Wert von alten Briefmarken...

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13 Antworten

Hier hilft der Michel-Katalog (aktuelle Ausgabe des entsprechenden Sammelgebietes).

Jedoch braucht man für die Einordnung je nach Art und Ausführung der Briefmarken entsprechende Erfahrung (weil Details der Marken (Wasserzeichen ja/nein, Farbabarten, gestempelt ja/nein, Postfrisch mit/ohne Falz, mit/ohne Gummi, Zähnungen etc. etc.) deutliche Wertunterschiede bei den Varianten ausmachen.

Dazu kommt, daß die Werte im Katalog nicht den realen Wert widerspiegeln (wenn dies der Katalog auch gern so darstellt).

In der Regel sind bei normalen Briefmarken maximal 10-20 % des Katalogpreises der realistische Wert. Bei extremen Ausnahmen (seltenen, teuren Briefmarken steigt diese Prozentzahl hingegen teils deutlich. Allerdings nicht bei Marken mit dreistelligen Eurowerten.

Dazu gibts Dinge wie Abschläge zu beachten. D.h. wenn z.B. eine postfrische Marken keinen Gummi mehr hat oder nachgummiert wurde.

Das realste wäre, wenn man mit den Briefmarken zu einem zugelassenen Prüfer mit Kenntnis der entsprechenden Marken geht. Oft sind die Prüfer auf bestimmte Teilgebiete spezialisiert (z.B. Altdeutschland etc.).

Da schließt man auch aus, daß es sich bei eventuell als wertiger angesehenen Briefmarken nicht doch um Fälschungen oder Teilfälschungen (z.B. nachträglich gestempelt) handelt, weil der Wert beim Original gestempelt z.B. deutlich höher wäre.

Es gibt in den Büchereien Kataloge, in denen der Wert der Marken aufgelistet ist. Die Sammler kaufen und tauschen zu einem prozentualen Anteil dieses Wertes die Marken. Wenn du einige Fotos deines Fundes einstellst, wirst du auch hier eine erste Einschätzung des Wertes erhalten können. Aber erwarte nicht zu viel. Oft wird von Laien der Wert von Briefmarken hoffnungslos überschätzt und "alt" sind Marken eigentlich erst, wenn sie zumindest 130 - 140 Jahre "auf dem Puckel" haben.

Wen du weist wo ein Briefmarken Sammlerverein existiert ind deiner nähe , dann gehe dahin und lass dich auch dort Beraten was du da für Marken hast. Sie verfügen oft über eine Serie von Michel und anderen Katalogen und auch über Spezialisten für die jeweilligen Sammelgebiete. Bzw. wissen wo welche zu finden sind. Beim Breifmarken Händler wirst du nur erleben das er sich die eine oder andere Rauszupft und den rest nicht kaufen will bzw. die gesamte Sammlung die du hast evtl. billig ankauft oder dir den eigentlichen Wert nicht zu 100% verrät (irgendwo muss der Händler auch von etwas leben).

Liegt also an dir was du machen willst.

Guck mal ob es irgendwelche Börsen für Briefmarken in deiner Nähe gibt... da kannst sie schätzen lassen - das ist einiges klärender als im Internet oder so in der ferne, weil man da die Briefmarke genau angucken kann und kleine Details wahrnimmt die unter umständen den Wert enorm steigern oder senken können ;)

Moin Moin, das kann man so nicht einfach beantworten.Am besten man geht in ein Briemarkengeschäft und fragt,oder man besorgt sich einen " Michelkatalog" für das Land. Ansonsten ist es immer so " Angebot und Nachfrage" Gruß Dieter

Briefmarken sind immer soviel Wert, wie ein Anderer bereit ist dafür zu zahlen.

Die ausführlichen Antworten von "Lukin, Zackentod , seFIST und Fugenfuzzi" sind tatsäcjhlich das beste und treffendste auf Deine Anfrage und braucht nicht weiter kommentiert oder ergänzt werden. Die anderen Antworten (Katja976, hundkatheklaus, schildi und tommy58) sind zu vergessen !!!

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