Wertschätzung von Briefmarken

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4 Antworten

Sehr gut helfen kann ein Besuch bei einem Sammlerverein oder einem Auktionshaus; weniger gut in einem Briefmarkenladen. Für eine erste Übersicht wird dir niemand etwas berechnen, wenn du freundlich fragst. Der beste Verkaufsweg hängt von deinem Material ab. Ist das interessant, also gesucht, kauft dir sicherlich der Händler deine Marken ab. Da der aber auch etwas verdieen will, wird das sicher weniger sein, als wenn du direkt an den Sammler(im Verein oder bei Markenbörsen oder über Ebay) verkaufst.

Aber:

Das sind halt Schätzwerte. bei einer Auktion schlägt dir der Auktionator einen Startpreis vor, der in der Regel ein Preis ist, der marktgerecht ist. Ob er die Marken loswird - ??? Der Händler kalkuliert den Ankaufpreis so, das er schnell einen Käufer findet und noch etwas für ihn bleibt. Und der Sammler? Der zahlt nach Marktlage - gut für seltenes Material und schlecht für Normalware und gar nicht für Sachen, die er nicht braucht...

Dann ist da natürlich noch der sogenannte Katalogwert -aber das ist reine Fantasie. In der Regel erhältst du einen Preis, der bei 1 - max. 25 % davon liegt...

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Ich rate vom Verkauf bei Ebay ab, da dort der Erlös sehr minimal ist und bei guten, also teueren Marken besonders krass ist. Der Verkauf über einen Auktionator ist sinnvoll, wenn die Marken im besseren oder oberen Preissegment sind. Der Auktionator berechnet für die Auktion inder Regel einen 15%-tigen Preisabschlag und beim Käufer einen 15%-tigen Aufschlag in der Regel. Bei sehr teuren Marken wird ein Abschlag oder Aufschlag von 10% verlangt. Das nur zum allgemeinen Verständnis. Weniger werthaltige Sammlungen werden aber auch erst garnicht zur Versteigerung angenommen. Diese sollte man einer Jugendgruppe bei einem Sammlerverein zur Verfügung stellen. Man kann sich über einen Michelkatalog erst einmal eine grobe Übersicht verschaffen, da hilft sicherlich auch ein Briefmarken-Sammlerverein.

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Da würde ich Dir einen Besuch bei einem Briefmarkenverein oder eines Briefmarkenhändlers in Deiner Nähe vorschlagen. Auch ein Auktionshaus wäre wäre ratsam. Dort sitzen kompetente Leute, die von Briefmarken noch mehr Ahnung als ein normaler Sammler haben.

Vielleicht hilft Dir auch ein Prüfer weiter. Deren Adressen findest Du nach Sammelgebieten sortiert auf den letzten Seiten des Michelkataloges.

Bedenke: Niemals die Briefmarke(n) an unbekannte Personen abgeben oder auf Zeitungsinserate reagieren. Sehr oft sind das "Schwarze Schafe" drunter und Deine Sammlung weg.

Viel Glück und weiterhin Spaß an der Philatelie.

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Briefmarkenhändler oder Sammlerverein bei Euch.

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