westernreiten/ Pferd über den Rücken reiten

4 Antworten

Also, auch ein Westernpferd wird je nach Trainingsmethode durchaus mal in Anlehnung geritten. Ich würd dir folgendes empfehlen: In allen Gangarten (zuerst natürlich im Schritt), einfach gut treiben, sobald er gut untertritt aufhören mit Treiben, und vorne etwas begrenzen, bis er mit dem Genick nachgibt und dieses senkt. Aber natürlich sobald er den Schwung verliert wieder treiben. Und immer, wenn er im Genick nachibt, wirst du mit den Zügeln weich und gibst nach. Aber nicht gleich alles hinschmeissen! Immer eine ganz leichte Verbindung behalten. Wenn er wieder hochkommt wieder begrenzen und treiben, usw. Auf keinen Fall den Kopf mit "Hilfs"zügeln in die Senkrechte zwingen! Immer wenn er nachgibt, gibst du nach. Das ist ganz wichtig! Denn so verbindet er das Nachgeben im Genick mit etwas positivem, und macht es mit der Zeit von alleine.

DU solltest das "Vorwärts-Abwärts-Reiten" trainieren, d.h. Zügel lang lassen und ordentlich vorwärts treiben. Das geht im Schritt, Trab & Galopp. Als Hilfe, damit das Pferd den Kopf senkt, kannst Du den inneren Zügel annehmen. Wenn das Pferd den Kopf abstreckt, aufhören zu treiben (also Schenkelhilfen und Stimmhilfen weg) und sobald der Kopf wieder hoch geht, weiter treiben. Das kann einige Wochen/ Monate dauern, je nach Pferd. Wenn der Kopf runterkommt, geht der Rücken automatisch hoch!

Dreieckszügel würd´ ich nicht nehmen. Das Pferd soll sich schließich entspannen und Entspannung kann man nicht erzwingen.

Ich würde auf jeden Fall mal die Dreiecker weglassen.

Und dann probier mal mit Schenkelhilfen zu arbeiten.

Anlehnung beim Pferd mit einem kurzen Hals u. Rücken aber großen Kopf

Hey. Wie ihr ja schon in der Überschrift gesehen habt, hab ich ein Pferdchen mit kurzem Hals und Rücken aber großem Schädel. Daher ist es echt schwer ihn eigenständig in die Anlehnung zu bekommen. Er läuft fast immer, außer wenn er mal etwas Muskelkater vom Springen hat, ganz in Ordnung, trotzdem zu weit mit der Nase im ,,Giraffen-Style´´. Er ist so von der Position und Höhe des gesamten Halses gut. Nur die Nase ist halt das Problem. Ich hab mal was ausprobiert; ich bin abgestiegen und hab den äußeren Zügel etwas angenommen und innen nach innen und unten geführt- schwubs, schon war er unten. Dann hab ich beim Aufsteigen die Zügel so gehalten und dann ist er in seinen allen 3 Grundgangarten so in der guten Anlehnung gelaufen. Als er dann wieder etwas nach oben geschnickt hat, hab ich die Zügel wieder in Richtung Schulter geführt und hab ein paar halbe Paraden gegeben. Dann war er wieder super am Zügel beim Reiten. Das kann ich ja aber nicht bei einer E-Dressur als Beispiel machen bzw. bei einer Prüfung wo Ausbinder verboten sind machen, da gibt´s ja mehr Punktabzug, als wenn das Pferd Giraffe spielt ;)...

Hoffe, ihr könnt mir einen Tipp geben Lieben Gruß, Jumper2002

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Pferd in Beizäumung?

Hallo!

Wie genau oben beschrieben, geht mein Pferd in natürlicher Haltung doch nicht in der Beizäumung. Sie geht brav über den Rücken und die Hinterhand ist genauso aktiv. Stellen, Biegen und co lässt sich auch. Da fehlt es also auch nicht an der Rittigkeit.

Auf Dauer hätten wir aber leider auf Turnieren keine Chance und meine Schwester schafft es mit ihr auch. Nur irgendwie platzt der Knoten bei mir nicht...

Meine Reitlehrer meinen, dass es daran liegt, dass ich zu wenig mit Kreuz reite. Doch wenn ich das tu, geht sie gegen und/oder auch über den Zügel. Egal wie lange ich dranbleiben, gibt sie nicht nach. (Wobei ich diese Methode eh nicht so toll finde... Erinnert mich an Treiben und Gegenhalten)

Hoffe ihr könnt mir helfen!

LG

Ponswey

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Dreieckszügel sinnvoll?

Hallo erstmal :) Meine RB ist eine 8 Jährige Haflingerstute. Wir hatten früher das Problem, dass ich sie nicht in eine angemessene Haltung gebracht habe. Sprich Dehnungshaltung bzw. am Zügel. Durch einige Reitstunden konnten wir das jedoch wieder hinbiegen und sie läuft jetzt im Schritt und Trab sehr schön losgelassen über den Rücken. (Die Fehler lagen allerdings mehr bei mir als bei meinem Pferd..) Das jetztige Problem ist, dass sie sobald ich ihr eine Galopphilfe gebe sie den Kopf hochreißt und sich im Rücken fest macht. Ich versuche immer viele Biegungen und Übergänge zu reiten, aber das bringt einfach nichts. Vom Boden aus an der Longe lässt sie sich ab und an fallen und geht in Dehnungshaltung, aber auch nur ab und zu. Reitunterricht will ich eigentlich vorerst nicht nehmen, da ich noch Schülerin bin und das Geld leider nicht auf Bäumen wächst... Da ich schon über ein halbes Jahr daran arbeite weiß ich auch nicht ob es noch besser wird, da wir keine Fortschritte machen. Habe jetzt überlegt zum Galoppieren Dreieckszügel einzuschnallen um ihr einfach den Weg nach unten in die Tiefe zu erleichtern vielleicht auch erst mal an der Longe. Denkt ihr das würde etwas bringen? Eigentlich bin ich kein Freund von Hilfszügeln, aber ich sehe keinen anderen Weg ohne meiner Stute auf längere Zeit Schaden zuzufügen. Was denkt ihr darüber? Danke schonmal für die Antworten falls ihr den Text überhaupt ganz gelesen habt. :-)

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Frage zum Westernreiten (was anders ist als bei englisch)

Hallo, ich werde bald mal westernreiten (trekking für 1 tag), da möchte ich gerne ein kleines Vorwissen haben. Beim englisch sollte man ja immer "schrübele" wie mein RL immer sagt. Der Fachausdruck weiss ich grad nicht mehr (mit 1 Hand am Zügel "schwamm ausdrücken" und dann mit der anderen, so dass es sich auf dich aufmerksam macht). Muss man das im western auch? Ist sonst noch was anders, ausser der Sattel und die Zügel(haltung)?

LG und danke

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Wie bekomme ich ein faules Pferd an die Hand/ in die Anlehnung?

Hallo! ich habe eine RB auf einer Quarter Horse stute die sseeehhhhrr faul ist. Sie war einmal ein Westernpferd,heute wird sie klassisch geritten. Das Problem ist,ich habe jetzt schon viele Versionen davon gehört wie man ein Pferd in die Anlehung bekommt, aber ich möchte wissen was ihr von den Versionen haltet und welche ihr empfehlen würdet.

Ihr zweite RB hat folgendes gesagt: Äußeren Zügel fest halten und mit dem Inneren Paraden geben.

Meine Freundin hat gesagt: Zügel schon kürzer nehmen,auf die Tour gehen und verkleinern und vergrößern,dann stehen bleiben und das gleichen auch der anderen hand machen.

Dann habe ich wo gelesen: Zügel kürzer nehmen und immer wenn das Pferd den kopf hochreißt nachgeben und dann wieder annehmen.

Kennt ihr noch andere methoden? Welche würdet ihr empfehlen? Freue mich auf rasche antworten:) LG

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Zügelhilfen zum lenken?

beim klassischen englischreiten nutzt man die zügel ja ausschließlich für die Stellung, nicht um die Richtung vorzugeben. an sich finde ich das auch besser, weil erstens die zügel feiner und unabhängiger eingesetzt werden KÖNNEN und zweitens weil ich mein Pferd auch stellen kann ohne es gleich in die Richtung zu lenken. wie seht ihr das? Beim traditionellen westernreiten nutzt man ja auch den neck rein und ich weiß nicht wie man den anderen nennt, der der in die jeweilige Richtung zeigt. wie macht ihr das und was ist eigl der sinn davon bzw vor und nachteile

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