Weswegen klagen manche Asylanten für eine Asylannahme und woher haben sie das Geld dafür?

8 Antworten

Weißt du, wieviel Rechtsanwälte am Existenzminimum dahinleben und sich mit Taxi fahren über die Runden retten?

Verständlich, dass sie nun den Asylbewerbern die rechtstaatlichen Wege aufzeigen, die zu einer Prozess-Lawine geführt haben. Wer immer einen negativen Bescheid erhält - oder seiner Meinung nach zu lange auf einen Bescheid warten muss - der wird geködert und darf klagen.

Für den Asylbewerber ist das risikofrei und kostenlos. Der Anwalt verdient und der Steuerzahler zahlt.

Artus01 hat das auf den Punkt gebracht:

"Dieser Umstand ist für Anwälte eine Lizenz zum Gelddrucken."

Einfach nur in einer Sammelunterkunft und über Monate nicht wissen, wie es weitergeht, ist extrem frustrierend. Der Ayselbewerber darf nicht arbeiten, er darf nicht in andere Bundesländer/Kreise reisen, er ist zum Nichtstun verdonnert.

Das geht nun mal massiv auf die Psyche. Es gibt Arbeitnehmer, die mit ähnlichen Methoden weggemobbt werden sollen. Sinnfreie Arbeiten, wenn überhaupt was zu tun ist. So eine Arbeitnehmer bekommt dann auch psychische Probleme, so kannst du es evtl. besser vorstellen.

Daher versuchen einige Asylbewerber durch Klagen ihr Verfahren zu beschleunigen und Rechtssicherheit zu gelangen. Da wir nun mal ein Rechtsstaat sind, steht auch denen das Rechtsmittel zu.

Außerdem sollte eine schnelle Bearbeitung auch im Interesse aller sein, so dass unberechtigte Asylbewerber schnell wieder abgeschoben werden. 

Es geht dabei um Rechtssicherheit. Bevor der Asylantrag nicht bearbeitet und positiv beschieden wurde, gibt es z. B. keine Arbeitserlaubnis. Die Antragsteller können nur in den Heimen sitzen und warten.

Die Kosten der Klage laufen über Prozesskostenhilfe.

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