Werdet ihr mit eurer Essstörung bei einem (nicht-untergewichtigen BMI) von eurem Therapeuten ernstgenommen?

4 Antworten

Hey,

Ich würde ihr sagen( falls du das nicht schon getan hast) , dass du dich nicht ernst genommen fühlst und du ernsthafte Probleme mit dem Essen hast. Wenn sie das nicht ernst nimmt, ist sie nicht die richtige Therapeutin für dich.

Zu mir, meine Diagnose ist Anorexia Nervosa, restriktiver Typ ( habe zwar auch Appetitszügler und so weiter genommen, aber habe mich nie übergeben). Momentan habe ich einen BMI von 15.9 - 16.3. Ich habe vor 3,5 Wochen eine ambulante Therapie begonnen, nachdem ich aus der Klinik ( war dort 4 Monate) entlassen wurde( kam dort mit einem BMI von 12.9 - wirklich nicht schön- lass den s*****) . Ich habe jetzt eine Verhaltenstherapie. Ich muss mich auch noch an die neue Situation gewöhnen und habe auch etwas Angst, alles raus zu lassen. Ich denke, dass das das beste ist, einfach alles rauslassen. Die Therapeuten haben ja Schweigepflicht. Du solltest jetzt nach Gefühl entscheiden, ob diese Therapie die richtige ist, wenn nicht dann such dir schnell eine andere oder gehe gleich in eine Klinik, damit das Problem nicht größer wird.

Viel Glück,

Julienna2004

Wenn du schon besser weißt was du hast, dann weißt du das doch auch was zutun ist. Wofür braucht es da einen Therapeuten, selbst ist die Frau...Die Fress- und Heulanfälle fallen auch weg, wenn kein Therapeut weit und breit da ist...unnötig!

Der Schnulli mit diesem BMI wird eh völlig übertrieben, einfach ein paar (Höhen)zentimeterchen abziehen/dazurechnen (je nach Bedarf) und schon kommst du auf den supra Wert von 16,xx...Hab dich nicht so lullig, das geht ratz fatz und kostet nix.

Zu dick für eine Essstörung?

Also, ich habe seit eineinhalb Jahren ein Problem mit meinem Körperbild. Zuerst habe ich versucht wenig zu essen, später habe ich mich nach dem Essen immer übergeben. Jetzt bin ich wieder dabei wenig zu essen. Ich traue mich nicht mit kurzen Ärmeln oder kurzen Hosen rauszugehen, weil ich dann das Gefühl habe, dass sich jeder vor meinem Fett ekelt. Ich mache nie beim Schulsport mit, weil ich mir denke, dass niemand sehen will, wie ich durch die Gegend schwabbele. Ich habe Diätpillen geschluckt und machmal bis zu 5 Tage gefastet. Ich verstecke mich mich die ganze Zeit unter der Decke, weil ich nicht will, dass mich jemand sieht. Ich habe Angst vor anderen Leuten zu essen und werde richtig genervt, wenn mich jemand zwingt zu essen, habe aber auch manchmal meine Phasen wo ich freiwillig zu etwas greife, weil ich so hungrig bin. Das Problem ist bloß, dass ich nie besonders viel abgenommen habe. Ich bin 1,69m groß und wog vorher 62kg und jetzt ungefähr 55kg, mein niedrigstes Gewicht war ~49kg. Ich war ein halbes Jahr in ner Klinik und man meinte dort eigentlich immer, dass das ganz normal ist und dass ich auch so weiter machen dürfte. Man meinte höchstens, dass ich mir das nicht angewöhnen sollte. Andere Therapeuten gaben mir den tollen Tipp doch einfach etwas zu essen, wenn ich mich fett fühle. Einer glaubte mir nichtmal, dass ich diese Probleme habe. Ich habe später erfahren, dass ich mindestens einen BMI von 17.5 brauche, bis mich jemand ernst nimmt. Soll ich jetzt einfach so weiter machen bis ich dünn genug für ne Therapie bin? Nur weil ich gerade von meinen Eltern gezwungen werde etwas zu essen, heißt das doch nicht, dass es mir gut geht. Was soll ich tun?

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Beispiel 2:

Bei mir wurde auch eine Bulimie diagnostiziert. Inzwischen breche ich aber nur noch sehr selten, alle paar Monate und die Essanfälle haben deutlich abgenommen, sodass eigentlich gar nicht mehr alle Merkmale von Bulimia Nervosa bestehen. Gilt die Diagnose heute noch bzw. ab wann kann ich sagen, dass die Diagnose nicht mehr auf mich zutrifft?

Beispiel 3:

Bei mir wurden rezidivierende Depressionen diagnostiziert, die seit dem Grundschulalter alle paar Monate wiederkommen. Wie lange müsste ich keine depressive Episode mehr haben, damit die Diagnose nicht mehr stimmt bzw. bleibt diese Diagnose ein Leben lang bestehen?

Im Allgemeinen interessiert mich, ob und wann eine psychische Diagnose offiziell "entfernt" wird. Kann mir da jemand Auskunft geben, der sich damit auskennt?

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Ich bin ein Mädchen und manchmal ist es so anstrengend so klein zu sein. Zum Beispiel wenn ich einkaufen bin, komme ich oft nicht mal auf Zehenspitzen an das oberste Regal. Und in der Bahn ist man manchmal gezwungen den Achselschweiß von anderen zu riechen. Und man muss viel weniger essen oder viel mehr Sport machen als größere Menschen damit man nicht aufbläht 🤨 Und größere Menschen fühlen sich mir überlegen. Nicht alle, aber so einige die ich kenne. Man wird einfach nicht ernstgenommen. Größer werde ich auch nicht mehr.
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