Widerrufsrecht nach Fernabsatzgesetz - Teilrückgabe?

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Kommt darauf an, wie es auf deiner Rechnung steht. Wenn da zwei Posten sind, beide jeweils für 100 Karten, dann kannst du jeden Posten einzeln zurückgeben. Wenn dort nur Steht 200 Hochzeitskarten, als einzelner Posten, dann kannst du nur entweder alle 200 zurückgeben oder alle behalten.

Hallo,

das Fernabsatzgesetz soll dich ja nur schützen, da du die Ware nicht wie im Geschäft anfassen kannst. Ergo wenn du in den Laden gehst, dir das 100Pack anschaust und es dir ja auch zusagt, kannst du ja nicht einfach 30Stk zurück geben. Ware war ja anscheinend ok und hat deinen Ansprüchen entsprochen.

Umgekehrt, wie soll der Händler 30 lose Karten verkaufen?

Nur die kompletten Packungen... Die anderen kannst du zerreissen oder als Tisch- Untersetzer nehmen damit der Tisch nicht mehr wackelt...

Gerät trotz Finanzierung zurückgeben?

Hallo,

ich habe mir gestern bei Saturn einen Surface Pro 4 finanziert inkl. Allianz Versicherung für 1249,00€. Jetzt hängt das Gerät sich aber ständig seit Benutzung auf. Ich habe im Internet nach Lösungen dagegen gesucht und es schon 2x zurückgesetzt und sogar den Grafiktreiber aktualisiert, aber das Gerät hängt sich immer wieder alle 15-30 Minuten auf. Das ist sehr ärgerlich. Jetzt meine Frage: Nimmt Saturn das Gerät trotz Finanzierung zurück? Ist ja gerade mal 1 Tag alt. Mein Gedanke ist so, dass Sie mir entweder ein neues Gerät geben oder das Gerät zurücknehmen und die Finanzierung stornieren. Eine Reparatur nach 1 Tag Benutzung kommt für mich nicht in Frage. Das 14-tägige Rückgaberecht gilt lt. Fernabsatzgesetz ja nur bei Online-Käufen. Ich hoffe, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.

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Umzugsverträge fallen nicht unter das Widerrufsrecht. Auch nicht, wenn es ein Fernabsatzgeschäft ist bzw. der Vertrag online abgeschlossen wurde?

Ich möchte meinen Umzugsvertrag widerrufen. Im Internet habe ich gelesen, dass man bei Umzugsverträgen kein Widerrufsrecht hat. Gilt das auch, wenn der Vertrag nur über Telekommunikationmittel abgeschlossen wurde?

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Umtausch nach Internet-Kauf: Zelt erweist sich als nicht geeignet. Was nun?

Hallo zusammen,

meine Eltern haben sich vor sechs Wochen ein Vorzelt für einen QEK-Junior (Kult-Wohnwagen aus der DDR) im Internet bestellt.

Das Zelt wurde als "Vorzelt "QEK-Family" für Qek Junior, usw. ..." angegeben, siehe hier:

http://www.trabiteile.de/product_info.php/products_id/2351

Nun ist mir klar, dass das zweiwöchtige Rückgaberecht dazu dienst, sowas auszuprobieren. Es hat nur leider eine Woche durchgeregnet und meine Eltern wollten das Zelt nicht schmutzig machen. Danach ist meine Mutter ins Krankenhaus gekommen, sodass das Ganze zur Nebensache wurde.

An diesem Wochenende stellte sich nun heraus, dass das Zelt - obwohl explizit dafür ausgegeben(!) - hinten und vorne nicht passt. Das liegt auch daran, dass es sich wohl um ein Universalzelt handelt, wie ihnen jetzt erst klar wurde.

Dies liest sich meines Erachtens jedoch anders, ionsbesondere wegen der Formulierung "Vorzelt "QEK-Family" für Qek Junior, [...]". Dies impliziert meines Erachtens, dass es sich in erster Linie um ein Vorzelt, passend für den genannten Typ handelt und darüber hinaus eben auch für andere Wohnwagen, etc. geeignet ist.

Ich habe nun den Internet-Verkäufer angeschrieben und darauf hingewiesen, dass es nicht passt und dies einen Mangel darstellt. Aus diesem Grunde würden meine Eltern gerne den Kauf widerrufen. Auch habe ich erwähnt, dass das Zelt in absolut neuwertigem Top-Zustand befindet.

Der Händler argumentiert nun mit "Er hätte noch nicht einen Widerruf bei diesem Zelt gehabt und dies sei auch nicht mit einkalkuliert.". Er könne daher nur einen Umtausch gegen Erstattung von 80% des Kaufpreises anbieten.

Ich habe dann noch einmal nachgesetzt und ihn freundlich darauf hingewiesen, dass ihm das Widerrufsrecht gem. Fernabsatzgesetz als Online-Händler doch ein Begriff sein sollte und es doch sehr verwunderlich sei, dass so etwas nicht zur Kalkulation gehöre. Darüber hinaus seien "Noch nie Probleme gehabt." und "Alle Kunden immer zufrieden" doch sehr vage Behauptungen, die keine Standhaftigkeit hätten. (Das nur mal nebenbei)

Ich habe nun noch einmal den perfekten Zustand hervorgehoben und dass er eben keinen Verlust damit machen würde. Ebendies hätte er innerhalb der 14-tägigen Rückgaberechts ohnehin akzeptieren müssen. Als Entgegenkommen habe ich nun dennoch die Übernahme der Rücksendekosten angeboten und unterstrichen, dass ich einem größeren Streit möchte.

Meine Fragen:

  • War mein Vorgehen gerechtfertigt?
  • Wer ist im Recht?
  • Wie sollte ich weiter verfahren?

Über Antworten würde ich mich freuen!

Danke im Voraus! Peter

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Gewerblicher Verkäufer verlangt Storno-Gebühren

Ich habe die Frage vorhin schon gestellt, aber da kam nicht viel bei rum. Es geht darum dass ich auf Ebay bei einem gewerblichen Händler einen Komplettradsatz gekauft habe und den Kauf kurze Zeit später widerrufen habe. Nun verlangt der Verkäufer aber 15% Storno-Gebühren, was ich nicht ganz nachvollziehen kann, weil der Radsatz wohl schon mit aufgezogenen Reifen und ausgewuchtet auf Lager ist und selbst wenn dem nicht so wäre, liegen Bestellung und Widerruf zeitlich so nah bei einander, dass der Händler schon beim wahrnehmen der Bestellung auch den Widerruf hätte sehen müssen und somit die Kundenspezifische Herstellung welche einen Widerruf ja auschließen würde gar nichts erst erfolgt ist. Was meint ihr? Muss ich die Storno- Gebühren jetzt bezahlten oder will mich der Verkäufer über den Tisch ziehen?

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