Weshalb haben so viele menschen etwas gegen Israel?

16 Antworten

In der Hoffnung das dies keine Suggestivfrage sein soll, möchte ich antworten, das man einem solchen geschundenen Volk die Kritik den eigenen Kritikern überlassen sollte - wie Rolf Verleger, der z.B. sagte: "Gazastreifen ist ein großes Gefängnis" (http://www.deutschlandfunk.de/anti-israelische-proteste-wer-hat-uns-das-denn-eingebrockt.694.de.html?dram:article_id=292408)

Wir als Deutsche sollten angesichts unserer Geschichte i.A. und gegenüber den jüdischen Menschen i.B. eigene Kritikpunkte im eigenen Land und an uns selbst suchen.


Wir als Deutsche sollten angesichts unserer Geschichte i.A.
und gegenüber den jüdischen Menschen i.B. eigene Kritikpunkte im eigenen
Land und an uns selbst suchen.


Das geradezu ironische ist doch, dass die Israelis MIT GENAU DIESER BEGRÜNDUNG die "deutschen Gräueltaten" an den Palästinensern wiederholen. Und dann gibt es nicht mal jemanden der etwas dagegen sagt!

Das ist wie zu sagen ich quäl dich jetzt zu Tode weil ich mal als Kind fast zu Tode gequält wurde. Macht das deiner Ansicht nach Sinn?

Mal davon abgesehn ist das alles 70 Jahre her, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Israel weinen Krokodilstränen.

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@kalippo314

Oft werden die Aversionen die jemand in seiner Geschichte erlitten hat an Schwächere weitergegeben - soloaktiv wie kollektiv. Ob es Sinn macht - vieles im Leben macht aus einer Perspektive mit Abstand kaum Sinn. Aber wir sollten uns trotzdem nicht als Lehrmeister oder Therapeut aufspielen. In der Kritik am politischen Establishment in Israel stimme ich Ihnen zu - das spüren in einer immer stärker sozialen Devastierung auch viele Israelis selbst - aber wie sieht den "unser" System aus?

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@kalippo314

"Und dann gibt es nicht mal jemanden der etwas dagegen sagt!"

Na, dann ist es ja schön, dass es dich gibt. So ist es doch wenigstens einer, und wir erleben hier gerade die Welturaufführung der Kritik an Israel -

...könnte man fast meinen. Aber in Wirklichkeit ist es so: Selbst wenn man den seriösen Deutschland-Funk hört, wird zumeist unausgewogen Propalästinensisches geboten.

"..die "deutschen Gräueltaten" an den Palästinensern wiederholen..."

Dann hältst du bestimmt den Gaza-Streifen für ein Vernichtungs-KZ?

Komisch nur, dass in diesem winzigen Gebiet  heute mehr Araber leben als jemals in dem Gebiet gelebt haben, das heute Israel ist.

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@Maxieu

Einen unaufgeregten Diskurs sollten Sie dannn aber schon führen können - hier die Kontaktmail: rolf.verleger@neuro.uni-luebeck.de

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@kalippo314

@kalippo: Lerne erst einmal Geschichte, lerne erst einmal, was die Deutschen von 1933 bis 1945 an den Juden verbrochen haben, bevor du unqualifizierte Vergleiche ziehst.

Die Tatsache, dass du das vergleichst beweist, dass du wirklich keine Ahnung hast...

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oder volkstümlich: ein jeder kehr die eigne Tür, da hat er gnuges Dreck davür  :)

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In der Hoffnung das dies keine Suggestivfrage sein soll, möchte ich antworten, das man einem solchen geschundenen Volk die Kritik den eigenen Kritikern überlassen sollte

Was soll hier bitte die nachträgliche Bestätigung des Rassenwahn von Hitler und Goebbels? Das ist ja derart widerlich.

Es gab eine Region, dort lebten lange vor Deiner Zeit verschiedene ethische Gruppen, die man, ähnlich wie heute die Europäer als Oberbegriff für Polen bis Franzosen, als Semiten bezeichnete. Einige dieser, aus verschiedenen Ethnien stammenden Semiten wurden Juden, denn Jude zu sein ist eben erst einmal eine religiöse Entscheidung, die nicht vererbbar ist, im Gegensatz zum Verständnis von Hitler über die Juden. Es gibt heute Juden, die keine Semiten sind, es gibt viele Semiten die Keine Juden sind, nicht jeder Israeli ist Semit, nicht jeder Semit ist Israeli und nicht jeder Jude ist Israeli usw.. Jude zu sein ist erste einmal etwas Religiöses und weder vererbbar noch ein Synonym für ein "Volk".

Daß Jude zu sein, etwas mit Volkszugehörigkeit zu tun hätte usw. das hat wohl Goebbels Euch derart eingetrichtert, daß diesem Unsinn wohl noch heute Menschen wie Du angetan sind.

Gruß Abahatchi

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ach fast alle Menschen haben doch immer irgendwas gegen irgendwas. Gibt Menschen, die kritisieren die Politik des Staates Israel, manche Juden kritisieren von links und die Orthodoxen von rechts, die Palästinenser wollen ihren eigenen souveränen Staat, manche Araber kritisieren die Siedlungspolitik und viele Araber sind Judenfeinde, weils so im Koran drinsteht.

Die sozialistischen Länder früher hatten was gegen den Zionismus, was oft n getarnter Antisemitismus war, wie in der Stalinzeit. Gibt immer noch Linke, die den Zionismus als Imperialismus bezeichnen und deswegen den Islam als antiimperialistische religion verherrlichen.

Ich schätze, wenn de 1000 Leute fragst, die was gegen Israel haben, dann kriegste 1000 verschiedene Sprüche zu hören.

Was genau meinst du?

Meinst du den Staat an sich? Das kann man so genau nicht sagen, allgemein lässt sich sagen das die ganzen Arabischen bzw Muslimschgeprägtne Länder etwas gegen Israel haben und Israel auch nicht als Staat akzeptieren.

Oder meinst du es in Bezug auf die Siedlungspolitik in Israel. nun wenn du dich damit beschäftigst, dann weißt du warum dies so kritisiert wird.

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