Werte- und religionsfreihe Argumente gegen den Gleichstellung Homosexueller im Bezug auf die Ehe?

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7 Antworten

Das einzige Argument was ich, als Homosexueller, halbwegs nachvollziehen kann ist, dass die einzige Form des Zusammenlebens welche vergleichsweise schnell (9 Monate, ohne Adoption) und zuverlässig neues Leben generieren kann, jenes ist wo Mann und Frau zusammenleben.

Also, eine Besserstellung der Ehe und damit eine Besserstellung von heterosexuellen Partnerschaften um die Geburtenraten anzukurbeln.

Ansonsten kenne ich kein vernünftiges Argument.

Allerdings bin ich eh kein Fan der Ehe, weil sie überhaupt ein moralisches Konstrukt ist.

Ich finde es sollte einfach so sein, dass woimmer sich zwei erwachsene Menschen dazu entscheiden füreinander zu sorgen (was ja nicht immer gleich eine Liebesbeziehung bedeutet), also Geschwister, Mutter-Tochter,  Vater-Sohn, Vater-Tochter, Mutter-Sohn, beste Freunde oder wie auch immer - dort soll es Steuervorteile und sonstige Privilegien geben.

Insofern sollte der Staat insgesamt das Konstrukt Ehe abschaffen und nur noch Lebenspartnerschaften eintragen.

Dennoch sollte es weiterhin eine höhere Stellung für die Partnerschaften geben aus denen Kinder hervorgehen.

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Kommentar von Garlond
08.02.2017, 08:00

Und dieses Argument, bezüglich des Nachwuchses, würde auch annehmbar sein, wenn man es an Kinder bindet und nicht an ein zusammenleben zwischen Mann und Frau, die (glaube ich) häufiger (nicht prozentual gesehen) kinderlos bleiben, als es gleichgeschlechtlich lebende mit eigenen Kindern gibt.

Dieses Fürsorgeabkommen, wäre dagegen sehr begrüßenswert.

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Du darfst bei deiner Frage nicht vergessen, dass die Ehe selbst ein religiöser Wert ist. Wertfrei ist deshalb nur, ganz auf Ehe zu verzichten. Damit wären Homosexuelle Heterosexuellen automatisch gleich gestellt: es gibt für beide Gruppen - nichts.

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Als Atheist und Rationalist kann ich es anders begründen. 

Homosexuelle erfüllen nicht das biologische Ziel eines jeden Lebewesens, sich fortzupflanzen. Aus evolutionärer Sicht macht sie das für die Arterhaltung weniger wertvoll (ja, homosexuelle Pinguine adoptieren... blabla. Aber ihre iegenen Gene geben sie nicht weiter, verfehlen das biologische Ziel.)

Eine völlige Gleichstellung ist nicht wünschenswert, da eine homosexuelle Beziehung natürlich gesehen nicht gleichwertig mit einer normalen ist. 

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Das war es prinzipiell. Beides lässt sich aber gut umschiffen:

Studien legen nahe, dass Kinder in homosexuellen Familien nicht schlechter aufgehoben sind, als in heterofamilien. Das einzige Problem könnte ein intolerantes Umfeld in schule oder KiTa sein. Allerdings gibt es den Grundsatz "das Recht muss dem Unrecht nicht weichen".

Im anderen Fall: Man könnte die steuerlichen Erleichterungen an das Vorhandensein von Kindern ob der Ehe binden. So ist die wirklich bloß zur Förderung der Familie da und kein steuerlicher Hafen.

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Der Staat würde weniger Steuern einnehmen. 

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Werte"freie" Argumente gegen die Gleichstellung Homosexueller bei der bürgerlichen Ehe gibt es nicht.

Auch die von dir benannten sind ja nicht wertfrei, sondern lutschen sich Konnotationen des Eheberiffs bzw. krude Auffassungen vom Kindeswohl zurecht.

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Kommentar von IanGaepit
07.02.2017, 21:02

Werte"freie" Argumente

Ja ja, mir ist der Rechtschreibfehler nach dem Abschicken schon aufgefallen. Genauso wie einge Tippfehler im Text. Ich sollte nicht immer so schludrig sein. ^^

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Die Ehe von Homosexuellen ist rechtens, dagegen gibt es nichts einzuwenden, allerdings bin ich persönlich gegen eine Adoption von gleichgeschlechtlichen Paaren. dies sollte allein Heteros vorbehalten sein.

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Kommentar von Garlond
08.02.2017, 07:53

Diese, deine Meinung ist aber kein Argument, nach denen hier gefragt wurde.
Und gerade im Bereich der Adoption ist es nicht so einfach Argumente zu bringen, da es keine Belege dafür gibt, dass die Erziehung durch zwei Männer oder zwei Frauen, sich groß auf die Entwicklung eines Kindes auswirkt.

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