Wichtige Fragen an Kompetente, erfahrene Hundebesitzer...

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16 Antworten

Tips kann man jetzt so viele geben, bis die Finger wundgetippt sind. Da hier aber niemand Eure Familie und Euer Leben kennt, wäre es sinnvoller sich an kompetente Personen vor Ort zu wenden.

Ich persönlich halte immer mind. 2 Hunde derselben Rasse, da die einfach eine "gemeinsame Sprache sprechen" und ein ähnliches Spielverhalten haben.

Zu einem Labbi passt in meinen Augen nichts besser als ein 2.Labbi <3 <3

eine ältere gemütliche Hündin würde Eurem Haushalt sicher viel Gutes bringen ;-)

wende Dich doch mal an Angelika Richter! sie ist schon seit vielen Jahren als Pflegestelle für die Retriever-Nothilfe tätig und hat schon viele Familien mit ehemals Not-Labbis glücklich gemacht :

http://hundetrainer-korschenbroich.vpweb.de/-ber-mich.html

Der Vorteil ist eben, dass man seinen zukünftigen Hund schon kennenlernen und einschätzen kann, ausserdem wird man dort ehrlich beraten, da das Wohl der Hunde an 1.Stelle steht und nicht die schnelle Umplatzierung.

Viel Glück!

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Kommentar von NoradieHexe
04.07.2013, 21:56

DH! Prinzipiell würde ich die Labbi - Labbi Mischung auch die perfekteste finden. Nachdem es ja wohl die zwei Sprachen "hündisch" und "labbisch" gibt :-)). Aber 2 Labbi und zwei Jungs in dem Alter ?! Na, mir wäre es zu viel...

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wir haben 2 Hunde. Einen deutschen Schäfer mix aus dem Tierheim ca 8 jahre.und ein Zwergpudel Mädchen aus einer Familie die frau hatte einen Schlaganfall. Beide Mädchen kommen gut zurecht miteinander.an deiner stelle würde ich einen Hund aus dem Tierheim aussuchen der sich bereits auch mit Katzen auskommt

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Ich habe zwei Hunde, die vom Alter, Rasse und Wesen sehr unterschiedlich sind.

American Bulldog Hündin ca. 13 Jahre alt - ruhig, gelassen, läuft wenig Saarloos Wolfhund Rüde 3 Jahre alt - ein junger Hund halt und läuft gerne und viel

Wir haben unseren Rüden als Welpe geholt als unsere Dame rund 10 Jahre alt war. Ich muß allerdings dazu sagen, dass unsere Dame nicht geplant war. Wir planten eingentlich einen Welpen und bekamen ca. 9 Monate vorher durch Zufall eine Nothündin eigentlich für 1-2 Tage. Wir peppelte sie auf uns sie blieb natürlich.

Auch so ja - 2 Katzen hatten wir auch.

Ich kenne auch sehr sehr viele, die zwei Hunde haben.

Nun meine Tipps:

  1. Ich würde dem Ersthund keinen Hund vorsetzen, der älter als er ist. Er sollte jünger sein. Ob es nun gleich aber ein Welpe sein muß, ist Eure Entscheidung. Ein Junghund geht genauso.

  2. Eurer Hund sollte mit aussuchen dürfen und vorher den anderen Hund kennenlernen bevor der einzieht.

  3. kurz vor dem Einzug - noch eine Runde laufen - nicht holen und rein.

  4. es kann eine völlig andere Rasse sein. Ich würde allerdings schon darauf achten, dass es nun ein Yorki oder so ist. Sie können zwar schon miteinander spielen, aber ganz anders. Sollte körperlich schon passen.

  5. Rassentechnisch völlig wurscht - die Zwei müssen sich riechen können und verstehen.

  6. Ihr müßt Euren Ersthund immer bevorzugen.

Zu Deinen Fragen:

Ob eher einen Hund, der vom Wesen her ähnlich ist oder das Gegenteil, ist fraglich. Hat beides seine Vor- und Nachteile. Auf der einen Seite wird Eurer evt. ruhiger, wenn der Zweithund ruhiger ist oder der Zweithund wird lebendiger durch Euren. Oder beide sind lebendig - das macht Spaß, kann aber verdammt anstrengend sein.

Rüde oder Hündin: hat auch beides seine Vor- und Nachteile. Meist ist es einfacher, wenn man ein gemischtes Paar hat. Zwischen Rüden kann es auch irgendwann zu Machtkämpfen kommen. Beides spricht also für eine Hündin. Da Ihr eh im Tierheim holen wollt und dort eigentlich alle Hündinen kastriert sind, wäre das Problem auch schon gelöst.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

LG

Ganz ehrich? Geht ins Tierheim, schaut welcher Hund zu Euch passen könnte und laßt dann Euren Hund entscheiden. Er wird richtig entscheiden, denn er hat Instinkt und das ist meist besser als der Menschenverstand ;-)))

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Kommentar von inicio
04.07.2013, 20:55

..."denn er hat instinkt und das ist meist besse als der mesnchenverstand ... " sehr wahr und schoen...

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Hallo,

prima, zwei Hunde finde ich immer klasse, wenn es möglich ist. Mein Oskar, Labrador-Deutsch-Kurzhaar-Mix, wird im September 3 Jahre alt. Bis er 6 Monate alt war, lebte er mit seiner Schwester zusammen. dann trennte ich mich von meinem Freund und er nam die Hündin mit. Also war Oskar alleine. Doch nun hat er das Glück, zeitweise mit drei anderen Hunden in einem Rudel zusammen zu leben. Zeitweise deshalb, weil ich und mein neuer Freund nicht zusammen wohnen, aber in einer Strasse leben. Seit dem ist mein Oskar viel ruhiger geworden (er hatte auch so viel Temperament wie Deiner, zumindest außerhalb des Hauses).

Ich kann also beobachten, mit welchem Hund oskar sich am besten versteht: Mit unserem anderen Rüden Ben ist es so eine Sache. Ben ist ballverrückt und hat viel Temperament. Er ist unkastriert und auch ein Labbi-Mix. Er und Oskar raufen ab und zu mal, wenn es um Resourcen geht. Shila ist eine 4-jährige Berner-Sennenhund-Hovaward-Hündin und die Chefin des Rudels. Sie sorgt für Ordnung, auch wenn Zoff unter den Hunden ansteht. Mit ihr versteht Oskar sich am besten. Mit ihr spielt er, kuschelt und frisst aus einem Napf. dann gibt es noch die kleine Luzi, sie ist das ergebnis von Shila und Ben. Sie ist 1,5 Jahre alt. Sie versteht sich auch mit oskar, nur leider können die beiden nicht oft miteinander spielen, da dies von Shila unterbunden wird. Auch hatten wir vor einem halben Jahr noch 9 Welpen. Damit konnte oskar gar nichts anfangen. Die stürmische Art von den Rackern war ihm zuviel und er hat sich immer in die letzte Ecke vergrochen.

was ich damit sagen will: An Deiner Stelle würde ich mir einen Hund holen, der vielleicht nicht ganz so viel Temperament hat wie deiner. Auch eher ein Weibchen, denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Rüde und Hündin am besten verstehen. Auch sollte das Größenverhältnis nicht zu unterschiedlich sein. Denn mein oskar spielt sehr gerne mit kleineren Hunden, aber es kam dabei schon mal zu Verletzungen, weil er einfach zu stürmisch für die kleinen ist. Ich an Deiner Stelle würde einfach ins Tierheim gehen und den Hund mitnehmen. Wenn ihr Euch für ein Hund interessiert, dann einfach ein paar mal gassi gehen und vielleicht wenn möglich ein Probewochenende vereinbaren. und dann wird man ja sehen, ob es klappt oder nicht.

ich wünsche Dir viel Glück bei der Suche.

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Viele Fragen und eine nur kurze Antwort:

  • achtet auf den Altersunterschied und setzt eurem alteingesessenem Labbi keinen Älteren vor die Nase, egal ob Herr oder Dame.
  • einen Noch Welpen bis Jungschnösel aus dem Tierschutz, so kann Euer Labbi seine Fähigkeiten einen Artgenossen unter seine Flügel zu nehmen und zu inspirieren noch ausleben und ihr dürft das erleben!

  • achtet ganz dringend auch auf die "Passung" im Bezug auf den Grundhundetyp, ein Labbi kann einem territorialem Herdenschützer oder Terrorterrier ganz gewaltig "auf die Nerven gehen"

Lasst Euch in einem guten Tierheim beraten, lässt Euch Zeit und euren Labbi mit auswählen - Er sollte deutlich erkennbare Sympathie für den Vierbeiner zeigen, gleich, sofort und von Anfang an.

Viel Erfolg & Glück bei eurer Suche, egal ob es sich dann um ein kastriertes Mädel oder einen Buben handelt.

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Kommentar von ilsemarie
04.07.2013, 08:47

Super Antwort!!!

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Warum klappert Ihr nicht einfach die Tierheime und Tierschutzvereine in Eurer Gegend ab (mit Eurem Hund) und lasst die Hunde und ... okay... auch ein bißchen Eurer Gefühl und das Know How der Mitarbeiter entscheiden! ;)

So haben sich bei uns (Arbeit) auf einfachstem Wege die verrücktesten Hundepaare gefunden..

Wir haben übrigens einen alten, kranken Schäfer und eine spritzige Podenca-Mix-Dame. Das funktioniert eigentlich gut, aber die Hunde haben sich nie ausgesucht. Meine ignoriert den alten Mann weitestgehend, hat nur am Anfang klar gestellt, wer der Chef am Futternapf ist. Da sie von der Straße kommt und er sich noch nie etwas teilen musste, musste man da eben drauf schauen. Das war auch nie schlimm, aber wenn er an ihr vorbeitrottelte, während sie noch fraß, hat er sich schon arg gewundert, was da für ein brummeliges Geräusch aus den Tiefen des Napfes kam und warum sie plötzlich so angespannt war. Schließlich wollte er doch nur mal gucken...

Naja, aber das klappt schon alles bei Euch. Für die Hunde ist es toll, für Euch heißt das mehr Konsequenz, weil sich zwei natürlich auch die Unarten des anderen absehen und dann immer mit der großen Kralle auf den anderen zeigen: "Der wars!" oder sich plötzlich nieee ganz sicher sind, ob sie speziell jetzt gemeint sind beim Abrufen. Der Name stimmt, aber trotzdem.. ;)

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Kommentar von taigafee
04.07.2013, 10:54

ein brummeliges Geräusch aus den Tiefen des Napfes ..."Der wars!" lachmichschief :-)

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ich habe/hatte 2 mal eine hundegemeinschaft...

als unsere erste huendin -eine quirrlige ,aber schon aeltere pudelmix dame 11 jahre alt war - wanderten wir nach italien aus - auf unserem riesigen gelaende wollten wir nicht so alleine sein

zusammen mit meiner hundedame -ging ich in ein tierheim...man merkte deutlich, dass sie weder an ganz jungen hunden, noch an gleichaltrigen stark interessiert war -huendinnen ignorierte sie schon fast...

wir entschieden uns dann fuer den 11/2 jaehrigen border-mix rueden aus spanien.die aeltere hundedame zeigte diesem exstrassenhund noch eingiges- was man so als familienhund wissen oder koennen muesste.

dafuer lag sie dann voellig entspannt am haus -wenn mein ruede an der grenze des grundstucks mal wieder kaninchen verjagte... :)

als die huendin mit 14 jahren verstarb -trauerten wir zunaechst alle sehr -aber nach einem halben jahr entschieden wir uns - da ist wieder platz fuer einen 2. hund..

wieder haben wir sehr darauf geachte - wie unser hund auf moegliche kandidaten reagierte. so kam die 5 monate alte shiba inu huendin zu uns... in ihrer lebhaftigkeit entsprechen sie sich - im temperament sind sie voellig verschieden.. der border sehr freundlich und aufgeschlossen zu allen fremden - die shiba inu huendin am anfang sehr zurueckhalten. sie sind ein treamteam und schlafen immer in einem korb dicht zusammen gekuschelt..

was ich mit meinen etwas langeren ausfuehrungen sagen will - das wichtigste bei der wahl eines 2. hundes ist - die chemie zwischen ersten und zweitem hund ist entscheidend!
rasse, alter, ein wenig auch das geschlecht ist sekundaer und selbst die groesse...! es gibt da keine festen regelnd und allgemein gueltigen tips. du kennst deinen hund am besten und wie er auf andere hunde -kleine/grosse - junge/alte reagiert..

  • einen gewissen altersunterschied finde ich wichtig..

  • bei der kombinations ruede/huendin sollte mind einer kastriert sein - aber das sind tier- heimhunde ja sowieso

  • voellig aehnlichkeit wird auf die dauer des zusammenlebens oede

  • zwei gleich starke dominante hunde -fuehren zu schwierigkeiten

  • gut sind kombination ruede+ruede oder ein gemischtes doppel -problematisch oft 2
    huendinnen

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Kommentar von inicio
04.07.2013, 08:41

natuerlich ein dreamteam

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Kommentar von ilsemarie
04.07.2013, 08:46

Liebe Inico! Besser hätte ich es auch nicht sagen können - super gute Antwort mit ERfahrungswerten!!!

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Kommentar von makazesca
04.07.2013, 09:41

wunderschön , deine "beschreibungen":-)))

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Servus! Ich würde mich erstmal auf keine Rasse festlegen. Bei Hunden entscheidet immer die Symphatie! Wenn ihr ihm einfach einen Welpen vorsetzt kann das gewaltig in die Hose gehen. So nach dem Motto- mein Mann nimmt sich eine jüngere Zweitfrau und dann soll ich sie auch noch lieben!!! Hier noch ein Buchtipp "Hundereich" von Mirjam Cordt. Es ist ein Arbeitsbuch zur integration von Hunden aus dem Tierschutz. Erschienen im Animal Learnverlag.

Eine gute Möglichkeit währe sich einen Tierheimhund auszusuchen. Im Tierheim (wenn es ein gutes ist) helfen die Mitarbeiter bei der Vergesellschaftung. Hier gibt es viele "Happyend Geschichten"! Wenn du Interesse hast lies mal bei "Häuser der Hoffnung" unter "zuhause gefunden" Beschreibungen. Das z.Bp. wäre ein gutes Tierheim. Die Mitarbeiter helfen bei der Vergesellschaftung. Es wird auch eine Vorkontrolle gemacht, ob es auch wirklich passt.

Wie gesagt - ich würde den Hund entscheiden lassen. Aber es ist sicher günstig, wenn sie sich mögen, einen in etwa gleichschweren und großen Hund zu wählen.

Eine kastrierter Hund wäre natürlich besser. Da keine "Geschlechtsrangeleien" auftreten würden.

Und ich finde es wirklich super, dass ihr einen Tierheimhund nehmen wollt!!

Alles Gute Ilsemarie

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Meine 1. Antwort möchtest du nicht hören, denn bei deiner Familienzusammenstellung würde " ich persönlich" keinen 2. Hund dazunehmen. Da ich der Meinung bin, dass der Stresslevel dann extrem hoch sein wird. > uss noch lernen seine Energie zu beherschen : Aus meiner Erfahrung heraus könnte dieser Satz bereits daraus resultieren.

Solltest du dich doch nicht vom Gegenteil überzeugen lassen, dann rate ich dir zu einem "älteren" Hund, so 3 Jahre wäre i.O., denke ich. Von der Größe her würde ich keinen nehmen, der zu klein ist. Eher mittel bis groß, da Labbies meist nicht wissen, wo ihre Pfoten hingehören (auf den Boden, nicht auf den anderen Hund :-)). Sie können da wohl nichts dafür, aber viele andere Hunde finden das echt doof. Wenn du einen aus dem Tierheim nehmen willst, dann bekommst du sowieso keinen intakten Rüden, daher ist es aus meiner Sicht egal ob m. od. w.. Ich würde ihn den Hund nicht selbst aussuchen lassen, (sonst nimmt er bestimmt einen durchgeknallten) sondern erst selbst wählen und dann wie in dem bereits empfohlenen Buch Hundereich beschrieben, langsam integrieren. Aus dem Bauch raus bin ich der Meinung, dass du wenn du den Hund dann bei dir in der Wohnung hast vor deinem "Althund" schützen musst. Du wirst öfters mal die "PauseTaste" drücken müssen, damit der Neuzugang nicht totgespielt wird, besonders am Anfang. Leider kennen Labbies "höfliches Hundeverhalten" meist nicht wirklich gut, daher auch das "fördern", sonst wird es bald knallen. Trainiere Ruhe und Wartesignale und bestätige jegliches Verhalten dieser Art auf Teufel komm raus, bereits "bevor" der Neue einzieht. Nehme einen mit mittlerem od. geringem Energielevel. irgendwas molossoides od. Richtung Boxer könnte ich mir gut vorstellen. Und vor allem gleich am Anfang darauf achten, dass sich bei deinem Labbi keine Ressourcenverteidigung einstellt, die sind da schnell dabei!

Aber wie gesagt, ich würde nochmal darüber nachdenken, auch im Hinblick auf dein Hundebild! Vielleicht ist es ja nicht gut "getroffen", aber für mich sieht er gestresst aus. Ich wünsche dir eine "Vernunftgeprägte" Entscheidung! Alles Gute für Euch!

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Kommentar von makazesca
04.07.2013, 13:08

ihhatte den gleich eindruck ,wie du .. schon beim lesen des fragetextes überschlug man sich förmlich -- alles nur hektisch .da denn passenden 2. hund zu finden -- das würde seeeehr schwer,zumal ,wenn auch noch alle zufrieden sein wollen.

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Kommentar von aotearoa01
04.07.2013, 14:59

meine letzten arbeitgeber hatten zwei kinder, im haus zwei katzen (draußen noch mehr), freunde der kinder waren täglich da, fünf eigene hunde und einige tierschutzhunde mit im haus.. das war nie ein problem.. kommt halt aufs handling an.

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Hallo, Ich halte es für sehr problematisch einen so kleinen "Schoßhund" wie den Chihuahua mit einem so ungestümen, tölpeligen (verzeihung) Hund wie einem Labbi zusammenszuhalten. Solche Hunde haben ein grundverschiedenes Spielverhalten, das kann ratzfatz tödlich ausgehen. Ein Chihuahua hat körperlich nicht den Hauch einer Chance bei einem Spiel mitzuhalten. Und gerade, weil Du schreibst, wie stürmisch er doch ist. Dazu möchte ich dennoch etwas schreiben, auch wenn Du es nciht hören willst: Das Temperament eines Hundes bündelst Du nicht mit den ganzen von Dir aufgezählten Beschäftigung, sondern genau das Gegeteil tritt ein. Der HUnd produziert bei dem ganzen Ballwerfen, Radfahren, Frisbee, Stöcke immer mehr Adrenalin, und Hunde werden erwiesenermaßen davon süchtig, das heißt sie verlangen nach immer ncoh mehr. Wie Du selber festgestellt hast, kann Dein Hund gar nicht genug davon bekommen. Und so ist es im wahrsten Sinne des Wortes. Der Hund steht durch sowas immer unter Strom. Lange leinenfreie Spaziergänge genau ohne die ganze "zwanghafe" Dauerberieselung, das ist es, wie Du einen Hund wirklich hundegerecht auslastet, denn er muss konzentriert ständig all seine Sinne gleichzeitig einsetzen. Und wenn Ihr dazu noch im Umgang mit dem Hund alle noch ein, zwei Gänge runterfahrt, werdet Ihr sehen, dass Ihr einen total gesaddelten ruhigen aber erwachsenen reifen Hund haben werdet. Liebe Grüße - Eva

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Kommentar von NoradieHexe
04.07.2013, 09:41

Super Antwort! Genau dieser Meinung bin ich auch!

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Ich habe selbst zwei Hunde und finde es schon wichtig, dass der Größenunterschied nicht zu groß ist. Denn unser Großer buttert im Spiel den Kleinen arg unter, der sich aber nicht unterkriegen lässt.

Die Frage 4., da kommt es sehr darauf an, ob dein Hund ein Alpha ist, da wäre dann beim gleichen Geschlecht eher eine Beta oder Ceta passend oder du hast laufend Ärger. Aber akzeptiere in jedem Falle, dass Gleichgewicht, was die Hunde unter sich gefunden haben.

Eine Hündin bedeutet nur Stress für dich und den Rüden, zweimal im Jahr.

Auch wenn es sind im Laufe der Zeit verändern sollte, immer den Führer zuerst Streicheln, loben, füttern, anleinen usw., sonst gibt es vollkommen unnötigen Zoff.

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere Tipps zum Thema Hund findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und bei meinen Tipps "rumschnüffelst".

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also cih kann dir nur von meiner / unserer erfahrung erzählen

wir haben eine 8jahre alte golden retriever dame, welche in letzter zeit etwas träge geworden ist, auch durch hüftprobleme. wir haben uns dann einen jungen colli rüden geholt (vor ein-zwei monaten 1jahr geworden) . er ist sehr verspielt und will immer nur kuscheln. und allgm sehr temperamentvoll.

am anfang haben die beiden sich nur angeknurrt und angebellt. unsere dame natürlich immer ton-angebend, weil es ihr revier ist. nach ein paar tagen haben die beiden sich aber aneinander sehr gewöhnt. und heute sind sie fast jeden tag am toben und spielen.

ich denke man muss gucken wie der hund mit anderen allgm klarkommt. das heißt ohne leine auf dem eigenen grundstück. dazu ist es vllt nicht schlecht den hund ein paar mal von tierheim/verkäufer abzuholen und die beiden so langsam aneinander zu gewöhnen.

allgm hat es unserer dame sehr geholfen, weil sie dadurch wieder etwas aktiver geworden ist. und seit dem auch glücklicher wirkt

was ich auch empfehlen kann : beim tierarzt nachfragen. so wurde uns der hund vermittelt. es war eine bekannte vom arzt, und dadurch konnten wir auch über gute haltung und alles sicher sein.

das ist soweit erstmal alles was ich dazu sagen kann

bei fragen einfach schreiben, spätestens morgen antworte ich :D

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Kommentar von inicio
04.07.2013, 12:58

manche sagen ja ueber GF - "schlechte fragen, schlechte antworten" - bei dieser frage sieht man aber - es gibt hier kompetente leute mit dem willen zu guten ausfuehrlichen antworten!

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diese entscheidung würde ich weder an rasse noch geschlecht festmachen. ihr seid vermutlich erstaunt, wie sanft er mit einem kleinen aber wesensstarken hund umgeht, während ein großer schüchterner vielleicht unter seinen grobheiten zu leiden hätte. man lernt seinen eigenen hund neu kennen, wenn ein zweiter dazu kommt.

besucht die tierheime in eurer nähe und wählt mit eurem hund gemeinsam den neuen gefährten aus. auf neutralem boden während eines spaziergangs könnt ihr beobachten, wie sich die beiden miteinander geben.

vieles hängt dann davon ab, wie ihr mit den beiden zu hause umgeht. lasst keinen futterneid aufkommen, euer hund wird vorerst bevorzugt behandelt und dann müsst ihr beobachten, wie sich die rangordnung einpendelt. ein wirklich dominanter hund wird seinen rang evtl. ohne jeglichen kampf einnehmen. das muss man als halter erkennen.

vorab kann ich euch das buch von thurid rugaas "calming signals" ans herz legen, hier ein video:

mit diesem wissen kann man die kommunikation beider hunde viel besser analysieren und ggf. entsprechend hundegerecht, eingreifen.

ich wünsche euch viel erfolg bei der suche!

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Kommentar von NoradieHexe
04.07.2013, 09:03

DH! Für den Buchtipp ;-))

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Keine Ahnung ob mein Kommentar sinnlos/überflüssig ist...ich versuche es.

also,ist dein Hund gegenüber anderen (Größe,Rasse,etc.) gelassen,oder eckt er öfters an?

Deiner ist anscheinend sooo Aktiv,das es euch ja sehr anstrengt...oder verstehe ich das Falsch ?!

Ich würde euch einen Gegenpol vorschlagen,denn wenn dein Labi field... einen Gegenpart hätte der ihm seine Rolle abspricht,könnte es zu Komplikationen kommen.Aber das habt ihr euch bestimmt auch schon gedacht,also wie gesagt,.

Wenn ein Tierheimhund,den Gassiversuchen steht doch nix im Weg :-)

Ihr als erfahrene Hundebesitzer könnt schon beim Gassi Lesen ob es klappt,oder nicht.

Lg Blue :-)

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Kommentar von royalbenji
04.07.2013, 02:48

Nein war er absolut nicht.

Er ist im großen ziemlich gelassen, er muss teils noch lernen das nicht jeder mit ihm so spielt wie er möchte und das sein rüpelhaftes Verhalten nicht geduldet wird. aus Erfahrungen wird man klug...daher glauben wir das er das bald lernt.

Aktiv ja, aber nicht so fordernd wie ein Husky oder Shepard. Er ist auch nicht wirklich "anstrengend" er bekommt täglich seine Dosis Spiel und Training und das 3 mal am Tag. Daher ist er meistens ziemlich cool. Wir haben auch einen Garten wo er mal selbst rumtoben kann etc.

Das mit dem gegenpol dachten wir uns auch. Jung und Wild + Jung und Verrückt = Völlig verrückt...Wir dachten da eben an einen älteren, gefestigteren hund und keinen 5-6 Monate alten Welpen ;)

Das mit dem Gassi gehen ist ne super Idee !!!

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Ich habe eine goldie Dame 13 Jahre alt und ein Labradiner, eine Labrador&Bernadiner Mischung 6 Jahre alt. SIe verstehen sich super, Sind von der Grösse natürlich unterschiedlich aber nicht so arg, Sie ist der Chef und er tut ALLES was sie will, Sie wurde sehr gut dressiert und er hat sehr viel von ihr gelernt. Sie verstehen sich blendend. Die beste Mischung überhaupt: Hündin etwas älter, weil sie ruhiger und ausgeglichener ist

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Erst wollte der Rechner gar nicht und jetzt zweimal.... Sorry!

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Kommentar von taigafee
04.07.2013, 10:59

aber selbst dafür kriegst du noch däumchen :-)

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