Was gibt der Wert des Löslichkeitsprodukts wieder?

3 Antworten

Das Löslichkeitsprodukt eines Salzes sagt (indirekt) aus, wie gut sich ein Salz in Wasser löst. Große Werte bedeuten gute Löslichkeit, kleine schlechte.

Das Löslichkeitsprodukt sagt auch, wie hoch die Konzentration an Ionen maximal sein kann, bevor ein Teil des Salzes wieder ausfällt bzw. sich gar nicht erst löst.

Das LP ist von der Zusammensetzung des Salzes abhängig. Für NaCl und andere 1:1-Salze, ist die Einheit mol²·l⁻², für 1:2-Salze (CaCl₂ etc) mol³· l⁻³, für 1:3-Salze (FeCl₃) mol⁴·l⁻⁴ etc.

Sagen wir mal, NaCl hätte ein LP von 4 mol²·l⁻², dann würde das heißen, dass in einer gesättigten Lösung Wurzel(4 mol²·l⁻²) = 2 mol · l⁻¹ von beiden Ionen vorliegen. Es heißt auch, dass höhere Konzentrationen von Na⁺ und Cl⁻ nebeneinander nicht vorkommen können. Wenn du nun z.B. ein leichter lösliches Chlorid zugeben würdest, dann würde die Cl⁻-Konzentration ja steigen. LP darf aber nicht größer werden als 4 (Einheit spare ich mir mal), also muss die Konzentration an Na⁺ sinken, indem NaCl ausfällt. bis die neue Konzentration an Na⁺ mal die von  Cl⁻ wieder 4 ergibt.

Das gilt auch, wenn du z.B. Silbernitrat zugibst. Das LP ist recht klein. Wenn du in die Cl⁻-Lösung jetzt Ag⁺ gibst, dann muss sich wieder das LP von AgCl einstellen mit der bekannten Folge, dass aus Chloridhaltigen Lösungen mit AgNO₃ AgCl ausfällt.

Das hast Du vor 5 Stunden auch schon gefragt. Wieso fragst Du das noch mal? 

Wenn Du es noch nicht verstanden hast, dann schick dem Beantworter Deiner früheren Frage doch lieber einen Kommentar. Der kann Dir das dann im Gespräch noch mal genauer erklären.

Na, das ist einfach eine Zahl, die Dir sagt, wie gut sich das Zeug in Wasser löst.

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