Werden wir von der Politik ständig in die irre geführt. Ich denke die Politiker machen immer was sie für richtig halten als das, was sie vorher sagen?

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Werden wir von der Politik ständig in die irre geführt

Ja. Denn Politik hat nach wie vor nur eine einzige Aufgabe: Macht konzentrieren und dann ausüben. Dabei greift man - notwendigerweise - zu allen erforderlichen Mitteln. Und der Betrug ist eines davon.

Es gibt aber noch einen zweiten - nicht minder wichtigen - Punkt: Einst waren Macht und Geld zusammen auf einem Haufen. Wer reich war, der hatte automatisch auch Macht; und umgekehrt. 

Dummerweise gilt das bis heute: Wer Geld hat, der kann sich Macht kaufen (s. Gerhard Schröder (SPD, Bundeskanzler), der mit Carsten Maschmayer (AWD, privater millionenschwerer Versicherungsdienstleister) "eng befreundet" war und diesem half, noch mehr Geld zu verdienen, indem er beispielsweise die private Rentenversicherung bevorteilte.).

Daraus folgt: Politiker wollen die Macht nicht nur um der Macht willen. Sie wollen sie auch, um sie gegen Geld meistbietend verkaufen zu können. ... Und da schaut das "gewöhnliche Volk" in die Röhre. Zwar könnte es zusammenlegen, um sich ein paar Politiker zu kaufen, wie es "die Großen" regelmäßig machen. Aber der Aufwand ist hoch; und das politische Verständnis im Volk ist ziemlich klein. So klein, dass man zwar gern jammert, aber ansonsten nichts unternehmen will...

Ich denke die Politiker machen immer was sie für richtig halten als das, was sie vorher sagen?

Frau Clinton hat es so treffend zusammengefasst, dass ich sie hier zitieren will:

You need to have a public and a private position on policy. --- In der Politik musst du eine öffentliche und eine private Meinung haben. (Hillary Clinton, Geheimrede vor Wall-Street-Managern, nachzulesen bei Wikileaks)

Besser kann man es nicht ausdrücken: Politiker haben eine "öffentliche Meinung", die sie am Pöbel ausrichten und eine "private Meinung", die sie am Geld ausrichten.

Kaum jemand könnte das besser, als Hillary Clinton. 

  • Offiziell wirbt sie für die "Kleinen und Unterdrückten". Sie widmet sich den Latinos, den Afro-Amerikaner, den Randgruppen. Sie schimpft auf jene, die den Staat demontieren und das sowieso schon fragmentierte Sozialsystem noch weiter abrüsten wollen.
  • Inoffiziell hält sie hoch dotierte (oft mehrere Hunderttausend Dollar pro Rede) Reden vor Bankern und Superreichen, die genau das tun, worauf sie offiziell schimpft. Es dürfte sich wohl von selbst verstehen, dass diese Leute ihr nicht Hunderttausende Dollar dafür bezahlen, damit Frau Clinton sie mal so richtig vom Podest herunter beschimpft, nicht wahr?!

Die Inhalte dieser Geheim-Reden verweigert sie der Öffentlichkeit. Aus gutem Grund, wie man seit der Veröffentlichung einiger ihrer Emails bei Wikileaks weiß: 

Sie hat nämlich gar nicht die Absicht, diese "Kleinen und Unterdrückten" zu unterstützen. Vielmehr - und das sagt sie vor diesen Wall-Street-Managern auch ganz unverblümt - will sie nur deren Stimmen bei der Wahl bekommen. Danach würde sie sich bei jenen bedanken, die ihren Wahlkampf finanziert haben: Bei den Bankern und Superreichen.

-----------------------------------

BTW: Seit dem 14. Oktober wissen wir übrigens auch genaueres über Barack Obamas "Wahl". Auch hier ist eine Email geleakt und bei Wikileaks veröffentlicht worden. 

Und in dieser Email schrieb ein großes Tier der Wall Street (ein führender Banker der Citygroup, eines der einflussreichsten Wall-Street-Banken-Unternehmen) Barack Obama vor, welche Minister er zu ernennen habe. Mit exaktem Namen und dem dazu gehörenden Amt.

Während das Wahlvieh auf der Straße also noch an seinen "Main-Street-President" (= Volkspräsident) glaubte und ihn begeistert wählte; waren die Posten in der Regierung im Auftrag der "Wall-Street-Manager" (= der Superreichen und wahren Mächtigen) längst vergeben....

======================

Das ist in Deutschland nur wenig anders. Es gibt zahllose Beispiele von Politikern, die ihr Amt EINZIG dazu benutzten, sich selbst Vorteile zu verschaffen, die sich kaufen lassen oder die sich erpressen lassen.

------------------

Das eigentliche Problem sind aber nicht die Politiker.

Das wahre Problem sind die Wähler. Wer heute noch CDU, CSU, SPD, FDP oder GRÜNE wählt, der muss sich nicht wundern. Hier gibt es nur noch wenige Ausnahmen, die Politik wirklich ernsthaft als "ausfüllendes Amt" betrachten. Die meisten sehen es vielmehr als "sprudelnde Einkommensquelle". 

Übrigens auch bei der AfD, wie sich derzeit in Sachsen zeigt: Dort, so haben Verfassungsrechtler festgestellt, gab es bei der letzten Wahl einen groben Formfehler, der dazu führt, dass das aktuelle Landesparlament in Sachsen verfassungswidrig ist und neu gewählt werden müsste. 

Dieser Formfehler geschah, weil Frau Petry einen innerparteilich auf die Liste gesetzten Abgeordneten, der zudem über diese Liste ins Parlament eingezogen wäre, eigenmächtig wieder von der Liste streichen ließ. (Klingt kompliziert; meint aber nur, dass Frau Petry - und nicht eine demokratische Wahl - bestimmt hat, wer in das Parlament einziehen durfte und wer nicht.)

Nun müsste man eigentlich Neuwahlen organisieren. Doch genau das wird vor allem von den aktuellen AfD-Abgeordneten im sächsischen Parlament verhindert: Sie fürchten, dass sie bei einer Neuwahl nicht mehr ihre schönen Posten bekommen würden. Und deshalb blockieren sie nach Kräften. Recht, Gesetz und Verfassung sind ihnen ebenso egal, wie all den anderen Politikern der etablierten Parteien.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
berkersheim 16.10.2016, 12:23

Dass ich Unsinkable2 mal zustimme, ist Weltneuheit. Er hat nur aufzuzählen vergessen, dass auch die LINKE Politiker sind, die ihre Leichen im Keller haben. Doch generell gilt: Es gibt nie nur den armen Betrogenen. Es gibt die cleveren Betrüger und die, die sich z.B. aus Bequemlichkeit betrügen lassen. Es ist nämlich ARBEIT, sich umfassend zu informieren, um nicht so leicht betrogen werden zu können. Doch irgendwie ist das mit dem Betrügen urmenschlich und fängt schon mit dem Selbstbetrügen an. Das fällt den meisten gar nicht mehr auf: Grün wählen und mit dem Billigflieger in die Dominikanische Republik. Die EZB-Niedrigzinspolitik mit Schulterzucken akzeptieren und gegen Massenkonsum sein, obwohl die Niedrigzinspolitik die Menschen zum Massenkonsum drängen will. Oder hier: Welche Wörtchen sind Tabu, damit man freundlich und gewaltfrei miteinander umgeht? Diese Überempfindlichen haben aber kein Problem damit, Geld mit einer Werbung zu verdienen, die Horrorfilme bewirbt und Männer zu Helden stempelt, die ungerührt Blut sehen können. So ist das Leben.

2
SunKing33 16.10.2016, 12:35

Würdest Du Deinen Job aufgeben, um als Abgeordneter über Gesetze mit zu entscheiden? - ohne zu wissen, ob Du wieder gewählt werden wirst?

Würdest Du wochenweise Deine Familie alleine lassen, um Dich für das Gemeinwohl einzusetzen?

Würdest Du Dein Privateleben von Medien durchleuchten lassen, um Dich als unbescholtener Beürgen für andere wählbar erscheinen zu lassen?

Würdest Du Dich von Unzufriedenen beschimpfen lassen, die eine andere Meinung als Du haben?

Einer, der Politiker ist, hat alle diese Fragen mit Ja beantwortet, weil ihm das Ziel wichtiger ist als die Mühen, die er dafür ertragen muss.


Denke einmal über die Alternativen nach, die wir - gerade in Deutschland - in den vergangenen Jahrhunderten ausprobiert und erlitten haben!


Alles Gute!

0
Unsinkable2 16.10.2016, 18:10
@SunKing33Welchen Teil meiner Einlassung hast du nicht verstanden, SunKing33?

Aber gut, ich erkläre es dir...

  • Würdest du in Kauf nehmen, jahrelang in den Knast zu wandern? 
  • Würdest du in Kauf nehmen, dich monate- vielleicht sogar jahrelang verstecken zu müssen?
  • Würdest du in Kauf nehmen, dass dich andere Leute nicht mehr leiden können und mit dir nichts mehr zu tun haben wollen?

Jeder der Mörder und Kinderfi*** hat das getan. 

... Und nun? Sind Mord und Pädophilie damit gesellschaftsfähig geworden oder auch nur ansatzweise legitimiert, SunKing33?

------------------------------------------------

Ich beanstande nicht, dass man Abgeordnete gut bezahlen muss. Im Gegenteil: Ginge es nach mir, sollte man ihr Gehalt verdreifachen oder auch verzehnfachen. 

Ich beanstande aber sehr wohl, wenn man sich "für die Gesellschaftspolitik" wählen lässt; dann aber auf "eigenen Vorteil" hinarbeitet. Und damit meine ich nicht nur, dass man sich dem - übrigens verfassungswidrigen - Fraktionszwang hingibt, um seine Partei-Karriere nicht zu gefährden; ich meine auch, dass die "Nebenjobs" bei fast der Hälfte der Abgeordneten - und bei FAST ALLEN Abgeordneten, die mehr als eine Legislatur-Periode dabei sind - die eigentliche "Vertretungs-Zeit" zu gewaltigen Anteilen auffressen und, weitaus gewichtiger, dass Abgeordnete straffrei "totlobbyiert" werden dürfen. Allein die Tatsache, dass auf jeden BT-Abgeordneten durchschnittlich 12(!) eingetragene Lobbyisten kommen, spricht eine beredete Sprache...

Denke einmal über die Alternativen nach, die wir - gerade in Deutschland - in den vergangenen Jahrhunderten ausprobiert und erlitten haben!

Vielleicht solltest DU erst einmal nachdenken, bevor du so unreflektiertes Zeugs plapperst, SunKing33?

Niemand - ich schon gar nicht - wird behaupten, dass es besseres als die Demokratie gibt.

Doch GENAU DESHALB liegt sie mir auch so sehr am Herzen. 

Und weil das so ist, macht mir alles, was die Demokratie zerstört - und unsere "Berufs-Politiker" sind ALLE, und zwar AUSNAHMSLOS, dabei, sie zu zerstören - gewaltige Sorge.

Das beginnt nicht erst damit, dass Frau Merkel unverblümt von einer "marktkonformen Demokratie" reden darf, ohne dafür in den Knast zu wandern, weil sie die FDGO und die Demokratie selbst in Frage stellt. Und das endet auch nicht dabei, dass Frau Clinton immer noch wählbar ist, obwohl sie vor Wall-Street-Managern bereits gesagt hat, dass sie nichts von dem, was sie in der Öffentlichkeit sagt, auch so meint...

Und dabei ist die deutsche Sprache zu arm, um zu beschreiben, wie egal es mir ist, ob die weinerlichen Fragen, die du oben formuliert hast, mit "Ja!" oder "Vielleicht!" oder auch "Ach, ich weiß nicht!" beantwortet werden. Denn Täter werden mit der Tat zu Tätern; nicht mit der moralischen oder familiären Reflexion ihrer kommenden Taten.

Und über "Wehret den Anfängen!" sind wir ebenfalls längst hinaus. Derzeit geht es nur noch darum, wie viele jämmerliche Reste der Demokratie - die ja offensichtlich auch du als "besser als früher" betrachtest - man überhaupt noch bewahren kann.

5

Hallo,

Wenn Du mit Politikern die meinst, die in der Regierung sitzen, musst Du Dir bewusst machen, dass diese eine andere Aufgabe haben als die Abgeordneten des Bundestages (gleiches gilt für die Landtage und alle andere Parlamente).

Die Regierung führt Gesetze aus. Sie schlägt den Abgeordneten Gesetze vor. Während man vor der Wahl seine Überzeugung mitteilt, muss man nach der Wahl das tun, was umsetzbar ist - und häufig kommen Ereignisse und Entwicklungen dazwischen.

Die Abgeordneten kontrollieren die Regierung. Sie erörtern und entscheiden über Gesetzes-Vorlagen (und sind dabei grundsätzlich frei, d.h. ihrem eigenen Gewissen verpflichtet).

Demokratie ist kein Recht, das einem geschenkt wird und über das man nach Belieben schimpfen darf. Demokratie - und damit Politik - ist eine Aufgabe für jeden Einzelnen.

Kennst Du die Politiker, die Dich in den jeweiligen Parlamenten (beginnend im Gemeinderat) vertreten und denen Du in der Wahl Dein Recht, über politische Entscheidungen mitzusprechen, übertragen hast? (Und wenn Du nicht wählst, dann bist Du offenbar mit allem einverstanden!)

Diese Menschen sind in ihren Wahlkreis-Büros für jedermann sprechbar. Lasse Dir die Antwort auf Deine Frage doch von denen, denen Du Lüge unterstellst, beantworten. Finde heraus, wer Dir glaubwürdig erscheint.

Beteilige Dich an der politischen Willensbildung, in dem Du in eine Partei eintrittst und es besser machst als die, die Du kritisierst. Kandidiere für eines der Parlamente (für den Gemeinderat kann (fast) jeder kandidieren).

Den meisten, die über Politiker schimpfen, ist der Aufwand und die Zeit zuviel, die es kostet, sich für das Gemeinwohl zu engagieren.

Viel Erfolg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Natürlich, lieber Centario!

ABer das wollen wir doch: Mal ganz im Ernst, von WELCHEM Bundeskanzlerkandidat wirst Du Dir sagen lassen:

Wir haben Jahrzehntelang über unsere Verhältnisse gelebt, von Kriegen in der Dritten Welt profitiert, Schuldenberge aufgehäuft, die wir den Menschen der 3. Welt aufbürden
- HeY Leute, damit ist jetzt Schluss: Wir werden den Gürtel enger schnallen, damit er uns und der Welt passt - es wird WENIGEr WOHLSTAND geben!

Das ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit!

WER MACHT MIT???

So, lieber Centario: Würdest Du ihn und seine Partei wählen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 22:46

Vil ja, wenn er dazu sagt wer von dem Geld profitiert hat und wer fälschlicherweise zur Kasse gebeten werden soll? Leider fehlen mir die einschlägigen Fakten um das näher zu beleuchten. Aber dein Beitrag macht Sinn, nur er differenziert zu wenig. Beim bezahlen sind alle(?) gemeint das ist mir schon klar.

0
ArbeitsFreude 20.10.2016, 20:10
@Centario

natürlich wäre es am besten und auch folgerichtig, lieber Centario, wenn dieser Kandidat

  1. Banken
  2. Versicherungen
  3. Rüstungsindustrie
  4. Pharmaunternehmen
  5. Energiekonzerne
  6. Automobilhersteller
  7. Lebensmittelkonzerne

zuerst zur Kasse bitten würden (auch ungefähr in dieser Reihenfolge - Du darfst gerne eine andere Reihenfolge vorschlagen...) - dann hätte er die Gewinnler als erste im Visier und seinen Wahlverlust sicher:(

0

Das Problem was von Dir angesprochen ist, beinhaltet einen grundsätzlichen Sinneswandel.

Folgte der Politiker früher seiner Berufung, so folgt der heutige Politiker nur noch seinem Beruf.

Der Beruf des Politikers ist folglich auf Karriere ausgelegt.

Politiker wie wir sie von früher her gekannt haben, wie Wehner und Strauss, gibt es nicht mehr. Man streitet nicht mehr für seine politischen Ansichten, man kuschelt sich so durch.

Die mangelhafte Kompetenz, sowie die zweifelhafte Einstellung der Politiker von Heute lässt sich alleinig daran ablesen, was wir in den letzten 20 Jahren an Gutachterausschüßen ertragen mussten. Wenn selbst ein Innenminister ein Gutachten über sein eigenes Ministerium erstellen lassen muss, dann sollte dies schon Anlass genug für eine Wertung hinsichtlich des Nutzen der derzeitigen "Politelite" sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
SunKing33 16.10.2016, 12:40

Wieviele der 677 Abgeordneten des Bundestages machen Karriere? oder werden durch ihr Mandat reich?

Wieviele der Abgeordneten in den Land- und Kreistagen machen Karriere?

Die Aussagen über "die Politiker" sind genauso wahr wir die Aussage, dass Fußballpofis zuviel Geld verdienen. Nämlich gar nicht!

0
palzbu 16.10.2016, 20:55
@SunKing33

Wie bei jeder Gruppe von Menschen gibt es Gewinner und Mitläufer. 

0

Im Grunde hast du meiner Meinung nach das richtige Gefühl, doch wir Menschen lassen uns ja in die Irre führen. Unsere Anführer machen genauso Fehler wie jeder andere und oft hat man das Gefühl, die Leute die uns regieren sind dafür nicht mal richtig geeignet.

Sonst würden die Regierenden auf das Wohl ihres Volkes achten.

Beispiel Bundeswehr in Afghanistan. Die Mehrheit des Deutschen Volkes möchte keine Soldaten in Afghanistan, trotzdem sind die Soldaten dort. Eine Stabilisierung des Landes wird mit Militär nicht erreicht und es sterben weiter Menschen für weniger als ein Häufchen Unrat.

Dafür müssen wir modernen Menschen für mehr Selbstbestimmung in allen Aspekten des Lebens stehen und unserem Herzen folgen, denn kein Mensch weiß was gut für den anderen ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 08:59

Der erste Abschnitt deiner Antwort könnte das Problem sein?

0
SunKing33 16.10.2016, 12:47

Wo sind die, die besser geeignet sind?

Wieviele Deutsche sind in einer Partei organisiert? Wieviele davon sind aktiv und bereit sich als Abgeordnete wählen zu lassen?

Wieviele Deutsche wollen überhaupt den sie vertretenden Politiker kennen lernen? Was eine Mindestvoraussetzung für das Funktionieren von Demokratie ist.

0

so ist es. Gegenwärtig erleben wir es ja wieder, ein Jahr vor der Wahl, dass die Regierungsparteien, die dramatisch an Akzeptanz verlieren, dem deutschen Stimmvieh Steuersenkungen in Milliardenhöhe versprechen. Jeder, der intellektuell in der Lage ist, auch nur einen Taschenrechner zu bedienen, weiss, dass diese Regierung sich 2 Millionen bildungsferne Neubürger plus 2*5 Millionen dank Familiennachzug steuerfinanziert importiert hat. Nach vorsichtiger Schätzung von Wirtschaftswissenschaftlichern belaufen sich die Bewirtungskosten dieser Dauergäste auf über 600 Mrd Euro in den nächsten 4 Jahren. Wer jetzt Steuersenkungen verspricht, ist entweder ein politischer Hütchenspieler oder er beabsichtigt die restlose Entsorgung unseres Sozialsystems für das eigene Volk: also die einheimischen Erwerbstätigen und potentiellen Transferempfänger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 19:04

Da läuft viel mehr als ich vermutet habe. Danke

1

Ja, da hast du recht, vor der Wahl gibt es immer Versprechungen, die nach der Wahl nie eingehalten werden. Aber das ist ja nichts neues

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 08:45

"Nicht neues" heißt das, das es immer so sein wird?

0
TheAllisons 16.10.2016, 08:46
@Centario

Zumindest war das so in der Vergangenheit, und es wird sich vermutlich auch in der Zukunft nichts ändern

1

Nein.

Wie kommst du darauf? Ich fühle mich keinesfalls "in die Irre" geführt. Auch machen Politiker nicht, was sie wollen, sondern die Parteien bemühen sich darum, ihre programmatischen Vorstellungen umzusetzen.

Da sie aber nur selten über eine absolute Mehrheit verfügen, müssen sie nunmal kompromissorientiert koalieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nunuhueper 16.10.2016, 12:42

Gib mal alle Farben in einen Topf und schau, was was da als "Koalition" heraus kommt.

Die braune Brühe als Programm für alle ist kein Kompromiss.

Kein Wunder, dass immer weniger wählen wollen.

1

Oh ja bestes Beispiel der Soli.10Jahre von wegen!

Uns sollte es finanzielle doch besser gehen war da nicht was?

Und jetzt ist wieder was anderes wichtiger!Politik erlich???Ich weiss nicht.Und trotzdem werden die immer weiter fleißig gewählt ihr Tun ist doch so gewollt oder?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nicht zu unterschätzen ist die Lobby, d.h. die Reichen und Mächtigen im Hintergrund. Nach dem Motto: Mache das was ich fordere oder du bekommst keine Werbeaufträge mehr.... usw.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 08:43

Die Politiker behaupten aber das sie unabhängig entscheiden können?

0
atzef 16.10.2016, 09:50

Lobyyismus betreiben ebenso die "Armen und Schwachen", Gewerkschaften, Sozialverbände etc. (siehe z.B. die Gewerkschaften bei der Abwicklung von Kaisers-Tenelmann).

Und am Ende des Tages mündet dieser Lobbyismus in konkrete Entscheidunen ein, die man ja ohne weiteres zur Grudlage seiner nächsten Wahlentscheidung machen kann.

Mit dem Nichtschalten von "Webeaufträgen" kann man eine Partei oder Politiker ansonsten eher kaum "bedrohen"...:-)

0

 Politiker sind vor der Wahl populistisch, danach werden sie unpopulär.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vor der Wahl geben die Politiker Versprechen und nennen sich Volksvertreter. Nach der Wahl sind es dann aber Versprecher und Volkszertreter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 09:33

Wow, massive Antwort. Ich möchte nicht auf das Danke verzichten.

0
SunKing33 16.10.2016, 12:49

Hast Du jemals für andere (demokratische) Verantwortung übernommen (z.B. als Klassensprecher oder im Betriebsrat)?

0
Siggy 16.10.2016, 13:53
@SunKing33

Einen Betriebsrat gab es zu meiner Zeit nicht aber Volkszertreter, war aber Klassensprecher war ich und bin oft angeeckt, wenn derartige Leute ihre Versprecher von siich gaben.

0

wenn du in die geschichte schauts dann wollten die politiker immer nur dein bestes? dein geld?

schaue mal wie arm die oft sind wenn sie an die macht oder in die politik gehen? dann schaue mal wie reich sie sind wenn sie aus der politik gehen?

alles zur zufall?

alle sind redelich im namen des volkes?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 08:50

Danke, du bringst Fakten auf den Tisch, warum die so sind wie sie sind.

1
SunKing33 16.10.2016, 12:51

Von welchen der mehr als 10000 Politikern (gewählten Abgeordneten in den verschiedenen Parlamenten) in Deutschland sprichst Du?

0

Wer sein Leben der Politik anvertraut, hat wirklich die Kontrolle über sein Leben verloren.

Schau dir allein die Doku aus dem Jahr 2013 an: 

Kein rationaler und gebildeter Mensch würde jemals naiv seine ganze Lebensbestimmung der oberen politischen Kaste anvertrauen. Die kooperieren wesentlich mehr mit Lobbys und Konzernen als mit den Bürger.

Es war schon immer das Ziel den Bürger erst anzulocken, um danach seine eigene Interessen durchzusetzen. Natürlich müssen die teilweise auch etwas einhalten damit es legitim und rechtens wirkt. Zuckerbrot und Peitsche .


Und hier ein Video, dass generell unsere heutige Zwangs-Zivilsation (durch Politik und Staat) in Frage stellt: 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Centario 16.10.2016, 08:55

Die zwei auf dem Bild kommen mir bekannt vor?

0
BlondeBabe 16.10.2016, 08:56
@Centario

Ja, die Visagen wollen bis heute einfach nicht aus unserem Leben verschwinden. :D

1

Was möchtest Du wissen?