wichtige Punkte Englische Monarchie bzw. Monarchie im wandel?

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3 Antworten

Dein Thema ist doch "Die britische Monarchie im Wandel", aber nicht: "Die wichtigsten englischen Könige"!

Insofern musst du deine Arbeit völlig anders anlegen. Ich gebe dir einige wesentliche Stichpunkte zur Orientierung:

1. Entstehung der britischen Monarchie: Eroberung durch den Normannen Wilhelm "den Eroberer" 1066.

2. Einschränkung der königlichen Rechte z. Zt. von Johann "Ohneland" durch die Magna Charta (1215). Der eingerichtete "Königliche Rat" entwickelt sich in der Folgezeit zu einem Parlament als Vertretung des Adels.

3. Unter Heinrich VIII. löst sich England von der römischen Papstkirche und bildet die Church of England, der britische Monarch wird (und ist) Oberhaupt der anglikanischen Kirche (Suprematsakte von 1534).

4. 1603 sind die Monarchien in England und in Schottland durch Personalunion (das schottische Königshaus der Stuarts) verbunden, behalten aber ihre eigenen Parlamente und Regierungen.

5. 1688 Glorious Revolution: Absetzung der (katholischen) Stuarts, Wilhelm von Nassau-Oranien besteigt mit seiner Frau Mary (eine protestantische Stuartprinzessin) den Thron.

6. 1689 Bill of Rights: Das englische Parlament erhält in allen politischen Angelegenheiten Vorrang, die Monarchie behält nur noch wenige Befungnisse, etwa das Vetorecht gegen Parlamentsgesetze, die Leitung der Außenpolitik und den Oberbefehl über das Militär; seitdem kann auch nur noch britischer Monarch werden, wer der protestantisch-anglikanischen Kirche angehört.

7. 1701 Act of Settlement: Das Haus der Welfen in Hannover wird Thronerbe in England und Schottland; seit 1714 König Georg I. Unter den Welfenkönigen wächst die Macht von Premierminister und Kabinett.

8. 1707 Act of Union: Die beiden Königreiche England und Schottland werden staatsrechtlich vereint, auch beide Parlamente (gemeinsamer Tagungsort: London).

9.a. 19. Jahrhundert: Die britische Monarchie wird zu einer parlamentarischen Monarchie, in der der Monarch seine immer noch weitgehenden Befugnisse (vgl. 6.) nicht mehr eigenverantwortlich ausübt, sondern nur noch auf Rat und Ersuchen der vom Volk gewählten Regierung (Premierminister und Kabinett).

9.b. 1876 wird Königin Victoria Empress of India (1947 Ende des indisch-britischen Kaiserreichs).

10. 20./21. Jahrhundert: Die britische Monarchie kompensiert ihre politische Zurückhaltung durch mediale Einflussnahme.

MfG

Arnold


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König George, der gegen die US-Kolonisten kämpfen ließ, wäre noch zu erwähnen.


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Elisabeth I. war eine bedeutende Königin, dagegen ist eine Lady Di nur ein Schatten dagegen.

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