Westfront von Deutschland im 2. Weltkrieg?

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Ich habe den Rückzug im Osten vom Donez zum Djeper und die Westfront in der Normandie erlebt. Es waren zwei Paar Stiefel. In Rußland hatte sich das Heer nach den Blitzkriegen festgerannt. Wie weit hätte es noch rennen sollen, um die Sowjetunion zu besiegen? Man hatte nichts von Napoleon gelernt. Obwohl die Nachschubwege immer länger wurden, war es nicht das Material, sondern die riesigen Menschenmassen, die uns überlegen waren. Im Westen war es hingegen das Material. Nachdem der U-Bootkrieg durch die Entwicklung von Radar und Echolot praktisch unwirksam geworden war, konnten die amerikanischen Geleitzüge fast ungehindert Material nach England schaffen. Die Bomberverbände hatten den Luftraum über Deutschland erobert und einen großen Teil der Rüstungsindustrie lahm gelegt. Der Wehrmacht gingen die Soldaten aus. Es kamen Rekruten aus den besetzten polnischen Gebieten in die Normandie, die eine deutsche Großmutter hatten. Sie sprachen nur gebrochen deutsch und liefen in Scharen über. Sie hießen bei uns die "Beutegermanen". So standen deutsche Soldaten in der Normandie mit Resten der noch verblieben Waffen einer erdrückenden Übermacht an Material gegenüber. Artillerieaufklärer kreisten zum greifen nahe über unseren Köpfen. Also in Rußland war es die riesige Weite und die Menschenmassen. Im Westen das weitaus überlegene Material

Wölfchen, wie gesagt, dein letzter Satz ist der größte Quatsch, nach allen anderen Aussagen, und würde keiner ernsthaften wissenschaftlichen Analyse standhalten! Aber solche Analysen sind ja hier eh verpönt!

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@Reisswolf53

Letzter Kommentar. Wenn Du es besser weist, weil Du es anders erlebt hast, warst Du wohl woanders. Oder hast Du den anderen Quatsch in "bestimmten" Quellen gefunden? Dann behalt ihn lieber für Dich.

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@Reisswolf53

Ich gehe jetzt mal so weit zu behaupten, dass DEINE Antworten und Kommentare keiner wissenschaftlichen Analyse standhalten würden.
Wenn man Historikern, Quellen und Zeitzeugen auch nur ein wenig glauben kann, hat Wolfgang vollkommen recht.
Deine Geschichtsbücher aus der DDR, oder woher auch immer Du Deine komischen Fakten hernimmst, scheinen Dir einige Sachen völlig falsch vermittelt zu haben.
Nicht nur im Dritten Reich gab es Propaganda, die einige Sachen anders erklärt hat, als dies wirklich der Fall war.
Anscheinend hast Du zu viel von dieser abbekommen.

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Alles ist eine frage des Standpunktes, aber Geschichtsfälschung ist gefährlich. Hier vom Standpunkt, ich war dabei, zu sprechen, ist schon eigenartig. Die Fakten waren andere: 20 % der Streitkräfte standen nur im Westen, somit ist schon die Aussage, der D.-Tag 1944 war die Kriegsentscheidung, eine Farce. Alle großen Schlachten waren aus Deutscher Sicht im Osten verloren, es ging ungeordnet rückwärts. Das letzte große Aufbäumen der 12. Armee unter Wenck (Ardennenoffensive) ging in die Hose. Leuna wurde bis zu letzt von den großen Bombardierungen ausgenommen, dieses hier syntetisch hergestellte Benzin wurde aber zur Kriegsführung gebraucht, warum? Wenn ich hier lese von DDR-Informationen usw., dann kommt das Gefühl hoch, der kalte Krieg ist noch nicht beendet.

Hi, nach Siegen über Frankreich und brit. Expeditionsarmee war im Westen der Krieg soweit rum. Es bedurfte nur geringer Sicherungskräfte (Etappenkräfte). Da aber Churchill kein Friedensangebot wahrnahm, wollte HitIer ihm den potentiellen britischen Festlandsdegen SU aus der Hand schlagen. Daher Barbarossa. Da jedoch Italien eigenmächtig Krieg gegen die Griechen vom zaun brach (und von den schwach gerüsteten Griechen vermöbelt wurde), konnten sich die Briten im Mittelmeerraum festsetzen. Daher die Feldzüge gegen GR und Jugosl. (Balkanfeldzug), die Luftlandeaktion auf Kreta. Dies verzögerte aber Barbarossa um 4-5 Wochen, die somit den russischen Winter früher beginnen ließen (Moskau in Sichtweite). Vor Moskau war Schluß. Krieg wurde damals in Afrika, SU, später in Sizilien (Landung der USA ohne große Wirkung) geführt. Erst mit der Invasion in der Normandie wars aus. Die Kräfte waren nahezu aufgezehrt, der Invasion konnte nichts geeignetes entgegengeworfen werden. HitIer selbst hatte die Landung ziemlich genau vorhergesagt, jedoch Kreise um den 20. Juli (Speidel) hintertrieben angeblich eine raschen und vernichtenden Gegenschlag (2. und 116. PD) wurden zurückghalten für Putsch gegen H? - sowie die 12. Waffen SS PD HJ) bei Beginn der Invasion, dann war es zu spät - der Brückenkopf zu gefestigt. Weitere Fehler waren u.a. das Fehlen ausreichender Mengen von Flakpanzern (Wirbelwind usw.), die die Tiefflieger hätten abwehren können. Damals wurde laufend rochiert, um Westfront und Ostfront zu halten, jedoch waren die dt. Kräfte auf Dauer zu gering. Gruß Osmond http://www.suedbuch.de/invasion44.pdf

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