Weshalb hatten Frauen in der Antike so eine untergeordnete Stellung?

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5 Antworten

Seit der Steinzeit war es so, dass die Männer die Jäger waren und die Frauen Sammler und Beschützer der Kinder. Sie sind nicht so stark wie die Männer. Zumindest wird es so am meisten dargestellt...aber schau dir mal die Antike genau an. Die Germanen und Kelten schätzten ihre Frauen auch als tapfere Krieger, in Griechenland und Rom gab es jede menge Priesterinnen die durch ihren Einfluss einiges wickeln konnten und selbst in der Mythologie hatte der Göttervater Zeus Angst vor der Wut seiner Frau ;)

natürlich standen sie dem Mann nicht ganz gleich in allen Dingen, jedoch waren sie nicht gerade ohne Rechte versehen. Aber die wirkliche Ungleichheit kam erst bei der Auslegung der Bibel auf, da die Frau aus der Rippe von Adam entstanden sein soll und damit nur ein Teil des Mannes wäre blup und bla. Also ist die wirkliche Ungerechtigkeit erst im Mittelalter mit der katholischen Kirche entstanden...

Ich glaube, meine beiden Vor-Antworter liegen falsch. Selbstverständlich gab es eine Unterdrückung der Frau. Fälle wie Kleopatra sind eine Ausnahme. Kleopatra hätte sich ohne römische Unterstützung als Frau nie auf dem Pharaothron halten können. Sie war unbeliebt beim Volk, weil sie eine Frau auf dem Thron war und zu den Römern hielt. Falsch auch, daß die Unterdrückung erst mit der Bibel aufkam. Mit der Entstehung des Privateigentums bekam der kämpfende und erobernde Mann die Macht auch über materielle Güter. Er wollte keine Kuckuckskinder als spätere Erben seines Eigentums. Deshalb wurden die Frauen in den Häusern isoliert und auf "Keuschheit" und "Treue" verdonnert. Außerdem spielte auch die damalige Ansicht eine Rolle, daß der Mann als Samengeber der Schöpfer eines Kindes sei, weil man den großen Anteil der Frau bei der Fortpflanzung erst mit der Entwicklung des Mikroskops erkennen konnte (die Eizelle sehen). Universalis

Die Frauen in der Antike waren überhaupt nicht untergeordnet sondern dem Mann in vielen Kulturen weit höher gestellt. Nimm doch Kleopratra, Nephrotete, oder lies in den griechischen Überlieferungen über den Stand der Priesterinnen. Die Frauen übten lediglich keine offenen Kampfhandlungen aus, wobei hier auch die Amazonen zumindest der Legende nach eine Ausnahme spielten. 100 prozentig kann man die Amazonen geschichtlich immer noch nicht unterordnen. Die Unterdrückung der Frau kam erst mit der Zeit des Mittelalters zum Ausdruck, da die Geldheirat sehr populär wurde. Aber auch hier gab es Ausnahmen, schau in den englischen Geschichtsbüchern nach, und lies über Königenin Victoria, Elisabeth I oder Marie Stuart.

Ich persönlich vertrete die Auffassung, da wo man und Frau einen gleichen Intelekt haben, kommt es überhaupt gar nicht zu einer Unterdrückung. Die Unterdrückung ist immer nur dann gegeben, wenn einer der Partner dümmer, und zugleich stärker bzw. gewaltbereiter ist. Der schlaue Partner versucht es dann mit guten Worten, und der dumme Partner, der nicht mithalten kann, verliert dann die Geduld, und unterdrückt mit Gewalt. Dies kann Frau, aber auch Mann, passieren. Ich hoffe Du findest einen Partner der genauso schlau wie Du bist, und liebt und lebt in Harmonie.

Das ist leider heute auch noch so. Siehe Gehaltsunterschied oder die Stellung der Frauen bei den Muslimen, Frauen sind doch in den Augen der Männer dort auch nur untergeordnete Menschen und haben keine Rechte. Ich krieg schon wieder Gänsehaut wenn ich daran denke...

Lockenzaehler 29.10.2010, 08:59

Wegen der Gehaltsunterschiede gabs neulich ein paar interessante Studien, nach denen viel Frauen selbst zu ihrer geringfügig niedrigeren Bezahlung beitragen würden, weil sie ihre arbeitskraft realistischer einschätzen als Männer, die glauben, sie würden alles besser machen. Außerdem sind Frauen im Durchschnitt eher seltener karrieregeil, sondern geben einer familiären Zukunft den Vorzug.

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warum wohl ? weil männer körperlich stärker waren und die frauen sich nicht währen konnten.

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