Weshalb denken die Juden sie haben einen Anspruch auf Palästina?

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6 Antworten

Das Alte Testament nicht gelesen?
Buch Moses 1-5, "lass man Volk ziehen"...

Historisch waren die Hebräer Nomaden und zudem monotheistisch.
Gott höchstselbst plauderte mit Moses, dass er sein Volk ins "gelobte Land" führen solle. Er, also Gott, wolle einen Pakt mit ihnen schließen, sie seien das ausersehene Volk.
So kam es zum Auszug der 12 Stämme, einer davon war der Stamm Isreal.
Nun hast Du das Land und den Namen.

Dumm gelaufen, dort wo sie hinkamen befanden sich schon andere Völker, die Hethiter und Assyrer u.a.m., denen die Hebräer von nun an kräftigt auf's Haupt schlugen.
Und saßen schließlich in Palästina, so um See Genezareth und Jordantal herum, wo überhaupt etwas blühte, vorallem jede Menge Bohei.

Ein paar tausend Jahre später trabten die Römer an und machten Pästina zur römischen Provinz.
Als Jesus auf der Bühne erschien und Gott sich wandelte, von rachedurstig und blutrünstig, zu einem liebenden und verzeihenden Gott.
Er nun wieder Old Jesus brachte damit die Hebräer gegen sich auf, ob der Häresie, gar die Thora selbst falsch auszulegen.
Sie lieferten Jesus an die weltliche Gerichtsbarkeit Rom's aus und die nagelten ihn ans Kreuz.

Die Hebräer selbst blieben was sie waren altgläubig, der Thora verpflichtet.
Gelangten im Verlauf der weiteren Geschichte jedoch in die Diaspora.
Was freilich nichts an der Thora änderte und wem das Land gar verheißen war.
Knapp 2000 Jahre später migrierten die Juden, siehe Deine andere Frage, in das britsche Mandatsgebiet.
Das es wurde, als ein Ergebnis des 1. Weltkrieges.
Gründeten dort ihren Staat Isreal, mit Arkennung durch die Völkerversammlung (der UNO).

Die Bibel wurde schließlich das Buch der Christen, das Neue Testament gesellte sich erst später dazu.
Insbesondere die Katholiken bevorzugen das Alte Testament, jenen alten Kontext auf den sich die Hebräer berufen.

Nun wieder von vorn, wem Gott das gelobte Land zugesagt hat.

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Google mal nach Theodor Herzl. Zum Teil wird es biblich erklärt, aber man darf auch nicht vergessen, dass Herzl in einer Zeit groß geworden ist, wo der Imperialismus und Kolonialismus groß geschrieben wurde. Dass da Leute lebten, hat Herzl natürlich gewusst, aber auf die Idee, die Leute zu fragen, was die davon hielten, ist er nicht gekommen. Die Buren haben die Eingeborenen Südafrikas auch nicht nach ihrer Meinung gefragt.

Das Tragisch-Verrückte ist, dass es  ohne den Holocaust Israel wohl nie gegeben hätte. Es gab zwar zionistische Romantiker auch schon vor 1933, aber ich glaube, ein gestandener Berliner Anwalt oder Arzt oder was auch immer wäre ohne Hitler nie auf die Idee gekommen, nach Palästina zu emigrieren. Heiß, sandig, unbequem und - in den Augen der dt. Juden -sicherlich auch ohne Kultur. Kein Beethoven, nix.

letztlich sind Hitler und seine Spießgesellen wichtige Geburtshelfer Israels.

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Die Juden haben es vorher bewohnt, haben es noch vor dem 2W.K. Angefangen wieder zu besiedeln und sich das land legal zu kaufen, obwohl es mal ihnen war! Lg

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Weil es das Stammland (die Stammländer) der 12 israelischen Stämme ist.

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Beide haben das "Heilige" land besiedelt. Arabas und Israelis denken jeder von ihnen ist der rechtmäßige besitzer, deshalb "Zanken' sie sich

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hängt glaub mit der Balfour-Deklaration zusammen,
da wurde es genehmigt eine Heimstätte für Juden

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Kommentar von Dahika
07.02.2017, 18:11

Klar , aber auch die Balfour Declaration ist letztlich ein Kind des Kolonialismus. Die Araber selbst wurden ja nicht gefragt.
Um nicht missverstanden zu werden: ich bin treu auf Seiten Israels, auch wenn ich beiden Parteien wirklich einen Frieden wünsche.

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