Werden wir zum Fleischesser erzogen?

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16 Antworten

Als Kind lehnte ich das Fleischessen immer ab. Meine Mutter versuchte es mir dann oft so zu erklären, daß mich nur Fleischessen groß und stark machen würde.

Ich fragte sie, wieso so viele Tiere kein Fleisch fressen und doch groß und stark werden, wie Elefanten, Giraffen, Pferde, Kühe und die im Wald lebenden Rehe und Hirsche, auch die kleinen Hasen ?

Sie konnte das nur so beantworten, die sind halt so von Natur aus und kennen das nicht. Aber wir intelligenten Menschen brauchen das zu unserer Entwicklung.

Na ja, mir blieb schon nichts anderes übrig, als das zu essen, was eben auf den Teller kam. So hab ich´s mir dann schon angewöhnt, die gut gewürzten "Tier-Leichenfetzen" für schmackhaft zu empfinden.

Und trotzdem tendiere ich mehr zur vegetarischen Kost, wenn ich nur an die armen Tiere denke, die nur dazu leben, um zur Krönung im Schlachthof zu enden, damit der "Tiermörder Mensch" was leckeres auf den Teller bekommt.

Eigentlich schon furchtbar, zu was der gefühlsarme Mensch in der Lage ist !

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Grundsätzlich ist das Ernährungsverhalten teilweise angeboren (Faible für süße, energiereiche Speisen) und teilweise anerzogen/erlernt (vom Vorbild der Eltern). Das sieht man unter anderem auch daran, dass die Kinder von übergewichtigen Eltern ebenfalls verstärkt zu Übergewicht neigen. 

Der persönliche Geschmack (bzw. Aversionen) entwickelt sich allerdings erst im Laufe von Jahren (viele Kinder mögen beispielsweise keinen Kaffee, während Erwachsene den Geschmack zu schätzen gelernt haben).

Bei uns gab es ca. 2 - 3 Mal pro Woche Fleisch - ich war allerdings schon als Kind eher der "Beilagenesser" und esse auch heute nur zu seltenen Anlässen Fleisch. 

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:57

Das sieht man unter anderem auch daran, dass die Kinder von übergewichtigen Eltern ebenfalls verstärkt zu Übergewicht neigen. 

Richtig. Hat meistens eher weniger mit den Genen zu tun und ist daher nicht angeboren.

Der persönliche Geschmack (bzw. Aversionen) entwickelt sich allerdings
erst im Laufe von Jahren (viele Kinder mögen beispielsweise keinen
Kaffee, während Erwachsene den Geschmack zu schätzen gelernt haben).

Stimmt nur zum Teil. Wenn man schon frühzeitig immer wieder bestimmtes Essen vorgestzt bekommt, wird man dieses mit der Zeit wahrscheinlich sehr mögen.

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Meine Eltern haben mir immer Fleisch gegeben, danach war ich eine Zeit lang Vegetarierin. Jetzt esse ich wieder Fleisch aus 2 Gründen.
Erstens - Fleisch enthält wichtige Nährstoffe, und wenn man Fleisch isst, hat das gute Auswirkungen auf den Körper.
Zweitens - Solange die Tiere vor dem Schlachten in guten Verhältnissen gelebt haben, tun sie mir auch nicht soooo leide

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:46

Was bei der Schlachtung passiert interessiert dich nicht?

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Kommentar von MischAMont
06.11.2016, 14:57

Die wirklich guten Fleischindustrien Schläfern das Tier erst ein, und dann wird es geschlachtet, was ist daran schlimm

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Kommentar von MischAMont
07.11.2016, 07:27

Auf welcher Verpackung? Ich kaufe Fleisch nur vom Bio-Metzger

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natürlich werden kinder von ihren eltern geprägt, auch im essverhalten. in indien zum beispiel wachsen die meisten kinder vegetarisch auf und bleiben ein leben lang vegetarier, dort ist dass die normale ernährung. hier in europa hat sich lange zeit die fleischhaltige ernährung etabliert und bis heute gehalten. in der heutigen zeit wo wir es mit wohlstandserkrankungen zu tun haben, wo auch der übermässige fleischverzehr eine rolle spielt, setzen sich viele mit dem thema ernährung auseinander und wählen den vegetarischen- oder veganen weg. wer die wahl hat kann eben auswählen. jeder muss selber herausfinden mit welcher ernährung es ihm am besten geht, aber etwas bleibt: wenn tiere ausgebeutet und gequält werden um unseren speisezettel zu bereichern, dann laden wir uns schuld auf und solches fleisch tut keinem körper gut. 

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Als ich geboren wurde galten Vegetraier noch als etwas seltsame Ökospinner also ja, meine Eltern haben immer Fleisch auf dem Tisch gehabt.

Mit 14 kam dann bei mir die "Och die armen Tiere" Phase und ich wurde Vegetarierin, hab es fast 4 jahre durchgehalten war damit aber nur mäßig glücklich weil mir Fleisch, besonders Grillgut einfach sehr gut schmeckt und der Ersatz Anfang der 90er eher begrenzt lecker war.

Mit fast 18 hab ich dann ausgesuchtes Fleisch vom Metzger im Dorf gekauft. Er bezieht seine Tiere nur aus der nächsten Umgebung und man kann sich die Höfe anschauen. Hab ich dann auch gemacht und beschlossen das ich durchaus damit leben kann wenn das was mal mein Steak wird fast sein ganzes Leben auf einer großen Weide steht und im Winter wie zu Uromas Zeiten Heu, Silo, Runkelrüben etc. bekommen das zum Großteil selbst angebaut wird (oder halt vom Nachbarn).

Mittlerweile kommt bei mir meist 2x Fleisch (noch immer aus guter Haltung) auf den Tisch, 1-2x Fisch und den Rest der Zeit esse ich fleischlos.  Ich esse einfach sehr gerne Fleisch: Ragout, Steak, einen kleinen Braten, Lasagne, Schnitzelchen....bin niemand der gerne auf etwas verzichtet wenn es nicht sein muss.

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Menschen sind von Natur aus Allesesser. Da braucht man nicht zu erzogen werden. 

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:17

Gib einem Kind einen Apfel und einen Hasen. Was wird es tun den Hasen töten und essen? Der Mensch hat keine angeborenen  Instinkte Tiere zu essen.

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Kommentar von Dovahkiin11
06.11.2016, 14:22

Dank unseres Verstandes und unseres Gewissens, die uns von Natur aus gegeben sind, entscheidet unsere Generation selbst, was davon sie sein will. Doch, braucht man, wenn man in einem Umfeld aufwächst, in dem dies nicht gesellschaftliche Konvention ist und/oder die Menschen Empathie für Tiere besitzen. Wo ich von Grund auf lerne, die Persönlichkeit der Tiere zu erkennen, werde ich sie nicht vorzeitig ihres Lebens erleichtern und ihnen die Gedärme mit ihrem eigenen Fleisch auffüllen. Was wir essen und was nicht, ist zum größten Teil gesellschaftliche Konvention, weshalb die Ernährung sich zwischen einzelnen Kulturen unterscheidet.

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Vollwertige Kost für Kleinkinder besteht m.E. nicht nur aus Gensoja. Und wie es der Zufall so will, hast Du Dich ja anders entschieden. Tiere zu schützen ist super, Haltungsbedingungen und Billigstpreise sind schlimm. Es fehlt eben der richtige Zugang zum Thema. Und da kann man sein Kind aufklären und ihm die Wahl überlassen. Wenn es denn dazu in der Lage ist. Und später darf es seine Kinder groß ziehen, wie es das für richtig hält. 

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:12

Du weißt schon das, das Soja welches Vegetarier/Veganer essen nicht genmanipuliert ist? Aufklärung ist erst ab einem bestimmten Alter möglich, da ein zweijähriger dies noch nicht versteht. Wie ernährst du dein Kind bis dahin?

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Bei uns gab es wenig Fleisch, 1-2 mal in der Woche.

Ich und mein Mann haben uns später dafür entschieden, in der Hauptsache vegetarisch zu essen.

Sind wir eingeladen, dann essen wir auch die angepriesenen Fleischgerichte.

Die Kinder müssen das ganz ausdrücklich nicht, zwei wurden Vegetarier als sie Teens wurden.

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Es liegt in der Natur des Menschen Fleisch zu essen.

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:00

Ich denke es ist erlernt, abgeschaut von den Eltern.

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Kommentar von Ramon1706
06.11.2016, 14:03

Sicher, aber das war schon immer so. Wer kein Fleisch isst macht es bewusst. Ich glaube nicht das es Menschen gibt, denen Fleisch nicht schmeckt.

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Kommentar von Ramon1706
06.11.2016, 14:15

Das ist meiner Meinung nach aber eher die Ausnahme als die Regel.

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Kommentar von Ramon1706
06.11.2016, 14:16

Aber ich ziehe meinen Hut vor Menschen die bewusst kein Fleisch essen um z.B. nicht die brutale Fleischindustrie zu unterstützen.

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Ich esse gerne Fleisch, weil es mir schmeckt. Aber natürlich nicht täglich, das nicht.

Dass die Tiere dafür sterben müssen gehört zur Natur der Sache und das nehme ich in Kauf. Genauso wie für Leder, Seide oder die warmen Lammfellpantoffeln, die jeder so mag.

Vermutlich habe ich den Geschmack von Fleisch als Kind schätzen gelernt, aber später entscheidet man ja selbst, was man essen will oder nicht. Und deshalb verstehe ich nicht, warum sich Menschen dazu berufen fühlen anderen zu sagen, was sie gefälligst zu essen haben und was nicht.

Ich mag zum Beispiel keinen Mangold, obwohl ich als Kind diesen ab und zu auf dem Teller hatte und auch essen musste. Als Erwachsene habe ich mich entschieden, das Gemüse nicht mehr zu essen. Aber ich mache das niemand anderem madig. Wer mag, der soll das essen. Es geht mich nichts an.

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Von der eigentlichen Frage nach dem Sinngehalt dieser Ernährung distanziere ich mich.

Ja, werden wir. Wie man auch anhand der hasserfüllten und hämischen Kommentare gegen V. in jedem sozialen Netzwerk sieht, ist der Konsum von Fleisch gesellschaftliche Konvention. Merke: Kükenschreddern und Schlachtung sind derzeit ok, aber bloß kein Wort gegen menschliche Minderheiten, das ist uncool. (Herdenintelligenz)

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Fleisch ist einfach nahrhafter als Gemüse. Der menschliche Darm ist gar nicht dazu prädestiniert nur vegetarisch zu leben. Menschen sind Allesfresser. Alle intelligenten Lebensformen im Tierreich ernähren sich hauptsächlich/ teilweise von Fleisch/Fisch.

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Kommentar von Dovahkiin11
06.11.2016, 14:16

Fleisch enthält lediglich andere Inhaltsstoffe als Gemüse, ist aber nicht grundsätzlich nahrhafter. Der Großteil notwendiger Nährstoffe wird durch pflanzliche Quellen gewonnen. Und nein, ich bin kein Allesfresser. Ich hab ein Gewissen bekommen und kann mich frei dagegen entscheiden. Der Mensch hat sich nicht für sein Essen entwickelt, sondern der biologischen Argumentation nach im Lauf seiner Entwicklung Attribute durch Mutationen erhalten, die vor vielen Jahren ausschlaggebend für sein Bestehen waren (natürliche Selektion), da hier einengendere Bandbreite an Nahrung bestand. Heute sind wir lange nicht mehr auf dieses Kriterium angewiesen. 

Und nein, nicht alle intelligenten Lebensformen sind Allesfresser.

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Kommentar von BrightSunrise
06.11.2016, 14:18

Alle? Was ist z.B. mit Elefanten? Sehr schlaue Tierchen.

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Der Mensch ist von Natur aus ein Omnivore, ein Allesfresser und als solcher auf Fleisch und tierische Produkte für eine gesunde Ernährung angewiesen.

Alleine dem Verzehr von Fleisch haben wir es zu verdanken dass wir uns überhaupt zu dem entwickeln konnten was wir heute sind.

Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen. Fleisch war schon immer Teil meines Speiseplans und als Kind habe ich zahlreichen Schlachtungen beigewohnt. Nie habe ich den Gedanken in Erwägung gezogen auf Fleisch zu verzichten.

Meine Ernährung ist zum größten Teil vegetarisch aber dennoch verschmähe ich Fleisch nicht.

Es schmeckt mir und ist gesund.

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klar gibts dafür gründe...

es schmeckt einfach hervorragend

hier bist du richtig,nicht auf gf net.

http://www.veganwelt.de/

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:01

Mehr nicht?

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Ich habe durch meine Eltern und soziale Kontakte gelernt welches essen schmackhaft ist. Bestimmte Fleisch- und Gemüsesorten mag ich nicht, und esse ich darum auch nicht mehr.

Blumenkohl und Tauben schmecken mir nicht. Es gibt genug anderes Gemüse und Fleisch, das ich statt dessen esse.

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Kommentar von mulano
06.11.2016, 14:09

Ich habe durch meine Eltern und soziale Kontakte gelernt welches essen schmackhaft ist.

Wenn du andere Eltern gehabt hättest, dann würde dir heute vllt anderes Fleisch schmecken oder gar nicht schmecken. Was ist das für eine Aussage. Schmackhaft ist das woran man gewöhnt wurde.

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Versuch mal mit deiner veganen Ernährung eine richtig harte arbeit durchzuführen, und dann frag nochmal.

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Kommentar von BrightSunrise
06.11.2016, 14:51

Der stärkste Mann Deutschlands ist Veganer.

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Kommentar von Dovahkiin11
06.11.2016, 15:21

Dann möchte ich gern sehen, wie du den international ausgezeichneten Schwergewichtler und Pflanzenfresser Patrik Baboumian im Gewichtheben schlägst.

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