Weshalb werden bei der Rohöldestillation die Rückstände unter Unterdruck destilliert?

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2 Antworten

Die langen Alkane werden durch Van-der-Waals-Kräfte aneinander festgehalten, und innerhalb durch die Kräfte kovalenter Bindungen.

Bei sehr langen Alkanketten sind die Van-der-Waals-Kräfte auch entsprechend groß. Was wird dann bei Belastung (z. B. thermischer Belastung) von genügend langen Alkanmolekülen geschehen?

Was passiert mit der Siedetemperatur, wenn der Druck sinkt?

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Iamiam 04.01.2016, 14:21

ein ganz anderer Erklärungsansatz, ergänzt meinen ideal!

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falls Du noch reinschaust:

Die Rückstände heissen so, weil sie später (bei höheren Temperaturen) als alles andere sieden.

Sie sind selbst schon zT Zersetzungsprodukte und würden bei weiterer Temperaturerhöhung noch stärker zersetzt.

Sieden heisst ja, dass der Dampfdruck der heissen Masse den Druck der Luft überwindet (darunter spricht man von Verdunsten).

Senkt man nun den Luftdruck (und zwar erheblich), überwindet der Dampfdruck schon bei niedrigeren Temperaturen den Gegendruck der Luft, man kann so die Siedetemperatur technisch um größenordnungsmäßig 100° senken (im Labor mit Hochvakuum noch weitaus mehr!).

Erfordert allerdings spezielle Apparate/Geräte (Aussendruckfest!).

In der Natur hast Du das Phänomen,dass Du auf höheren Bergen wegen des dort geringeren Luftdrucks das Wasser nicht mehr so heiß machen kannst, dass es guten Kaffee oder Tee gäbe. (Und das, obwohl die Druckabsenkung nur 10-20 % ausmacht, nur bei sehr hohen Bergen mehr)

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