Weshalb können sich ..

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18 Antworten

Deine Frage wurde schon sehr oft gestellt, über die Suchfunktion hättest Du ein paar Antworten gefunden. Ich will Dir aber trotzdem noch einmal eine geben:

Der Schleier der Nonne hat eine ganz andere historische Entwicklung als das Kopftuch ("Hidschab") der islamischen Frau, die Burka oder der Tschador. Die Nonnentracht entstand aus der Tracht der bürgerlichen Frau und zwar aus der Witwentracht. Zu verschiedenen Zeiten - besonders zu jener Zeit, als die großen und bekannten Orden entstanden sind - trugen Frauen Hauben und anderen Kopfputz, z. B. Schapel, Wimpel, Weihel, Kopfbund und wie sie alle heißen. Vor allem verheiratete Frauen trugen Hauben, um ihren Stand anzuzeigen. Die Haube war NICHT dafür da, damit die Frau vor den Blicken fremder Männer geschützt war, sondern um ihren Stand als Verheiratete anzuzeigen. Unfreie Frauen oder Frauen die ständelos waren (z. B. Leibeigene, Fahrende oder Frauen im Gewerbe von Müllerin, Leineweberin etc.) durften keine Hauben tragen. Es war also eine bürgerliche Tracht. Auch Witwen trugen Hauben, allerdings in gedeckten Farben, i. d. R. schwarz. Aus der Witwentracht der jeweiligen Zeit leitet sich die Ordenstracht der Frauenorden ab. Hierzu gehörte zu manchen Zeiten eine Haube, zu anderen Zeiten ein aufgebundener Schleier. Eine Nonne ist quasi nicht mehr für einen Mann verfügbar, sie heiratet nicht, muß sich also auch nicht attraktiv zurechtmachen. Daher fand man Witwentracht zu allen Zeiten angemessen. Die Frauengemeinschaften haben in den letzten Jahrzehnten gelegentlich ihre teils sehr aufwendige Tracht reformiert und haben sich für einen immer einfacheren Schleier entschieden. Den tragen sie aus historischen Gründen, damit sie als Ordensfrauen erkennbar sind und weil sie damit ausdrücken, zu einer großen - oft weltweiten - Gemeinschaft zu gehören, die sich auf ein paar wenige Gründerpersönlichkeiten zurückführt.

Wie Du siehst, hat der Schleier einer Ordensfrau einen völlig anderen soziokulturellen Hintergrund als die Verschleierung einer Muslima. Die ist vor allem ein Schutz vor den Blicken der Männer und schützt die Männer davor, angesichts einer Frau in Unkeuschheit zu verfallen, wenn ich das richtig verstanden habe. Das unterscheidet sich von der Nonnentracht ganz gewaltig. Hinzu kommt die religiöse Bedeutung. Keine Christin ist verpflichtet, einen Schleier zu tragen und die meisten Christinnen auf der Welt tun es auch nicht. Bei den Muslimas ist es nach meiner Einschätzung anders, die meisten frommen Frauen tragen wohl eine Form der islamischen Bedeckung. Gruß, q.

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Kommentar von TimWerther
20.03.2012, 18:11

Burka ist kulturell nicht islamisch.

Das Kopftuch ist auch dazu da, damit sie nicht im Schönheitswahn wahnsinnig wird. Man sieht ja auch wieviele Frauen auf das optische oder sexuelle reduziert werden, und infolgedessen zugrunde gehen. Bulimie, Magersucht... und psychischen Belastungen. Dem wird entgegengewirkt.

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Zum einen: In einem säkularen Land findet nicht jeder demonstrative öffentliche religiöse Bekenntnisse gut! Zum 2.: Mit dem Kopftuch zeigt die Trägerin ja, dass sie den einheimischen Glauben der Deutschen für falsch hält, was manchem eben nicht gefällt! Umgekehrt können Christen in musl. Ländern ihren Glauben ja oft nicht frei leben/ bekennen! In Pakistan wollte eine christliche Feldarbeiterin ihr Trinkwasser mit ihren Kolleginnen teilen! Eine rief: "Dein Wasser ist unrein, weil Du eine Ungläubige bist!" Sie antwortete: "Ich glaube nicht, dass der Prophet Muhammad Deiner Meinung wäre!" DeswegeN wurde sie "wegen Lästerung der isl. Religion" zum Tode verurteilt! Dabei hatte sie doch weder Allah noch seinen Propheten beleidigt! 3. das KT der Nonnen ist dem isl. KT nur bedingt vergleichbar! Die Nonne weiht ihr Leben ganz Gott und verzichtet auf Sex! Die Muslima darf ihre Haare (außer ihrer Familie) nur ihrem Ehemann zeigen! Mit ihM muss sie aber immer "schlafen", wenn er will - auch wenn sie keinE Lust hat! Ausnahmen sind: Krankheit, Periode oder wenn der Mann sO betrunken ist, dass er die Gebete nicht machen kann, die notwendig sind, damit der Geschlechtsverkehr "gültig" vollzogen werden kann! Wenn die Frau fastet muss sie dem Mann nach Abendgebet und Abendessen zur Verfügung stehen! Nun muss man natürlich auch sehen, dass umgekehrt auch der Mann die Frau befriedigen "muss", wenn sie es möchte! Dann aber muss man natürlich aber auch wiederum wissen, dass die meisten musl. Frauen an den Geschlechtsorganen verstümmelt sind - damit sie beim Sex keinE Lust empfinden sollen! Die betrifft vor allem die Frauen in Mauretanien (was im Westen erst ungefähr 1995 bekannt wurde), Ägypthen, Sudan, Somalie, Eritea sowie vielen schwarzafrikanischen Staaten in West-, Zentral- und Ostafrika! Ebenso in Indonesien, Malaysia und Java! In Äg. hatte Mubarak daS verboten! Manche befürchten, dass die Muslimbrüder versuchen könnten, es wieder zu "erlauben"! Um der Gerechtigkeit Genüge zu tun, muss man dann aber auch wieder sagen, dass die Muslime den grausamen Brauch der "Mädchenbeschneidung" von "Christen" übernommen haben: Äthiopien und Ägypthen! Alles schwierige Sachen! Natürlich haben wir in Dtl. religionsfreiheit - Gott sei Dank! Grenzen sind natürlich bei Lehrerinnen, Beamtinnen etc.! Ich persönlich fände es aber schon besser, wenn diE Mädchen, die hier im Westen aufgewachsen sind, Abstand davon nähmen, ständiG KT zu tragen! IN der Türkei gibt es übrigensFirmen wo nur mit KT, solche, wo nur ohne KT eingestellt wird - und solche wo sich alles mischt!

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Jede Muslimin mit Kopftuch ist verschieden , so , wie wir alle verschieden sind . Sie hat aber nicht die Freiheit ihren Glauben oder ihre Lebensweise frei zu wählen oder zu ändern . Sie wird sonst ernsthaft verfolgt , oft von der Familie ausgestoßen . Also , ich habe noch von keiner gehört , daß sie privaten engeren Kontakt zu Nicht- Muslimen haben darf . Das verhindert auch , daß sie deutsch lernt . Sie darf nicht heiraten wen sie will und wen sie liebt , es wird ihr bestimmt .-Und dann ist sie dieses Mannes Eigentum . Er darf sie gut behandeln oder schlagen . Wehe , sie sucht sich selber einen Mann , der vielleicht nicht mal Moslem ist , dann ist sie in der Gefahr des Ehrenmordes von ihrer Familie .

Diese Unfreiheit und Isolierung wird von den Deutschen nicht gerne gesehen . Mit dem Kopftuch kommen auch diese Assoziazionen .

Eine Nonne ist freiwillig diesen Weg gegangen . Ihr Glaube ist uns hier in Deutschland vertraut . Sie kann , wenn sie will austreten und ins zivile Leben zurückkehren . Nach einer Zeit der Umgewöhnung , vielleicht reden welche schlecht über sie , kann sie ohne Verfolgung ihren weiteren Weg selbst bestimmen . Eine Nonne verhält sich zu anderen Menschen ganz natürlich , wenn sie ihnen begegnet und nicht im Kloster isoliert bleibt , was auch ihre Entscheidung ist . .

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Nochmal ein Unterschied: Nonnen sind ausnahmslos erwachsene Frauen! Das isl. Kopftuch tragen aber teilweise schon Grundschülerinnen! In dem Alter kann von "Freiwilligkeit" natürlich noch keine keine Rede sein! Eine 8,9-j. Dritt/Viertklässlerin versteht ja weder den Sinn des Kopftuches, noch ist ihr klar, worauf sie deswegen verzichten muss! Mit Freunden oder der Familie ins Schwimmbad zu gehen, am Strand Sandburgen zu bauen, am See im Kies und Matsch zu spielen, macht allen deutschen Kindern Spaß! Denjenigen Mädchen, die KT tragen, ist das verwehrt - allenfalls im "Burkini" könnten sie es machen, aber das macht den meisten sooowenig Spaß, dass sie es lieber ganz bleibenlassen! Wenn sich ein 12.-j. Mädchen im Mai vom Schwimmverein abmeldet - obwohl es ihr viel Freude gemacht hat, und sie gut integriert war - und sie auch Chancen hatte "Karriere zu machen - und man sie dann nach den Sommerferien mit KT sieht, glaubt man nicht an "echte Freiwilligkeit", vor allem dann nicht, wenn der 14-j. Bruder weitermachen darf! Mit 12 sind die Mädchen auch sehr beeinflussbar: Große Cousine, Tante, Koranlehrerin etc.! Gott sei Dank dürfen Lehrerinnen nichT mit KT unterrichten. sonst wären die Mädchen noch mehr unter Druck! Dabei wären wir nebenbei bei einem anderen Unterschied zw. Nonnentracht und isl. KT: Als männl. Gegenstück zur Nonnentracht gibt es das Mönchsornat, als Gegenstück zum KT wird oft der Bart genannt! Letzterer hindert aber nicht am Schwimmbadbesuch, b.z.w. die musl. Jungs und Burschen im Freibad, deren Schwestern nicht hindürfen (und teilweise ein KT tragen) tragen alle keinE Bärte - wenn so einen Kevin-Kuraniy-Bart!

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Nonnen können sich nicht überall bedecken wie sie wollen. Wenn sie an einer staatlichen Schule unterrichten, was allerdings heutzutage selten vorkommt, müssen sie auch Zivilkleidung tragen. Die arbeiten aber meistens in kirchlichen Einrichtungen bzw. in Konfessionsschulen.

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Also, nochmal ein wichtiger Unterschied: Die Nonnen tragen ihre Bedeckung als "Ausnahme", d.h. andere christliche Frauen brauchen und sollen das nicht tragen! Im Islam dagegen versuchen manche, das KT zur "Pflicht für jede musl. Frau" zu machen! Dabei wird oft ein Koran-Zitat verwendet, in dem aber gar nicht von einem KT die Rede ist! Außerdem wird oft ein "Hadith" des isl. Propheten angeführt, wo er in einem bestimmteN Zusammenhang gesagt hat: "Eine Frau darf einem Mann nur (Gesicht und Hände) zeigen!" Vielleicht ging es ihm darum, dass jüngere älteren gegenüber respektvoll begegnen sollen?! Manche stellen sogar einen Zusammenhang zw. KT-Tragen und den "Chancen, im Jenseits einen guten Platz zu bekommen" her! Gerüchteweise soll sogar noch in manchen Koranschulen Mädchen wieder dieser Dinge Angst und/oder ein schlechtes Gewissen gemacht werden!?

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Naja, in gewisser Weise ist es schon so, dass Ordenstrachten in gewisser Weise ne Berufskleidung sind, zudem sind Nonnen eben nicht direkt negativ "markiert". Sie sind eher was exotisches geworden.

Was das Kopftuch ganz allgemein angeht, ist es da wohl so, dass es in Deutschland eben einfach normal geworden ist seinen Glauben nicht offen zu zeigen - "Säkularität" ist normal und das Kopftuch wird nunmal aus Glaubensgründen getragen und ist deshalb erstmal "nicht normal" (dasselbe gilt im Grunde genommen auch für Nonnen, wenn man da mal eine durch die Gegend laufen sieht, denken sich viele die nur selten eine zu Gesicht bekommen wohl auch: "Oh, da läuft ne Nonne" = exotisch - wie schon gesagt).

Und dann muss man eben auch einfach mal Klartext reden: a) das Kopftuch wird mit der Frauenfeindlichkeit "des" Islam gleichgesetzt und b) der Islam ist mit Fundamentalismusverdächtigungen behaftet. Das is bei ner Nonne eben einfach nicht der Fall - bei ner Nonne würde kaum einer auch nur im Entferntesten daran denken, dass sie dazu gezwungen wurde Nonne zu werden oder dass sie irgendwie fundamentalistisch angehaucht sein könnte.

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Hallo,

ich finde die Frage sehr gut. Sie ist mir sogar selbst vor einigen Tagen durch den Kopf gegangen.

Dabei muss man die Frage nicht einmal auf christliche Geistliche beschränken. In jeder christlichen Kirche gibt es Kleiderordnungen. So wird man in der Regel im kurzen Rock oder mit kurzen Hosen abgewiesen.

Andererseits gibt es christliche Freikirchen (beispielsweise die Pfingstler), die Frauen das Tragen von Röcken vorschreiben. Auch hier also eine Kleiderordnung. Stört sich jemand daran?

Gehen wir in die "nicht religiöse" Gesellschaft, findet man ebenfalls gewisse Richtlinien. So ist es Frauen auch in der christlichen Gesellschaft nicht erlaubt, barbusig in die Öffentlichkeit zu treten. Und es gibt Kulturen, die dieses Bedecken wiederum als sehr sonderbar erachten würden.

Dazu kommt der westliche Feminismus, der ebenfalls ein Zurschaustellen des (leicht bekleideten) weiblichen Körpers als Reduzierung auf das Körperliche und einen Angriff auf die Würde betrachtet.

Für mich ist das Tragen des Kopftuches nichts negatives. Es widerspricht zwar meinem Verständnis von Freiheit wenn Frauen dazu gezwungen werden, denke ich aber an die christlichen Gepflogenheiten und stelle mir vor, alle Frauen würden nur noch in Shorts herumlaufen, stellt sich auch ein gewisser Grad von Verständnis ein.

Letztendlich ist es eine Frage der Säkularisierung. Wäre die christliche Gesellschaft so religiös geprägt wie die muslimische, würde es hier auch anders aussehen.

Viele Grüße

Jens

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Kommentar von JensBausH
19.03.2012, 17:55

Und nochmal etwas ganz allgemeines: Messt eine Glaubensgemeinschaft nicht an jedem Wort, das in ihrer Glaubensschrift steht. Würde man mir als getauften Christen jeden Satz vorhalten, der in der Bibel steht, würde ich auch nur den Kopf schütteln. Ich halte viel von den christlichen Werten, aber nicht von jedem Wort das in der Bibel steht. Ich denke ähnlich man die große Mehrheit der Muslime auch betrachten.

Für mich zählt gelebte Kultur / Religion jedenfalls mehr als die geschriebene.

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Wenn es nur Frauen wären, die nach islamischem Verständnis ihre Weiblichkeit verhüllen sollen, denn um nichts anderes geht es hier! Es gibt viele islamische Staaten, in denen schon die Kleinkinder vor den Blicken der Männer geschützt werden müssen. Die Nonne ist das Pendant zum Mönch und lebt streng von der Außenwelt in einem Kloster abgeschieden (Klausur), ihr Leben hat sie Gott und dem Dienst an dem Menschen geweiht. Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Ordensschwester, die nicht in der Klausur lebt, und ihr kann man auf der Straße begegnen.

Auch im Buddhismus gibt es Nonnen, denen man großen Respekt zollt.

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Nonnen tragen ein "Uniform" und sie entscheiden sich bewusst für das Leben, das sie führen. Bei Moslemischen Frauen ist das nicht immer so.

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Kommentar von Userrr
20.03.2012, 16:46

Hast du auch je eine Frau danach gefragt? Die Religion wird frei ausgeübt, nicht unter Zwang => Vorurteil. Mit Sicherheit gibt es min. 1ne, bei der das so ist, aber ich bin mir auch 100% sicher, dass du irgendwo auf der Welt eine Nonne finden wirst, bei der das gennauso ist.

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Es gibt keinen Unterschied, auch wenn es hier einige Genies behaupten. Beide (Nonne+ Muslimin) machen das aus religiösen Gründen. Um ehrlich zu sein versteh ich das nicht. Kann den Leuten doch alle egal sein, wie sich andere kleiden oder nicht?

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Kommentar von HugoGuth
21.03.2012, 13:02

Nonnen machen das bewusst als "Ausnahme"! Im Islam wollen das manche aber alleN Frauen vorschreiben!

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naja, frauen mit kopftuch gelten als "unattraktiv". genauso wie punks oder emos. es gibt nur wenige leute, denen sowas gefällt.

ironischerweise soll die frau damit auch unattraktiv wirken. es kann diesen typen doch völlig egal sein, ob eine wildfremde frau ein kopftuch trägt oder nicht!!

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Aus einem ganz deutlichem Unterschied.


Die Nonne stellt ihr Leben in den Dienst der Kirche. Sie heiratet nicht, hat keine Kinder, keine Wohnung, keine Einkommen. Ihr Leben ist absolut uneigennützig zum Wohl der Menschengemeinschaft im Namen Jesusu Christus.


Die Muslima stellt ihr Leben in den Dienst des Islam. Dabei beschränkt sie sich aber nicht nur auf das Geistliche, sondern lebt auch das weltliche Leben. Zudem ist der Islam auch politisch orientiert, was bei der Kopftuchfrage gleichsam mit einer permanenten Demonstration gleichgestellt wird.

Darüberhinaus wird die Muslima nicht gerne gesehen, da sie den allgemeinen zwischenmenschlichen Kontakt nicht pflegen will, sondern sich ausschließlich auf ihre Religionsgemeinschaft beschränkt. Nur wenige Ausnahmen stellen sich in die Öffentlichkeit, wobei diese dann auch wieder nur für den Islam werben, oder sich über die "Intolleranz" der Ungläubigen beschweren.

Viele Leute sind deshalb auch einfach nur noch genervt wegen dem Kopftuch.

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Kommentar von Userrr
19.03.2012, 17:34

Nein, da ist kein Unterschied:

Nonne = macht das aus religiösen Gründen

Muslimin = macht das aus religiösen Gründen

"Zudem ist der Islam auch politisch orientiert, was bei der Kopftuchfrage gleichsam mit einer permanenten Demonstration gleichgestellt wird."

Der Islam ist nicht politisch orientiert, wie kommst du darauf?

"Darüberhinaus wird die Muslima nicht gerne gesehen, da sie den allgemeinen zwischenmenschlichen Kontakt nicht pflegen will, sondern sich ausschließlich auf ihre Religionsgemeinschaft beschränkt."

Vorurteil! Hat rein garnnichts mit der Realität zu tun.

"Viele Leute sind deshalb auch einfach nur noch genervt wegen dem Kopftuch. "

Deshalb Grund genug, die Leute mit ihren Rechten "einzugrenzen"? Ich bin von den Kirchenglocken auch generft.

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Dein Vergleich hinkt stark und Du weißt das auch.

Nonnen leben nicht in der Öffentlichkeit sondern immer noch im Kloster. Du siehst sie also nur, wenn Du sie suchst.

Wenn Du in einem islamischen Land leben würdest, würdest Du dort nicht eine einzige Nonne finden, die gibt es dort wegen der ach so toleranten Gesellschaft überhaupt nicht. Das ist der große Unterschied zwischen Kopftuch- und Burkafrauen und Nonnen!

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außerdem wird der islam zu 80 prozent mit terrorismus verbunden und wenn man frauen mit kopftüchern sieht wird man an so etwas erinnert und Muslime erscheinen einem dann logischerweise unsymphatisch. jedoch wissen viele nicht dass vielleicht nur 1% der islamischen bevölkerung was mit dem terrorismus zu tun haben und sonst sehr friedvolle höfliche freundliche und offene menschen dieser welt sind

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Kommentar von BellaElla
19.03.2012, 17:20

So ein schwachsinn!! Wenn ich ne Frau mit Kopftuch sehe, denke ich an gar nichts. Da bin ich neutral. Ich denke an nen Terroristen, wenn ich einen Mann mit Bart und Turban sehe, aber das ist nie der Fall. Hör auf so Zeug zu behaupten, das stimmt überhaupt nicht.

Zudem ist in Deutschland das Problem mit dem Terrorismus gar nicht vorhanden. Das ist nur Hetze von der BILD

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Assalamo Aleykum

DE ist kein christliches, sondern nur ein christlich geprägtes Land.

Es ist nun mal leider so, dass viele keine Ahnung über den Islam und die Kleidervorschriften haben und es sagen wir mal "ungewöhnlich" finden, wenn eine Frau sich bedeckt, aber normal finden, wenn eine Frau als ein Sexsymbol auf der straße ist.

Nun hat uns aber Gott erschaffen und Er weiß ganz gewiss, was gut und was schlecht für uns Menschen und die Gesellschaft ist, sonst gebe es solche Regelungen nicht!

In der Schule gibt es ja auch Regeln. z.B. Schuluniformen, Pausenzeiten etc. Außerdem denkt immer jeder Anderes.

Als eine muslimische Frau soll man ja nicht nur ihren Kopf bedecken, sondern ihren ganzen Körper, so, dass man nicht ihre Kurven noch irgendwelche Reize sieht.

Gott hat es uns so befohlen, und das ist die Pflicht.

Möge Allah jeden rechtleiten. Amin :)

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Kommentar von BellaElla
19.03.2012, 17:21

Eine normal gekleidete Frau mit Hose und T-shirt ist also ein Sexsymbol?? Dann bist du ein Zurückgebliebener, der Probleme mit seinen Trieben hat. Lass dich einweisen! Wirklich nur gut gemeinter Rat von meinerseits!

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Kommentar von RoyalMagnum
19.03.2012, 17:32

sehr schöne Antwort, möge Allah jeden rechtleiten

Amin :)

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Kommentar von deathcore12345
19.03.2012, 17:35

Ich glaube kaum, dass im Koran steht, dass Frauen sich vermummen sollen.

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Kommentar von kwon56
20.03.2012, 10:57

Lies mal das Buch "Nehmt den Männern den Koran weg".

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Weil der Islam verurteilt wird und wenn sie Frauen mit Kopftücher sehen, haben sie angst das ein attentat verübt wird.

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Das liegt daran das Muslime meistens keine Deutschen sind und deutsche es nicht gerne sehen wenn man damit quasi sagt: "Hey schau mal ich bin ausländer!". Aber es sind fast alle nonnen deutsch. Ist zwar idiottisch aber wahr!

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Kommentar von quopiam
19.03.2012, 19:43

Fast alle Nonnen sind Deutsche? Das halte ich für ein Gerücht. Deutschland ist eines der Länder mit den wenigsten Ordensleuten weltweit. In Afrika, Südamerika oder Asien gibt es weit mehr Nonnen als in der BRD.

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