Wichtig!Wie entstehen Täler bitte Detail lesen?

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2 Antworten

Hier ist nicht die Hausaufgabenhilfe - nur mal so erwähnt 

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Kommentar von Deimudda0100
14.03.2016, 19:36

Ist, aber keine Hausi ^^

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Kommentar von Hooks
14.03.2016, 19:33


Filmbesprechung von Michael Kotulla


Die professionelle Filmproduktion der britischen Truth in Science führt
in eine aufschlussreiche und bildgewaltige Entdeckungsreise zu den
Britischen Inseln. Es werden eindrucksvolle Landschaften und
spektakuläre Gesteinsformationen im Lichte neuer Erkenntnisse
präsentiert. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Vergangenheit
unserer Erde zu enträtseln ist.


Geologisch betrachtet sind die Britischen Inseln
einmalig. Nirgendwo auf der Erde können die fossilführenden
Schichtgesteine über alle geologischen
Systeme hinweg auf so einer kleinen Fläche verdichtet beobachtet und
studiert werden. So ist es nicht von ungefähr, dass die Britischen
Inseln zum „Geburtsort der modernen Geologie“ avancierten.


In In Stein gemeißelt werden zu Beginn die
unterschiedlichen Vorstellungen und Ideen über die Erdvergangenheit
aufgezeigt, und in der Folge werden sie im Kontext aktueller
Erkenntnisse über geologische Prozesse betrachtet. Die
unterschiedlichen Prozesse, u. a. Erosion, Sedimentation, Fossilisation,
die Bildung von Ton- und Kalkschlämmen und die Entstehung von Graniten
und Basalten, werden an zahlreichen Beispielen anschaulich erklärt.
Hierbei wird der Zuschauer zu berühmten und gänzlich unbekannten Orten
wie Siccar Point, Ogmore-by-Sea, Dartmoor, Giant’s Causeway, Mam Tor
und Peacehaven (Kreidefelsen) geführt. Es zeigt sich: Viele der
behandelten Einzelphänomene zeugen nach heutiger Auffassung von einer
schnellen Entstehung, sodass gängige Vorstellungen langer
Bildungszeiten sukzessive aufgegeben werden mussten.   


In Summe führt dies zu der Schlussfolgerung, dass im
Wesentlichen Katastrophen unsere Erdgeschichte geprägt haben. Nach den
im Film Mitwirkenden – A. Snelling, J. Whitmore und P. Garner – braucht
es aber noch eine radikale Reform der vorherrschenden, konventionellen
Langzeit-Interpretation der Erdvergangenheit; so P. Garner: „Zwar hat
die Forschung in den letzten Jahrzehnten katastrophische Prozesse
wiederentdeckt, aber nur erst im Verlauf langer Zeitskalen. Sie werden
immer noch als seltene Unterbrechungen einer ansonsten ruhigen
Vergangenheit betrachtet.“


Der sehenswerte und zur Weitergabe empfohlene Film besticht durch eine
klare Trennung von Daten und Interpretation und eine ganzheitliche
Betrachtungsweise.




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