Widerrufung des Beamtenverhältnis aus gesundheitl. Gründen?

4 Antworten

Sorry - aber wer soll denn deinen Text hier verstehen ?

Wenn du eine Behinderung von 40 % hast, dann war diese doch bereits bei deiner Einstellung bekannt und somit hat doch die Behörde dagegen nichts einzuwenden.

Der Amtsarzt überprüft doch nur, ob du wieder dienstfähig bist und somit deine Ausbildung zum Beamten auf Widerruf weiter machen kannst.

Fachmännische wie auch sachkundige Fragen sollte man aber auch von einem Beamten-Anwärter erwarten können.

Außerdem erhält ein Beamter nie eine Rente vom Land.

Sollte er aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden, wird er in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

Eine Rente ist dann an bestimmte Regeln geknüpft, die du hier nachlesen kannst.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/04_Mitten_im_Leben/03_was_passiert_bei/02_Erwerbsminderung/erwerbsminderung_node.html

Setzt aber voraus, dass man mindestens 60 Monate Rentenbeiträge geleistet hat.

Gruß Apolon

Der Beamte ist in den Ruhestand zu versetzen wenn er wegen seines körperlichen Zustandes  ODER aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) ist. So will es das Beamtengesetz.

Dort steht auch:
Als Dienstunfähig kann auch angesehen werden ...wenn er innerhalb 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan hat und innerhalb weiterer 6 Monate nicht zu erwarten ist das die Dienstfhigkeit wieder vollständig hergestellt werden kann.

Als Beamter auf Wiederruf bedeutet das die Entlassung aus dem Dienst da keine Ansprüche ggü. dem Dienstherrn bestehen. Somit erfolgt die Nachversicherung in der GRV. Dies bedeutet meist bei Dienstanfängern ein wirtschaftliches "K.O." da die Mindestdauer von 60 Monaten nicht erfüllt ist.

Dieser Sachverhalt hat nichts mit der Behinderung zu tun, da diese bei Einstellung ja bekannt war und Du damit als Diensttauglich eingestuft und eingestellt worden bist.

Dürfen die. Würde dir trotzdem raten, dass du dich dringend mit dem Personalrat in Kontakt setzt. Eine Verbeamtung (auch später auf Probe) sitzt verneinen, wenn gesundheitliche Gründe dafür sorgen könnten (!), dass du vor erreichen der Regelaltersgrenze dienstunfähig wirst.

Wenn du entlassen wirst, wirst du in der gesetzlichen RV nachversichert und kannst dann Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen.

Aber noch einmal: sofort mit dem PR in Verbindung setzen.

Ergänzung: Pension bzw Versorgungsbezüge bekommst du erst bei Dienstunfähigkeit wenn du Beamter auf Lebenszeit bist. Bei Widerruf und Probe passiert das oben geschilderte.

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Wenn du entlassen wirst, wirst du in der gesetzlichen RV nachversichert und kannst dann Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen.

Nein - dies ist nicht möglich.

In der gesetzlichen Rentenversicherung, gibt es keine Erwerbsunfähigkeitsrente.

Außerdem hat er mit Sicherheit auch noch keine 5 Jahre gearbeitet.

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