Wertverlust einer Einbauküche

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2 Antworten

Da Ihr keinen gegenseitigen Darlehensvertrag oder so was gemacht habt, ist ein physischer Anspruch an der Küche mit seinem Ausszug erloschen.

Der Lauf war zweckbestimmt, nämlich Einbau in die Küche. Sein Auszug war (oder war niicht?) seine freie Entscheidung.

Anders wäre es, wenn Du nun die Wohnung wechselst und die Küche mitnimmst, oder drin lässt und der neue Mieter die Küche übernimmt. HIer hat Dein Freund einen schwebenden Anspruch auf die Hälfte (des Erlöses).

Das bedeutet nun nicht, dass sie ganz Dein Eigentum ist, sie gehört immer noch zur Hälfte Deinem Freund, allerdings ohne Verfügungsrecht, das hast Du.

Ihr müsst also eine schriftlichen (Ver)Kaufvertrag / Überlassungsvertrag über seine Hälfte machen, wobei Du schon 1000 auf den halben Betrag bezahlt hast.

Ansonsten wäre Dein EInbehalten der Küche ohne Ausgleichzahlung eine ungerechtfertigte Bereicherung.

Also: mach mit ihm einen Vertrag und einigt euch über eine von Dir noch zu zahlenden Summe, und die Zahlungsmodalität.

Dein Freund kann Anwälte einschalten soviel er will. Wer sagt denn das du ihn auszahlen musst? Er kann ja die Halbe Küche mitnehmen, oder dich auszahlen und die Ganze mitnehmen.

Ein neuer Gegenstand verliert je jahr ca. 10-20% (prograssiv) an Wert, je nachdem um was es geht. Wenn ihr MItte Januar 2012 die Küche bekommen habt und er im März 2013 ausgezogen ist dann hatte die Küche bis dahin effektiv 15 Monate im Gemeinschaftsbesitz. Wir gehen mal der Einfachheit halber von 15 % Wertverlust p.a. aus. Dann wären es 5555*0,85 = 4721,75 nach einem Jahr. Für die nächsten 3 Monate ( ein viertel Jahr) ergibt sich ein Wertverlust von 15 % /4 der Restsumme ( 708,26 /4 =177,07€) So dass ein Restwert von 4544,68 übrig bliebe ( wenn ich richtig vermute).

Ich bin immer der Meinung das man sich einigen sollte, und nicht sofort mit Anwälten droht.

Lenalen 07.03.2014, 18:26

Mitte Januar 2013 wurde die Küche eingebaut. D. h. das waren nur ca 2 Monate

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dreifels 07.03.2014, 18:36
@Lenalen

EIne Küche hat eine Abschreibung von 10 Jahre, also pro Jahr 10% Zeitwertverlust

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