Wichtige Frage zu Aktien

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3 Antworten

Ein überkaufter Markt (engl.: overbought market) liegt dann vor, wenn die Nachfrage nach einem oder mehrere Finanzinstrumente im Verhältnis zu den Angeboten übermäßig hoch ist, d.h. es wollen viele Interessenten kaufen aber nur wenige verkaufen. Der Zustand kann auch allgemein als Spekulationsblase bezeichnet werden.

Die Ursachen für einen überkauften Markt sind in verschiedenen Instanzen begründet. Vor Allem aber Ad-hoc-Mitteilungen oder Marktinformationen treiben die Marktteilnehmer dazu, ebenfalls auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Die Käufe erfolgen dabei oftmals schon zu überhöhten Preisen und die Kurse steigen immer stärker in die Höhe.

Bewertet und gemessen werden kann ein überkaufter Markt mit Hilfe von Overbought- oder Oversold-Systemen wie …

… Stochastics, … Relative Strength Index (RSI), … Williams R%

Am Beispiel des RSI gelten Aktien mit einem Wert über 70 Prozent als überkauft. Je nach Börsenumfeld können die Werte auf die Finanzinstrumente angepasst werden.

Überverkauft (englisch: oversold) ist genau das Gegenteil, also wenn das Angebot für einem oder mehrere Finanzinstrumente im Verhältnis zu der nachfrage übermäßig hoch ist, d.h. es wollen viele Interessenten verkaufen aber nur wenige kaufen.

finanzlexikon.de, gelle ? :-)

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Es gibt den Ausdruck über kauft / oder überverkauft schon seit Jahrzehnten und er wird immer je nach Marktlage neu angepasst.

Für verschiedene Indikatoren wie dem RSI oder Stochastik habne sich gewisse Standards gebildet, oftmals wird auch eine Kombination von Kenzahlen gewählt und dann der Zustand festgetsellt, wenn die Mehrzahl der Indikatoren auf eine solche Lage hinweisen, etwa die Put / Call - Ratio.

Kursschwankungen finden sich bei Aktien in der sogenannten Volatilität wieder.

Hier gibt es die historische, die die Schwankungen der Vergangenheit ( etwa der letzten 30 Tage oder einens jahres in % wiedergibt.

Da die historischen Daten weniger interessant sind gibt es auf der anderen Seite die implizite ( innewohnende )Voliatilität.

Gemeint ist damit sehr vereinfacht , daß man aus einem Optionspreismodell ableiten kann, wie hoch die Erwartungen der Anleger hinsichtlich künftiger Schwankungen einer Aktie sind.

Auf Wikipedia wirst Du unter den Begriffen Volatilität, Optionspreismodell oder Blacl an Scholes Formel einige dazu finden.

Hier etwa findet man die Volatilität von Adidas auf Monats / Jahresbasis von 20 - 25 %

Das ist ein durchaus normaler Wert, Technologiewrete liegen oft deutlich höher ( etwa um die 50 % ), für den Dax gibt es meist einen Spielraum zwischeen 15 und 30.

Es ist auch ein sehr geeignetes Mitel , wenn man auswählen möchte, ob man bereit ist die Kurschwankungen für einen höheren Ertrag zu einzugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Ein sehr schönes Instrument zur Beurteilung verschiedner Werte sind sogenannte Risk / Return Maps, wo einerseits die Wertentwikclung dargestellt wird, andererseits aber auch die auszuhaltende Schwankung, etwa hier:

http://www.onvista.de/aktien/risk-return-map/

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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unterkauft gibts nicht,überkauft oder überverkauft,dazu gibts keine mathematische Formel,ist ein Börsenspruch,wenns in kurzer Zeit dramatisch nach oben geht ist überkauft,Gegenteil überverkauft,dann folgt meist ne technische Reaktion in die Gegenrichtung

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