Weviel muss ich grob zahlen?

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4 Antworten

Wenn Dann aus meiner Sicht allenfalls eine Strafe. Du hast dir ja keine Leistungen erschleichen.... Oder? Je nachdem wie schwer die Obliegenheiten verletzt wurden. Könnte da zwar was auf dich zu kommen aber es wird dich nicht ruinieren. Ich schau morgen nach, ob und wie hoch eine Strafe sein kann. Dabei glaube ich zu wissen, daß man dich nicht belangen kann. Der Weg bei solchen obliegenheitsverletzungen ist normalerweise der, das der Arbeitgeber abmahnen muss und im wiederholungsfall die Kündigung ausgesprochen werden muss. Demnach wird ehr der vorgesetzte sich verantworten müssen.

Du musst nichts zahlen. Eine Rückforderung beim Versicherten ist nicht vorgesehen. Auch ein Versicherungsfall wird (zumindest deswegen) nicht abgelehnt. Siehe § 7 Abs. 2 SGB VII: "Verbotswidriges Handeln schließt einen Versicherungsfall nicht aus." Selbst wenn Du ohne Führerschein einen PKW bewegen würdest, mit dem Handy telefonierend die Karre vor einen Baum setzten würdest, würde der Arbeitsunfall anerkannt werden, allerdings nur, solange der Unfall nicht vorsätzlich war. 

Hoi.

Du musst nix zahlen!  Als Verletzter bist du denen nicht regresspflichtig, höchstens ein Bußgeld könnte dir drohen, wenn du fahrlässig gegen eine Unfallverhütungsvorschrift verstossen hast.

Hier findest du was zum Thema Haftung, z.B. auf Seite 8:

 

http://dp.bgetem.de/pages/service/download/medien/BG_3_DP.pdf

Ciao Loki

Kommentar von Lumbago666
21.01.2016, 22:21

Ne auch kein Bußgeld... Der Unternehmer haftet ggf. für die Nichteinhaltung der Unfallverhütungsvorschriften mit einem Bußgeld. Ob allerdings bei wiederholten Verstößen des Arbeitnehmers eine Abmahnung drin wäre, steht auf einem anderen Blatt. 

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