Weshalb benötigt man einen Rechtspfleger?

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4 Antworten

Du als Privatperson "brauchst" überhaupt keinen Rechtspfleger. Allein schon, weil es nicht deren Aufgabe ist, für dich Texte zu verfassen. Rechtspfleger werden zwar auch an der Rechtsantragstelle eingesetzt, um Schriftsätze aufzunehmen, aber solch eine umfassende Betreuung, wie es scheinbar beim älteren Herr üblich war, ist nicht vorgesehen. Denn dafür gibt es Rechtsanwälte. Aus diesem Grund frag ich mich auch, wieso deine Rechtsanwältin dich an die Rechtsantragstelle verweist. Für dich den Prozess zu führen und Schreiben zu formulieren ist schließlich ihr Job. Notfalls kannst du die Schriftsätze auch selbst einreichen. Dass diese ein Rechtspfleger oder Rechtsanwalt verfasst hat, begründet keinen Mehrwert.

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Weshalb warst du denn widerholt bei einem Rechtspfleger? Er hat ja eigentlich nicht die Aufgabe Schriftsätze aufzunehmen und die dem Gericht  vorzulegen. Die kannst du - wie der Inhalt auch sein soll - selber aufsetzen oder auch über deinen Rechtsanwalt aufsezten lassen. Rechtsanwalte machen das auch gerne, denn dafür werden sie bezahlt. Für Rechtspfleger brauchst du allerdings nichts zu bezahlen.

Begründungen schreiben für das Gericht gehören nicht dazu, jedenfalls nicht, wie du sie hier darstellst.

Rechtspfleger haben folgende Aufgaben:

  • Nachlassrecht,
  • Betreuungsrecht,
  • Vormundschaftsrecht,
  • Familiensachen,
  • Grundbuchrecht,
  • Registerrecht bestehend aus:Handelsregister,Genossenschaftsregister,Vereinsregister, etc. 

Das sind ihre Hauptaufgaben und dafür sind sie auch wichtig. 


Wenn du eine Klage verloren hast, dann liegt es bestimmt nicht an einem Rechtspflegers.

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Kommentar von lachs4709
25.12.2015, 16:33

Ja, Rechtsanwälte machen das gerne, denn dafür werden Sie bezahlt.

Weißt Du eigentlich, dass ich das dann bezahlen muss?

Es ist sehr wohl die Aufgabe eines Rechtspflegers Schriftsätze aufzunehmen, dafür sind Sie da und haben auch extra dafür Sprechstunde.

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Du kannst einem Rechtspfleger zwar Sachverhalte usw. zur Niederschrift erklären, aber das Aufsetzen von Schriftsätzen ist Aufgabe deiner Rechtsanwältin, nicht des Rechtspflegers bzw. der Rechtspflegerin.

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Kommentar von lachs4709
25.12.2015, 16:34

Falsch. Schriftsätze kann man selber aufsetzen.

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Wie ich sehe, hast du studiert und bist also der deutschen Sprache mächtig. Da stellt sich für mich die Frage: Warum läßt du einem Rechtspfleger den Schriftsatz aufnehmen. Besonders, wenn du mit dem Inhalt dann so nicht einverstanden bist. Da würde ich es doch gleich selber machen.

Rechtspfleger haben auch noch sehr viel mehr Aufgaben als nur Schriftsätze aufzunehmen. Kannst du ja einfach mal googeln. 

Bei der Ausbildung zum Rechtspfleger handelt es sich um ein duales Studium und das ist schon recht umfangreich. 

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Kommentar von lachs4709
04.01.2016, 18:28

Warum ich es aufnehmen lies. Meine Rechtsanwältin hat mir das geraten. Früher habe ich das immer selbt gemacht, war besser. Aber hab halt auf die Rechtsanwältin gehört. Beratung der Rechtsanwältin hat Versicherung übernommen. Hat mir aber ehrlich gesagt nichts genutzt. Ich musste ihr Dinge erklären, die Sie später eingesehen hat und hat gesagt ja stimmt, können Sie so machen. Ich habe mich im WEG-Recht besser ausgekannt als Sie. Wäre besser gewesen meine Versicherung hätte keine Beratung bezahlt, wäre ich nicht auf dumme Gedanken gekommen und zu einem Rechtsanwalt gegangen und ich hätte alles selbst gemacht. Und natürlcich wäre ich auch nicht zu einer Rechtspflegerin gegangen.

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Kommentar von lachs4709
04.01.2016, 19:03

Weil es meine Rechtsanwältin gesagt hat, dass die Rechtspflegerin das aufnimmt. Die hat es einfach nicht geschrieben und gebacken bekommen, da Sie es einfach nicht verstanden hat. Hätte Sie es aufgenommen, hätte ich auch alles gewonnen, so nur die Hälfte, eben das was sie aufgenommen hat.

Wäre besser gewesen ich wäre nicht zur Rechtsanwältin und hätte alles selbst gemacht so wie früher auch. Da ich aber zur Beratung dummerweise auch noch Rechtsschutz versichert war, bin ich logischerweise zur Rechtsanwältin, da ich nichts bezahelen musste für Beratung und diese hat sich im WEG-Recht auch nicht ausgekannt. Ich musste ihr alles vorkauen und sagen, ob man das so nicht einklagen kann. Erst nach längerer Diskussion ist ihr eingefallen, dass man das so machen kann. War halt ne Familienrechtsanwältin und sowas ist gleich schlecht.

Wäre besser gewesen, ich hätte überhaupt keine Versicherung gehabt.

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