Wetter in Deutschland normal?

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9 Antworten

"Normal" würde ja durchschnittlich bedeuten - und das Wetter bei uns war ja aktuell gerade nicht durchschnittlich. Also nein, so ein Wetter ist nicht normal.

Deine Wahrnehmung, dass es "tropischer" würde, sehe ich von den Daten aber nicht gedeckt. Zum einen leigen wir einfach auf einer höheren Breite, womit das typische tropische Klima (oder dessen verschiednen Ausüprägungen) schon gar nicht auftreten kann. https://de.wikipedia.org/wiki/Tropen zum andern gab es letzen Sommer auch ein Dürre bei uns.

Die Frage ist: Besteht ein Zusammenhang zwischen den häufiger und stärker auftretenden Extremwetterlagen (Starkregen/Gewitter) und der globalen Erwärmung und dem daraus folgenden zusätzlichen Klimawandel?

Im Allgemeinen: Ja.

Es gibt weltweit und auch hier in Deutschland eine Zunahme an Extremwettereignissen; siehe die angehängten Grafiken der Münchner Rück. Dort kann man die Zunahme an klimatischen und hydrologischen Ereignissen deutlich erkennen - während die Anzahl an geologischen Ereignissen gleich geblieben ist.

Dennoch kann man für ein einzelnes Ereignis, wie aktuell die einzelnen Starkregen und Überschwemmungen, nicht den Klimawandel allein oder zu 100% verantwortlich machen. http://www.scilogs.de/klimalounge/warum-die-globale-erwaermung-mehr-extremregen-bringt/

Da ist es wie beim Rauchen: Auch dort kann man den einzelnen Krebsfall nicht direkt und ausschließlich mit dem Rauchen verbinden, das deutlich höhere Krebsrisiko für Raucher im Allgemeinen aber sehr eindeutig.

Die Mechanismen dafür sind auch schon bekannt: Die bereits jetzt gegenüber der vorindustriellen Zeit um fast 1°C wärmere Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen. Zur Zeit sind das etwa 4%. Eine wärmere Atmosphäre hat auch schlicht mehr "Energie", und damit werden z.B. stärkere Gewitter wahrscheinlicher. Auch verändern sich durch die globale Erwärmung die Jet-Streams (schnelle Windsysteme in großer Höhe) und führen dabei zu häufigeren und längeren Blockade-Wetterlagen.

Auch bei den gegenwärtigen Ereignis ist zu beobachten, dass sich diebeteiligen Wettersysteme nur sehr langsam bewegen, wobei das entsprechende Muster, das "Tief Mitteleuropa" nicht unbedingt mit dem Jetstream zusammenhängt. Dieses Wettermuster ist dennoch etwa 20% häufiger geworden. http://www.sueddeutsche.de/wissen/unwetter-wie-klimawandel-und-starkregen-zusammenhaengen-1.3017830

Wir Menschen sind übrigens praktisch vollständig für die globale Erwärmung seit 1950 verantwortlich:

Zitat: "Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCC auf ± 0,1 Grad eingrenzen." Zitatende http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Mit fortschreitender globaler Erwärmung und dem daraus folgenden zusätzlichen und beschleunigten Klimawandel werden solche Ereignisse noch häufiger und noch stärker werden - und Deutschland tut gegenwärtig immer weniger dagegen. Gerade aktuell wird die Energiewende und dass EEG absichtlich und bewusst abgewürgt, und das Erreichen der selbst

gegebenen Ziele aus dem Abkommen von Paris 2015 praktisch unmöglich

gemacht. www.klimaretter.info/politik/hintergrund/21332-eine-energie-wende-rueckwaerts

Naturkatastrophen global 1980 bis 2012 - (Deutschland, Klima)  - (Deutschland, Klima) globale Temperaturen, CO2 und Sonneneinstrahlung 1950 bis 2015 - (Deutschland, Klima)
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Es gibt mathematische Wahrscheinlichkeiten ( z.B. Würfel , Münzwurf ) und empirische ( auf Vergangenheitsdaten basierend ). Das Problem bei empirischen Wahrscheinlichkeiten ist immer, dass man Wahrscheinlichkeiten "für die Ewigkeit" quasi berechnet, obwohl man nur eine sehr begrenzte Historie zur Verfügung hat.

Sprich : Wir nehmen an die Wahrscheinlichkeit für einen feuchten, mäßig warmen Juni liegt bei 4 Mal in 100 Jahren. Und warum ? Weil wir in den letzten Hundert Jahren 4 solche Phänomene hatten. Wir haben aber auch keine zuverlässigen Daten, die länger zurückreichen. Hätten wir Daten der letzten 1000 Jahre, wäre die Wahrscheinlichkeit wohl eine andere. ( Höher oder tiefer ).

Und dennoch nehmen wir diese "ungenaue" Wahrscheinlichkeit für bare Münze, und wenn der "Event" ein fünftes Mal in hundert Jahren eintritt schreien sofort alle, es wäre ein "unerklärliches Phänomen" oder "der klimawandel bedingte Vorbote des Weltunterganges".....

Schmarrn, alles Schmarrn.

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Man kann eh keine genauen  normalen Wetterverhältnisse festlegen. Fakt ist aber, dass durch den Klimawandel vermehrt Regenperioden und Trockenperioden kommen. Das passiert aber sehr langsam also ist es bisher nur eine Ausnahme. Evtl. kann man in 200 Jahren sagen das es dauerhaft wird aber niemand kann dies hervorsagen also ist es wie überall auf der Welt. Extremen können vorkommen sind aber eher selten.

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Das Wetterist seit Jahren nicht mehr normal den Wäre es normal hätten wie im sommer eine Höchstemeratur von 25-35 Grad wie es Früher oft Üblich war aber Da die Ozonschicht kaput ist und Die Meisten menschen sich einbilden die umwelt weiter mit co2 zu verschmutzen kamm es auch zum Klimawandeln der Unatürlich ist den nicht umsonst Lenken die beiden Weltgrößeten umweltverschmutzer endlic ein Usa,China
 wen die auch mit dem umwetschutz ernst amchen könnte sich das wetter noch vileciht normaliesieren,

Wen es so weiter geht haben wir bald Amerikanische Wetterverhältnisse hier irgentwan.

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Viele schieben extreme Wettersituationen stets auf den Klimawandel. Das stimmt so aber pauschal nicht. Extreme Wettersituationen hat es seit der Aufzeichnung der Wetterdaten schon immer gegeben und wird es in Zukunft auch immer geben. Das hat mit dem Klimawandel zunächst einmal, wenn überhaupt, nur zweitrangig zu tun.

Dennoch gibt es einen Klimawandel. Dies zeigt sich zum Beispiel an der Zunahme der durchschnittlichen Jahrestemperatur hier in Deutschland.

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Solche Jahre gab es schon immer mal. Völlig normal und nichts besonderes.

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Ja weil es wärmer wird mit dem Klimawandel entstehen mehr Wärmegewitter, da sich mehr Tiefdruckgebiete bilden

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Hat was mit dem Klimawandel zu tun. Wird es immer öfters geben. Sehr warme. Tage und mehr Gewitter

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das ist der Klimawandel sagen die Wetterfrösche ja

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