Werkstudententätigkeit länger als 2 Monate?

2 Antworten

Hi,

man sollte nur nicht mehr als 20 Std/Woche arbeiten um seinen Studentenstatus (Krankenversicherung, Kindergeld) nicht zu verlieren. Man darf aber natürlich arbeiten so viel man will, das verbietet dir ja keiner.

Ich habe 1,5 Jahre durchgängig als Werkstudent gearbeitet. Maximal 20 Stunden während der Vorlesungszeit und bis zu 40 Stunden in der vorlesungsfreien Zeit. Ich hab meinen Studentenstatus daduch nicht verloren. Habe gut Geld gemacht, nur Rentenversicherung von 10% gezahlt und hatte nur Vorteile (Urlaubsgeld, Geld auch bei Krankheit, Weihnachtsgeld).

Wie kommst du drauf, dass man in 12 Monaten nur 2 Monate arbeiten darf? Wie soll man sich denn sonst das Studium finanzieren? Natürlich darf man mehr arbeiten. Nur wenn man über 20 Stunden/Woche arbeitet bekommt man eben kein Kindergeld und darf nicht mehr familienversichert sein. Da verliert man also 188€ Kindergeld und 80€ Krankenversicherung. Das lohnt sich aber meist trotzdem, wenn man genug arbeitet.

Du verlierst also nicht deinen Studentenstatus. Nachteile sehe ich als werkstudent keine, außer dich stört das mehr an Geld ;)

Wichtig ist einfach, ob deine Uni die Werkstudententätigkeit als "Pflichtpraktikum" akzeptiert.

Wenn du innerhalb von einem Jahr mehr als 26 Wochen gleich oder mehr als 20 Stunden arbeitest, verlierst du deinen Studentenstatus und musst dich selbst kranken-, pflege- und arbeitslosenversichern und zwar nicht nach Studententarif. Es wird also gewaltig teuer. Zudem verlierst du u.U. deinen Bafög-Anspruch.

Einem Freund von mir ist das passiert. Er dachte, die Versicherung merkt das vielleicht gar nicht und hat nach 12 Monaten ein Schreiben von der Krankenversicherung bekommen mit einer Nachzahlungsrechnung in Höhe von knapp 3000 Euro.

Ich rate dir daher, mach die 26 Wochen und nicht mehr, vom Geld her lohnt es sich nur geringfügig wenn du die Versicherung hochrechnest und ob das den ganzen Stress, Bürokratieaufwand und den Bafög-Anspruchs-Verlust wert ist musst du selbst entscheiden.

Das würde ich dem Arbeitgeber übrigens genauso kommunizieren, die wissen das meistens und es ist zwar schön, wenn ihnen das lieber wäre, aber es geht ja hier um dein Leben.

Das ist falsch. Man darf jede einzelne Woche immer bis zu 20 Stunden/Woche arbeiten OHNE den Studentenstatus zu verlieren.

Ich habe in der vorlesungszeit 20Std/Woche gearbeitet (ca. 700€ netto) und in der vorlesungsfreien Zeit 40Std/Woche (ca. 1300€ nettoo) bei 10€/Std. Und das für durchgängig 1,5 Jahre.

Arbeiten wird doch nicht bestraft. Man soll eben nur nicht mehr als 20 Stunden/Woche nebenbei arbeiten um sich auf sein Studium zu konzentrieren.

Die Krankenversicherung wird bei UNTER 20Std/Woche auch gar nicht gestört. Man kann trotzdem familienversichert bleiben.

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@Fortuna1234

Wenn du noch einmal aufmerksam liest, wirst du sehen, dass das genau das war, was ich geschrieben habe..... Oh Mann.

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@Lichtpflicht

Wenn du innerhalb von einem Jahr mehr als 26 Wochen gleich oder mehr als 20 Stunden arbeitest, verlierst du deinen Studentenstatus und musst dich selbst kranken-, pflege- und arbeitslosenversichern und zwar nicht nach Studententarif

Da geht es nicht um 26 Wochen, sondern generell um die Vorlesungszeit. Es war aber hier nirgends die Rede, dass jemand mehr als 20 Stunden arbeiten will, deswegen macht diese Antwort eben keinen Sinn.

Einem Freund von mir ist das passiert. Er dachte, die Versicherung merkt das vielleicht gar nicht und hat nach 12 Monaten ein Schreiben von der Krankenversicherung bekommen mit einer Nachzahlungsrechnung in Höhe von knapp 3000 Euro.

Wenn dein Freund sich eben nicht korrekt informiert und über 20 Stunden arbeitet und denkt "es merkt keiner" ist er eben etwas naiv. Aber auch hier muss er mehr als 20 Stunden gearbeitet haben und das steht bei der Fragen oben gar nicht zur Debatte.

Ich rate dir daher, mach die 26 Wochen und nicht mehr, vom Geld her lohnt es sich nur geringfügig wenn du die Versicherung hochrechnest und ob das den ganzen Stress, Bürokratieaufwand und den Bafög-Anspruchs-Verlust wert ist musst du selbst entscheiden.

Wieso rätst du dazu? Selbst als Werkstudent arbeitet man unter 20 Stunden, also ist Praktikum oder Werkstudent von der Arbeitszeit identisch. Versicherungen bezahlt man als Werkstudent nur 10% Rentenversicherung. Das ist generell gut für die Rentenzeiten, in die man einzahlt. Wenn man also 750€ und 2200€ gegenüber stellt, versteh ich nicht, dass du bei praktisch gleichen Verhältnissen jemandem zu 1450€ monatlich weniger rätst.
Bürokratieaufwand gibt es auch keinen. Und von Bafög ist auch nirgends die Rede.

Das würde ich dem Arbeitgeber übrigens genauso kommunizieren, die wissen das meistens und es ist zwar schön, wenn ihnen das lieber wäre, aber es geht ja hier um dein Leben.

Eine Werkstudententätigkeit ist eine win-win-Situation. Der Student bleibt in der Familienversicherung (oder über 25 in der studentischen Versicherung), zahlt 10% Rentenversicherung und sonst nichts und verdient damit sehr viel mehr als bei einem Praktikum. Rentenzeiten können also schon im Studium gesammelt werden, was generell für später gut ist. Der Arbeitgeber zahlt eben trotz des hohen Verdienst keinerlei Abgaben.

Das Angebot ist aus Studentensicht perfekt.

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