Weshalb werden Studierte oft als Fachidioten von einem grossen Teil der Gesellschaft abgestempelt?

8 Antworten

Na ja, die werden dann wohl so ihre Erlebnisse haben, oder? ... und ein Junglehrer geht meist mit rd. 1000 EUR an den Start und dies ist doch nicht viel, wie hier behauptet wird!

Vom Fachidioten habe ich noch nie gehört, eher im Gegenteil. Die meisten haben das Bild vom Party-feiernden, dauernd saufenden und faulen Studenten im Kopf. Ob das jetzt durch amerikanische Teeniefilme oder den früheren Diplomer verschuldet ist, kann ich nicht beurteilen :-) Mein Freund (kein Akademiker) hatte auch solche Vorurteile bis er gesehen hat, wie viel ich für die Uni machen muss.

Ziemlich einfach: im Studium spezialisiert man sich auf wenige Fachbereiche, häufig sogar nur einen Fachbereich. Mit dem Spruch will man aussagen, dass die Akademiker sich dann genau in diesem Fachbereich auskennen, aber von allem rechts und links daneben keine Ahnung haben. Dazu kommt, dass früher nur wenige Studenten auf einen Job angewiesen waren und von daher keinerlei Berufserfahrung hatten. Und dann kommen sie nach dem Studium in eine Firma, kennen zwar die Theorie in ihrem Fachbereich auswendig, haben aber keine Ahnung von der Arbeitswelt und keine Ahnung von angrenzenden Fachbereichen - und geraten qua Abschluss automatisch in höhere Positionen bei höherem Gehalt als Facharbeiter, die schon gut 10 Jahre früher mit arbeiten angefangen haben.

Das hat sich ein stückweit gewandelt und natürlich ist daran ziemlich viel Klischee, Pauschalisierung und sicher auch Neid. Aber so ist das eben mit solchen "Sprüchen".

Sorry, aber das ist absolut falsch! Viele arbeiten bereits neben dem Studium in ihrem "Fach" und haben viel Ahnung von Praxis. Außerdem ist eine Spezialisierung in einem Studium so groß, dass man mehr alleine da verhältnismäßig weiß als einer, der Abi gemacht hat.

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@Levilevi

Dazu kommt, dass früher nur wenige Studenten auf einen Job angewiesen waren

Problem damit geklärt? ;-)

Dieses "früher" beschreibt Zeiten vor 10-20 Jahren. Die Redewendung gibts ja auch nicht erst seit heute, sondern das mussten sich schon meine Eltern anhören...

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Schmunzel, das ist die typische Meinung vieler, die nie selbst studiert haben.

Wie es in der Arbeitswelt zugeht bekommt man ziemlich schnell mit, dazu braucht es keine 10 Jahre Berufserfahrung.

Dass Positionen je nach Können und Wissen vergeben werden ist eigentlich ziemlich normal.

Auch ein Facharbeiter kann sich hocharbeiten und Weiterbildungskurse machen oder eben den Meister.

October

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@October2011

Ok, ich konnte scheinbar nicht deutlich machen, dass es sich NICHT um meine Meinung handelt, sondern eben um die wahrscheinlichste Erklärung für diese Redewendung.

Ich habe übrigens studiert und promoviert UND mich nebenbei "hochgearbeitet" ;-).

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@Mireilles

Ich habe nicht behauptet, es wäre deine Meinung:

Schmunzel, das ist die typische Meinung vieler, die nie selbst studiert haben.

Ansonsten hätte ich es anders formuliert, z.B. "Ich teile deine Meinung nicht, weil ...."

October

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Einige, die auf diesem Weg das Abi anstrebten, haben entweder auf halber Strecke aufgehört, weil sie nicht mehr mitkamen ODER das Abi gerade so bestanden & das kann's auch nicht sein. Ein schlechtes Abitur ist doch noch schlimmer als gar keines... sagte auch mein Lehrer immer wieder.

Meine Meinung: Wer reelle Ziele hat, sich anstrengt, Mut zur Leistung zeigt & weiß was er will, der kann auch heute noch bspw. mit einem ordentlichen Haupt- oder Realschulabschluss durchaus in die Pötte kommen und beruflich durchstarten. Es kommt nur drauf an, was er will und was ihm sein Ziel wert ist. Ist meiner Ansicht nach immer eine Frage der inneren Einstellung & dem eigenen Engagement!

Außerdem kann es nicht nur "Studierte" geben oder Abiturienten, die nach dem Dreier-Abi mangels Studienaussichten dann doch eine Ausbildung antreten wollen & damit den Realschülern die eigentlich ihnen zugedachten Stellen streitig machen. Das muss ich ganz klar sagen.

Erst vor einigen Wochen einen Vortrag besucht, an dem der Referent - ein Lehrer - sich über einen drohenden "Akademikerüberschuss" ausließ. Seiner Ansicht nach müsse das duale Ausbildungssystem reformiert werden, um sympathischer als ein Abitur um jeden Preis und der Gang zur Uni zu sein -------> oft werden Dinge so gelehrt wie sie vor 20 Jahren schon gelehrt wurden, ohne Rücksicht auf Zeiten die sich änderten. Der Referent kam zu dem Fazit, dass inzwischen auch zu viele Leute studieren und das den Fachkräftemangel zusätzlich begünstige. Damit teilte er etwa meine Meinung.

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