Werkstudenttätigkeit Lohn Sozialversicherung Rentenversicherung?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bei einem Minijob bist du keine "Werkstudentin", egal ob du familienversichert oder in der KVdS selbst versichert bist.

Der korrekte Beiträge zur RV wäre 3,6%, da dein Arbeitgeber pauschal 15 % zahlen muss. KV, PV und AV zahlst du auf deinen Minijob nicht, der AG zahlt pauschal 13% für KV, PV. Pauschalsteuern in Höhe von 2% muss auch dein AG abführen, aber dieser werden gerne mal dem Arbeitnehmer aufgedrückt.

Schau mal in deinen Arbeitsvertrag und dann frage deinen AG, warum du 9% zahlen sollst.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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Mit schriftlichem Antrag darf ich auch von RV befreit?

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@mira420516

Ja. Das hättest du aber sofort machen müssen. Ich würde dir allerdings raten, nicht auf die RV-Pflicht zu verzichten, denn mit den Minibeiträgen erwirbst du bereits volle Beitragsmonate für die Rente - das kann später mal sehr wichtig werden ;-)

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@okieh56

Ach ich weiß jetzt warum. In den Ferien habe ich mehr gearbeitet und verdiene über 450€, zählt als Midi-Job, deswegen, 9,3%. Ab Oktober arbeite ich weniger wegen Studium und dadurch verdiene ich 400€. Da der AG macht Gehaltsabrechnung immer so ungefähr am 12. des Monats, die erste Hälfte des Gehalts vom Oktober wurde trotzdem mit 9,3% berechnet. Ist es möglich, dass ich die zu viel gezahlte 5,7% vom Oktober zurückbekomme?

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@mira420516

Bei einem Minijob kann man zwei mal im Jahr bis zu dem Doppelten verdienen, ohne dass man versicherungspflichtig wird. Der Minijob wird also nicht zwangsläufig zu einem Minijob (Gleitzone), wenn du einmal mehr Einkommen hast als 450 €. Wichtig ist nur, dass der Durchschnitt 450 € nicht übersteigt.

Bei einem Minijob müsstest du außerdem noch die Beiträge zur KV, PV und AV zahlen. Bitte deinen Arbeitgeber um Korrektur.

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@okieh56
Bei einem Minijob kann man zwei mal im Jahr bis zu dem Doppelten verdienen, ohne dass man versicherungspflichtig wird.

Ist laut minijob-zentrale.de sogar bis zu 3 mal möglich im 12-Monatszeitraum:

Was passiert, wenn Ihr Minijobber die Verdienstgrenze überschreitet

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.

Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.

Verdient Ihr Minijobber dagegen regelmäßig über 450 Euro im Monat, ist die Beschäftigung kein Minijob mehr, sondern sozialversicherungspflichtig. Dies gilt ab dem Tag, an dem Sie erkennen können, dass Ihr Minijobber aufgrund des vorhersehbaren höheren Verdienstes mehr als 5.400 Euro im Jahr verdienen wird.

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@mira420516

Laut minijob-zentrale.de ist auch Mehrarbeit als 450-Euro-Minijobber möglich:

Was passiert, wenn Ihr Minijobber die Verdienstgrenze überschreitet

Zahlen Sie Ihrem Minijobber einen Jahresverdienst bis 5.400 Euro, darf sein Verdienst in einzelnen Monaten auch mehr als 450 Euro betragen. Übersteigt der Jahresverdienst 5.400 Euro, weil sich der Verdienst Ihres Minijobbers in einzelnen Monaten auf mehr als 450 Euro erhöht, kommt es darauf an, ob dies regelmäßig und vorhersehbar oder gelegentlich und nicht vorhersehbar erfolgt.

Passiert das gelegentlich und nicht vorhersehbar, das heißt bis zu drei Mal in einem Zwölf-Monats-Zeitraum, bleibt die Tätigkeit ein Minijob. In solchen Ausnahmefällen darf der Jahresverdienst auch weit mehr als 5.400 Euro betragen.

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Wahrscheinlich wirst du trotz 450-Euro-Minijob noch als Werkstudentin im Lohnbüro abgerechnet!? Infos hierüber findest du in studis-online.de:

https://www.studis-online.de/werkstudent/

Gruß siola55

wer soll denn sonst die KV bezahlen ?

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Aber wieso 9,4 prozent, statt 3,7 prozent

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Der AG zahlt pauschal RV, KV und PV, der Arbeitnehmer 3,6% RV, wenn er/sie die Pflichtversicherung in der RV nicht abgewählt hat.

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