmatmat 03.07.2017, 18:04

Echt? Mir ist kein Fall bekannt. Kannst Du ein par Eindeutige Beispiele nennen?

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Vielen Atheisten ist es egal, wer an was glaubt. Sie erwarten nur meist, dass der Glaube eine private Angelegenheit ist und bleibt.

Jeder kann an das glauben, was er möchte, sollte nur andere damit in Ruhe lassen.


rallerapper799 01.07.2017, 10:54

Die eine Sorte von denen mag ja so sein, aber andere wiederum sind es nicht 

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Radof 01.07.2017, 10:59
@rallerapper799

Thats life - es gibt immer solche und solche. Gibt auch genug Gläubige die sich zurückhalten und dann gibt es eben die, die meinen alles und jeden missionieren zu müssen... Ist immer das selbe Lied.

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realsausi2 01.07.2017, 12:26
@rallerapper799

Das ist falsch und Folge undifferenzierten Denkens.

Die "Sorte", die das D.E. nicht tun, äußern sich i.d.R. als Antitheisten. Das ist etwas anderes als Atheist.

Es ist wichtig, die Unterschiede zu berücksichtigen.

Ich bin Atheist, Antitheist, Agnostiker, Ignostiker, Apatheist. Alles unter einem Hut.

Wenn ich mich gegen Götterglauben ausspreche, ist das immer der Antitheist, der das Wort hat. Der Atheist trifft überhaupt keine Aussagen.

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Ich sehe das genau anders herum.

Viele gläubige kommen damit nicht klar, wenn andere ihren Glauben und ihre Ansichten nicht teilen.

Dann beginnen die penetranten Missionierungsversuche.

Atheisten werdet ihr selten erleben, dass sie sich mit Heftchen an den Strassenrand stellen und Menschen vom Atheist sein überzeugen wollen.

Klar gibt es auch Atheisten, die Missionieren, die kannst du aber an den 5 Fingern abzählen.

Keine Ahnung, was du für Atheisten kennst.

Denen, die ich kenne, ist es völlig schnuppe, ob andere gläubig sind oder nicht.

Leben und leben lassen!

Und sie müssen/wollen auch nicht aus dem Grund akzeptiert werden.

Ich brauche nicht den "Segen" der Theisten. Von mir aus können die an ihren absurden Gott glauben wie sie wollen. Das wird mich nicht davon abhalten diesen überholten Käse zu kritisieren.

Ich erwarte keine Akzeptanz der Theisten, daher ist es mir auch völlig egal, was sie über Atheisten denken.

Es kann doch jeder an das denken was er will, ich hab da nichts gegen.

Tja, Toleranz ist schwer........

cheerio

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