Weshalb macht man eigentlich eine elektronische Gesundheitskarte wenn dadurch die Beitragssätze wieder steigen?

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7 Antworten

Für die gestiegenen Beitragssätze ist ja nicht die Gesundheitskarte verantwortlich,und momentan wird auf dieser noch gar nichts gespeichert,und das später dann auch nur mit Einverständnis des Versicherten.Es ist von Dir mal sehr einfach gesehen,ich finde die Idee dahinter schon sinnvoll,ein anderer Arzt sieht sofort was schon in Behandlung ist,und vor allem die gesamnte Medikation,allerdings sind diese Daten im Notfall zB im Krankenhaus ohne Zugriffscode nicht abrufbar was sie dann eigentlich völlig sinnlos macht,denn da wäre es besonders wichtig auf solche Informationen zugreifen zu können.

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Kommentar von wilees
14.07.2016, 21:11

.....und das später dann auch nur mit Einverständnis des Versicherten.....

Das scheint so nicht mehr zu stimmen.

Krankenversicherung: Gesundheitskarte speichert künftig mehr Daten ...

www.zeit.de › Wissen

daraus:                                                                                   Gesundheitskarte speichert künftig mehr Daten

Welche Medikamente nimmt ein Patient? Unter welchen Krankheiten leidet er? Das können bald Ärzte nach einem nun beschlossenen Gesetz aus der Gesundheitskarte auslesen.

3. Dezember 2015, 23:06 Uhr

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Kommentar von lachs4709
14.07.2016, 21:16

Das habe ich zumindest gerade gelesen, dass sie wegen der Gesundheitskarte und den Flüchtlingen steigen.

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Hallo lachs4709,

die Kate ist im Grunde so was wie Früher der Impfausweis, wo alle Untersuchungen und Impfungen notiert wurde, daher an sich nicht so verkehrt. Deine Bedenke wegen der Infos welche Ärzte entnehmen sind durchaus berechtigt und leider ein Problem. Es ist fraglich in wie weit das aber große Auswirkungen hat, denn es ist nicht in allen Fällen so und es wird durchaus von Ärzten erkannt wenn Fehldiagnosen gestellt wurden.

Das Problem mit den Beiträgen ist dort das selbe wie mit dem BER Flughafen. Man hat eine gute Idee, sorgt aber nicht dafür das sie vernünftig und unter Kontrollen durchgeführt wird und somit laufen die kosten aus dem Ruder. Meines Wissens haben die Kassen sich bereits geweigert ihren Anteil der kosten wegen der nicht Vorankommens in der Entwicklung der Karte, zu zahlen. Worauf das Unternehmen die Politik einschaltete.

Es ist leider wie immer Geld um was es geht und Gründe die nicht ans Tageslicht kommen und wohl noch weniger zu verstehen sind. Denn wie kann es 60 Millionen und wohl erheblich mehr kosten so eine Karte zu entwickeln?

Gruß Plüsch Tiger

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Kommentar von Heidrun1962a
19.07.2016, 21:26

Außer ddem Namen, Adresse und dasGeburtsdatum steht nichts auf der Karte.

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Die Beitragssätze steigen sicherlich nicht durch den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte. Allerdings machen spätere Eintragungen z.B. über verordnete Medikamente offenbar wenn ein Patient "Arzthopping" betreibt.

Oder wie viele Patienten lösen zwar ihr Rezept in der Apotheke ein, nehmen diese anschließend aber nicht ein. So landen ca. 25-30% der verordneten Medikamente in den Tonnen. Wieviele Arztbesuche und auch Operationen sind real überflüssig. Beispiele für Kostensteigerung gibt es viele.

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Kommentar von lachs4709
14.07.2016, 21:15

Das habe ich zumindest gerade gelesen, dass sie wegen der Gesundheitskarte und den Flüchtlingen steigen.

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Kommentar von Lalala1718
14.07.2016, 22:57

Das war mal ein Vorschlag vom, ich glaube, Ärtzeverband das alle Flüchtlinge eine gesetzliche Gesundheitskarte bekommen sollten, die durch die Beiträge der Mitglieder eben mitgezählt werden. Folge wäre dann eben das Flüchtlinge gleich behandelt werden konnten wie wir anderen und nciht mehr lange auf den Antrag warten müssen. Das würde viel Zeit und Arbeit einsparen aber eben zu hohen Kosten für uns Arbeitnehmer führen. Ne saftige Erhöhung wäre die Folge, da sich Deutschland nicht wie vom Ärzteverbund an den Kosten beteiligen wird. Schließlich sind Kosteneinsparungen immer gut zu Lasten des Volkes.
Das dieser Vorschlag allerdings durchgesetzt worden ist, davon habe ich noch ncihts gehört

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Sind die Beiträge nicht sogar gesunken oder irre ich mich? 

Für Leute wie mich mit mehreren Erkrankung ist es sehr praktisch das ein anderer Arzt sehen kann das ich z.b Epileptikerin bin. So muss er nicht jede Krankheit abfragen die ich habe, sondern kann gleich einige Sachen ausschließen. Und nur mal so mein Hausarzt kann nicht sehen warum ich bei meiner Gynäkologin war. 

Das System ist meiner Meinung nach zeitsparend für alle Parteien 

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Kommentar von lachs4709
14.07.2016, 21:18

Nein, gestiegen. Jetzt sollen sie weiter steigen.
Das habe ich zumindest gerade gelesen, dass sie wegen der Gesundheitskarte und den Flüchtlingen steigen.

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mit der Gesundheitskarte hat das nichts zu tun.

die Ausgaben die mit jeder Reform angestrengt werden, steigen an.

seit dem 1.1.16 muss aus dem Gesundheitsfond mehr Geld für die Krankenhausversorgung, Leistungen der Pflegeversicherung, Hospiz- und Palliativversorgung ausgegeben werden.

zudem fordern die Pharmafirmen immer noch (ungerechtfertigt) extrem hohe Preise für neue Medikamente.

außerdem altert unsere Gesellschaft. wir werden älter als je zuvor. billiger wird Gesundheit im Alter nun wirklich nicht.

lange Auszahlzeiten durch psychische Erkrankungen nehmen stetig in hohen Zahlen zu. diese Versicherten erhalten oftmals bis zum Maximum 1 1/2 Jahre Krankengeld.

Krankenkassen sollen zudem mehr Geld für Prävention ausgeben.

und zu guter letzt sollte man auch nicht vergessen, dass die Politik auch weiterhin es nicht für nötig hält, die Arbeitgeber wieder mit ins Boot zu holen. da der Beitragsanteil der Arbeitgeber eingefroren wurde, gehen Steigerung der Ausgaben im Gesundheitssystem zu Lasten des Versicherten. und wenn man berücksichtigt, dass viele Erkrankungen durch den Job kommen, müsste man auch hier ansetzen und die Kosten gerechter verteilen.

letztendlich sollte jeder einzelne darüber nachdenken, was er falsch macht in diesem Gesundheitssystem. wenn man Medikamente verschrieben bekommt, dann sollte man sie auch nehmen und nicht nur in der Apotheke holen und dann wegwerfen. Medikamente kosten eben nicht 5 oder 10 Euro.

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Hallo Lachs4709,

du brauchst dir aktuell noch keine Sorgen machen.

Aus Datenschutzgründen stehen auf der Gesundheitskarte bisher nur die persönlichen Kontaktdaten, also Name, Anschrift , Geburtsdatum und Versichertennummer.

Für die Zukunft ist geplant, dass auch solche sensiblen Angaben, wie du sie ansprichst, auf der Karte vermerkt sein sollen. Bis jetzt aber hat der Gesetzgeber dazu noch kein grünes Licht gegeben!

Viele Grüße

Katharina vom Barmenia-Team

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Auf deiner Versichertenkarte steht nur dein Geburtsdatum, Name und Anschrift. Also eine falsche Diagnose gibt es deswegen nicht.

Wieso steigen die Kosten, wenn es eine elektronische Gesundheitskarte gibt. Das eine hat mit dem anderen nun mal gar nichts zu tun. Jetzt ist ein Foto auf der Karte und die Karte kann jetzt nicht mehr missbräuchlich verwendet werden. Das war früher sehr oft der Fall.

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