Weshalb sieht man beim starken Regenbefall, öfters Regenwürmer auf den Gehwegen?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Klar können die ertrinken....wenn ihre Gänge voll Wasser laufen. 

Diesen Effekt nutzen ja auch Vögel, wenn sie auf Wurmjagd sind: sie trippeln über den Boden und immitieren so Regen....und schon kriechen die Regenwürmer aus der Erde.

Danke schön für die Auszeichnung!

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Regenwürmer heißen vermutlich Regenwürmer, weil sie bei starkem Regen massenhaft aus der Erde an die Oberfläche kriechen. Bisher ging man davon aus, dass der Anstieg des Wasserpegels in der Erde zu diesem Verhalten führt.

Jetzt haben Wissenschaftler der Carlton Universität in Ottawa (Kanada) vermutlich das Rätsel dieses Verhaltens gelöst: Nicht der Wasseranstieg im Boden, sondern das Geräusch der niederprasselnden Regentropfen treibt die Würmer an die Oberfläche.

Der Grund dafür ist, dass die Regentropfen Schwingungen erzeugen, welche die Würmer irrtümlich als das Annähern ihres größten Fressfeindes, des Maulwurfs, deuten. Die Angst vor ihm veranlasst sie dann zur Flucht an die Oberfläche. Regenwurmsammler machen sich dieses Verhalten schon lange zu Nutze.  <a href="http://www.shortnews.de/id/742051/Warum-Regenwuermer-bei-Regen-aus-dem-Boden-kriechen" target="_blank">http://www.shortnews.de/id/742051/Warum-Regenwuermer-bei-Regen-aus-dem-Boden-kriechen</a>

Regenwürmer graben Gänge durch die Erde. Bei starkem Regenfall werden diese geflutet und sie müssen an die Oberfläche flüchten, da sie überwiegend Hautatmung betreiben, um nicht zu ertrinken.

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