Weshalb bekommt man als Bewerber für eine stelle oder eine Lehrstelle eine Zusage, wenn man bei einer onlinebewerbung angibt: Eltern sind von Beruf Akademiker?

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5 Antworten

Der Bildungsgrad der Eltern sagt einiges aus, insbesondere über die Erziehung.

Es interessieren keine Einzelfälle, sondern nur der Schnitt und im Schnitt wachsen Kinder von Akademikern in einem stabileren Umfeld auf. Ohne jemanden zu Nahe treten zu wollen, aber im Schnitt sind es eher die aus der Unterschicht, die das Trinken anfangen oder anderwertig ins soziale Abseits geraten.
Die Akademikerkinder bekamen Lernmethoden in die Wiege gelegt und deren Eltern dienten als Vorbild. In der Summe würde ich davon ausgehen, dass Bewerber aus gehobeneren Gesellschaften ein geringeres Risiko darstellen und dass man auf einen Teil des Erfahrungsschatzes der Eltern mit zugreifen kann. Sie sind offener und lockerer, weil sie u. U. nicht so hart kämpfen mussten wie jemand aus der Unterschicht.

Dass das aber so einen großen Unterschied macht, hätte ich nicht gedacht. Vielleicht lag es auch an etwas anderem, z. B. dass zu dem späteren Zeitpunkt gerade eine Stelle frei geworden ist oder dass sich da nicht so viele beworben haben. Vielleicht gab es Veränderungen in der Personalabteilung oder in den Einstellungsverfahren. Vielleicht bekam die Bekannte einen kleinen (Warte-)Bonus, weil sie sich schon einmal beworben hat. Vielleicht war sie letztes Mal die zweitbeste Wahl und da die beste Wahl angenommen wurde, war sie das zweite Mal die erste Wahl.

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ich bezweifle, dass das tatsächlich der Grund war. Vielleicht hat das Unternehmen damals einfach jemanden gefunden, der besser auf die Stelle gepasst hat? 

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Ich sehe bei uns alle Bewerbungen,  und ganz oft steht da über die Eltern gar nichts drin 

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Wer gibt dem heutzutage noch die Berufe der Eltern an? Total
Old School :)

Die Eltern können bis ins Blut Super gebildet sein, aber es muss nicht unbedingt auch auf die Kinder überspringen.

Schon allein das der Personaler sich so entscheiden kann, ist diskriminierend. Kinder aus Arbeiterfamilien sind bodenständig und packen auch mal an. Ein Unternehmen kann nicht nur aus Akademikern bestehen.

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Man hofft, dass die Eltern eine gewisse Intelligenz besitzen und diese auf ihre Sprößlinge abgefärbt hat.

Und ich bin ganz deiner Meinung, eine Benachteiligung auf Grund sozialer Herkunft darf es nicht geben. Zumal ja auch nachgewiesen ist, dass es auch in den sogenannte Unterschichten absolute Genies gibt.

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