Weshalb werden Kriege geführt?

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12 Antworten

Krieg ist das institutionelle Mittel - exzerziert mit technischen, psychischen und physischen Mitteln - biologischer - anthropologischer Grundlegungen im Formguß von Gewalt, Aggression und Affekt die sich wiederum als Subkutanität von Macht-, Wohlstands- oder Reputationsstrebungen als Treibriemen ausweisen.  Letztlich aber bleibt Krieg immer eine ezistentielle Leerstelle die zwar imer wieder versucht wird auszufüllen - z.B. im Verweis auf ein bellum iustum - aber in letzter Konsequenz bleibt Krieg immer eine instrumentell - menschliche Verwerfung mit destruktiven und aversiven Offenbarungseid für der Mehrzahl aller "Beteiligten" als Täter wie als Opfer - ein Raum der ein Pandämonium für die Performance des Menschen in seinen Binnenverhältnissen gleichsam aufmacht.

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Nach meiner Beobachtung werden Kriege deshalb geführt, weil die politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Eliten dies gerne möchten. Mir fällt spontan kein Krieg ein, wo die Eliten nicht wollten aber die normale Bevölkerung schon. Die normale Bevölkerung will an sich keinen Krieg, weil sie den Preis dafür bezahlen muss. Die Eliten halten sich im Hintergrund und versuchen nur die Vorteile aus dem Krieg zu ziehen.

Bei den politischen und religiösen Eliten geht es fast immer um Macht, bei den wirtschaftlichen ums Geld, da sich mit Krieg sehr gut verdienen lässt.

Das grundsätzliche Problem der Eliten besteht immer darin, die Bevölkerung zum mitmachen zu bewegen. Sonst gilt womöglich der Spruch "Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin."

Um das zu erreichen gibt es mehrere Möglichkeiten. Die erste ist die Lüge, um die Bevölkerung über den Patriotismus zu manipulieren. Beispiele: Lüge Hitlers, dass Polen den Radiosender Gleiwitz überfallen habe als Begründung für den Beginn des WK II. Lüge von Colin Power vor der UNO, der Irak habe mobile Giftgasfabriken.

Eine weitere Möglichkeit, bei der Bevölkerung Kriegslust zu erzeugen besteht in religiösen Argumenten: "Gott will es" und belohnt dafür mit dem Paradies..



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Gunnar Heinseohn hat es als Erster auf den Punkt gebracht: Weil, bei im Schnitt 6 Kindern, 3 Jungen und 3 Mädchen, ein durchschnittlicher Überschuss von ca. 2 jungen Männern entsteht, der, über Kurz oder lang im Land zu Randale führt.

Ist daher ratsamer sie in ein Heer zu stecken und den Konflikt, im Interesse der Nation, außerhalb heiß werden zu lassen.

Siehe Kolonialismus o.Ä.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gunnar_Heinsohn#Kriegsdemographie

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Um Konflikte für sich zu entscheiden, wenn sie durch Diplomatie versagt haben, siehe Vietnamkrieg.

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Meist aus Einflussgründen. Ein Land muckt rum, das andere will zeigen dass es stärker ist und boom, ein Krieg bricht aus. Gibt natürlich noch einige andere Gründe aber ich finde die hängen alle mit Macht und Einfluss zusammen :)

Besonders gefährlich wird es wenn ein Land das krieg führt verbündete Länder hat, so wird ein Krieg auch gern mal größer als gewollt (siehe Weltkriege).

Greetz, PuNk

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Gegenfrage: Warum hast du den letzten Streit gehabt?

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Um Konflikte zu lösen. Um Macht zu beweisen.

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Hallo,

hauptsächlich werden Kriege geführt, um sich das anzueignen, was andere haben und man selbst nicht hat. Manchmal geht das einher mit der Verbreitung der eigenen Ideologie (siehe Kalter Krieg: Kommunismus oder Kapitalismus).

Auf die Frage, warum sich religisöe Gruppen bekriegen habe ich schon eine Antowort bei Punkt 2. gegeben:

https://www.gutefrage.net/frage/warum-bekriegen-sich-ueberhaupt-viele-religionen?foundIn=list-answers-by-user#answer-221183801

MfG

Steven Armstrong

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Ich denke, es geht da teilweise auch darum sich mächtig zu fühlen.

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Um Spaß zu haben, sich was zu beweisen, Gebiete erobern, Frieden sichern usw.

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Kommentar von Daniel079
09.09.2016, 09:56

Das österreichische Heer sichert Frieden im Ausland mittels UN-Aufträgen. Dazu muss kein Krieg geführt werden.

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Kommentar von Butler8070
09.09.2016, 09:57

Muss nicht, aber kann.

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Oh Mann, so eine Frage kannst du doch nicht stellen.

Wenn die irgendjemand vernünftig beantworten könnte, gäbe es wahrscheinlich keine Kriege.

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eroberung von lebensraum und ressourcen, sowie verbreitung von ideologien/religionen

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