Werden wir in den nächsten 20 Jahren herausfinden, ob wir alleine im Universum sind?

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17 Antworten

Auch wenn der Thread schon ein paar Tage alt ist.

Aber,

Ja.

Wir werden nicht herausfinden ob wir alleine sind, denn wenn wir kein Leben gefunden haben, können wir dies nicht ausschließen. Also formulieren wir die Frage um: "Werden wir in 20 Jahre herausfinden, ob es außerhalb unseres Sonnensystems Leben gibt."

Wir werden es herausfinden. Das System Trappist-1 beinhaltet 3 potenziell bewohnbare Planeten in der habitablen Zone.

Die ESO will in der Zukunft ein sehr großes Teleskop bauen um Wasser auf anderen Planeten zu erkennen. Und wenn wir in Trappist-1 Wasser gefunden haben, ist unsere Frage beantwortet. Mit 99% Warscheinlichkeit.

Lass dir nicht so einen Blödsinn von anderen einreden, die zwar Gründe schreiben die durchaus plausibel sind, aber nicht die derzeitigen Neugikeiten unserer Fortschritte beachten.

LG, Adrian.

''Und wenn wir in Trappist-1 Wasser gefunden haben, ist unsere Frage beantwortet. Mit 99% Warscheinlichkeit.'' Aha, was verleitet dich zu dieser Aussage, die wissenschaftlich nicht haltbar ist?

Wasser beweist überhaupt gar nichts...Es ist vielleicht (!) ein notwendiges, aber ganz sicher kein hinreichendes Kriterium für Leben.

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@Machiavelli45

Deswegen habe ich diesem Spielraum einen Prozent gegeben. Das dürfte doch wohl reichen?

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Wir werden sehr wahrscheinlich in den nächsten 20 Jahren tausende weitere Exoplaneten finden und vielleicht darunter sogar terrestrische Planeten in zweistelliger Anzahl, wovon vielleicht sogar mehr als eine handvoll in der habitablen Zone sind, aber die Antwort auf die Frage, ob wir allein im Universum sind, hängt von noch weit mehr ab. Wenn wir in den nächsten 20 Jahren auf diese Frage eine Antwort finden, dann wird dies sehr wahrscheinlich nicht nur unser Verdienst sein.

Wenn wir es irgendwann geschafft haben werden, innerhalb weniger Jahre interstellare Reisen durchzuführen, werden wir vielleicht auch aus eigener Kraft herausfinden, ob es noch mehr bewohnte Welten in unserer Galaxie gibt. Was den Rest des Universums angeht so erfordert dies schon intergalaktische Reisen in ebenso kurzen Zeitspannen. Während man zu ersterem eher im Bereich von Star Trek mit dem Warpantrieb hinkommen dürfte, erfordert dies für entsprechend intergalaktische Reisen noch ein weitaus höheres Potential entweder die Raumzeit entsprechend zuz krümmen oder sie zu umgehen. Beides dürfte aber innerhalb von den kommenden 20 Jahren ausgeschlossen sein. Ich halte es sogar für ausgeschlossen, dass es in den kommenden 20 Jahren zu mehr kommen wird, als einer weiteren bemannten Mond- oder einer ersten bemannten Marsmission. Ich weiß auch nicht, wie weit die ersten Sonden mittlerweile gekommen sind, aber sollten diese bereits dem "Rand" des Sonnensystems nahe sein, dürfte es vermutlich kaum weitere vom Menschen geschaffenen Objekte geben, die in den kommenden 20 Jahren unser Sonnensystem verlassen.

Ich denke nicht, dass wir nie erfahren werden, ob wir allein im Universum sind, aber zwischen 20 Jahren und niemals gibt es noch viele andere Möglichkeiten.

Es ist zwar so, dass die Entfernungen riesig sind (man braucht sich nur mal zu überlegen, was allein schon eine Lichtsekunde ist - und das dann erst hochgerechnet auf ein Lichtjahr ist schon gewaltig), aber es ist auch so, dass wir mit immer leistungsfähigeren Sendern und Empfängern kommunizieren, dass allein unsere Rundfunkverbindungen wie ein Leuchtfeuer sind, für diejenigen, die nach intelligentem Leben suchen. Wenn außerirdische Intelligenzen zu interstellarer Raumfahrt fähig sind und entsprechend empfindliche Radioteleskope (oder vergleichbares) verwenden, dann haben sie uns vielleicht schon entdeckt, aber wenn sie schlau genug sind, werden sie uns meiden, bis wir entweder bewiesen haben, dass von uns keine moralische Gefahr ausgeht (und da würde ich nicht meine Hand dafür ins Feuer halten) oder bis wir uns selbst durch unsere eigene Missachtung der Umwelt oder technische Weiterentwicklung praktisch zugrunde gerichtet haben.

In den nächsten 20 Jahren ganz bestimmt nicht.
Aus einer Reihe von Gründen hat die Menschheit ein nur begrenztes Sichtfeld der Beobachtung.

Technologisch nehmen die Möglichkeiten für Messungen sicher zu.
Die Kiste mit den Exoplaneten, Spectralanalysen etc.
Leben an sich zu entdecken wird früher oder später möglich sein, nur nicht gleichzusetzen mit Zivilisationen.
Nicht weil niemand danach suchen würde, es wurde bislang kein gerichtetes Signal (Radio, EMV) entdeckt.
Dergleichen bliebe dem Zufall überlassen, dass und warum jemand mit einem Signal auf die Erde zielen sollte.

Die Menschheit selbst sendet ständig, wenn auch unkontrolliert, Radiosignale ins All, sprich verrät ihre Existenz.
Gleich wie, weitgekommen sind diese unbeabsichtigten Signale nicht, dazu ist die Geschichte der Menschheit zu kurz.
Nach "unseren" eigenen Messungen ist da auf 100.000 Lichtjahre nichts, in irgendeinem Frequenzbereich.

Womit wir bei den Entfernungen angekommen wären.
Nicht nur ein Signal müsste nicht nur hin, sondern auch wieder zurück.
Technologisch fehlt "uns" selbst der Antrieb, um mal eben da oder dort vorbeizuschauen.
Aber auch Signale haben eine Eigenschaft, nach endlicher Distanz verlieren sie sich, wenn sie nicht verstärkt werden.
Wenn schon die Absenderquelle schwachbrüstig ist, wird das Signal nicht stärker ausfallen können, als die ihm mitgegebene Energie.

Hier liegt der Hase im Peffer, "wir" müssten diese benötigte Energie überhaupt erst einmal zur Verfügung stellen konnen.

Siehe geplante Marsmission.
Das Signal Erde-Mars braucht 40 Minuten...wenn die funken "Huston, wir haben ein Problem..." ist das bereits Schnee von gestern, bis Huston antworten würde.

Auf 100.000 ly nichts? Höchstens auf 150, Eher 100 ly nichts.

Radiowellen bewegen sich nur mit Lichtgechwindigkeit vorwärts.

Und ich wüsste nicht dass irgendeine Kultur vor 100.000 Jahren Radioteleskope hatte, geschewige denn sesshaft war.

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Auch wenn es in dem riesigen All irgendwo intelligente Wesen geben sollte, werden wir das höchstwahrscheinlich nie erfahren können wegen der unvorstellbaren Entfernungen. In der bisherigen Menschheitsgeschichte hat man nichts derartiges erfahren, und das wird wahrscheinlich auch so bleiben in den nächsten Milliarden Jahren, falls es solange Menschen geben sollte.

Die Frage nach den "nächsten 20 Jahren" ist in diesem Zusammenhang deshalb so weltfremd wie die Frage nach den nächsten 20 Sekunden.

Auch die "erdähnlichen Exoplaneten", deren Entdeckung gestern bekannt wurden, ändern daran nichts. Sollte es dort intelligente Wesen geben und eine entsprechende fantastische Kommunikationstechnik, dann würde ein Licht- oder Funksignal für den Hin- und Rückweg immerhin 80 Jahre dauern. Und sollte das je einer empfangen, wird er Schwierigkeiten haben, dem Signal eine entsprechende Bedeutung beizumessen und erfolgreich zu antworten. Sollten sich zwischen diesen in kosmischen Maßstäben vergleichsweise sehr nahen Planeten Astronauten auf den Weg machen mit Schallgeschwindigkeit, dann wären die 40 Millionen Jahre lang unterwegs, das wäre immerhin 40_000 mal so lange wie der Zeitraum seit der Jungsteinzeit und dem Ende der letzten Eiszeit. Das sind die Größenordnungen, da sind 20 Jahre gar nichts!

Meinst du damit intelligentes Leben, mit dem wir uns theoretisch unterhalten und Technologien austauschen könntne o. ä.? Das wird vermutlich niemals passieren, da dafür tatsächlich die Distanzen zu groß sind.

Die Voyager-Sonden aus den 1970ern bspw. haben vor kurzem erst unser Sonnensystem verlassen und fliegen in etwa mit der Geschwindigkeit einer Gewehrkugel, werden aber trotzdem mehrer 1000 Jahre brauchen, bis sie das nächste Sonnensystem erreichen...

Würde es in unserer näheren Umgebung höher entwickeltes Leben geben, hätten wir schon irgendwelche Spuren oder Anzeichen gefunden.

Das es aber anderes Leben im Universum gibt, mind. in Form von Bakterien oder Einzeller, ist ziemlich sicher. Es fehlt eben nur noch der Beweis. Wie man bspw. bei den 7 neuen Exoplaneten, selbst über "nur" 40 Lichtjahre Bakterien nachweisen möchte, weiß ich nicht ;) Es ginge theoretisch über den Nachweis von Methan in der Atmosphäre, aber bei diesen Distanzen halte ich das alles für sehr vage.

Methan ist kein Beweis für die Existenz von Leben: Die Uratmosphäre der Erde bestand großteils aus Methan, das aus Serpentinisierung enstanden ist. ''Auch die Atmosphären von Titan, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto enthalten Methan. Außerhalb unseres Sonnensystems ist Methan als erstes organisches Molekül auf Planeten nachgewiesen worden. Im Weltall ist Methan also in größeren Mengen auf Planeten, Kometen sowie Monden vorhanden.'' (Wiki)

Fazit: 1. Nachweis ist grundsätzlich mgl.

2. Aussagekraft ist eher beschränkt.

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Das ist sehr wahrscheinlich (zumindest in Bezug auf einfaches Leben wie Mikroorganismen oder Pflanzen), denn die Technik der Planetenentdeckung verbessert sich immer mehr und auch die Möglichkeit der Untersuchung zur Zusammensetzung deren Atmosphären verbessert sich. Daraus kann man indirekt auf Leben schließen, z.B. wenn man Ozon in größeren Mengen findet (Photosynthese). Auch Radioteleskope, welche ins All horchen und u.a. auch nach Signalen von Zivilisationen suchen, könnten auch innerhalb der nächsten 20 Jahre eine Rolle spielen, denn auch diese werden immer empfindlicher und besser, wenngleich man in den letzten 50 Jahren bisher nichts fand, mit Ausnahme des umstrittenen WOW-Signals.

Das Problem ist, das könnte theoretisch jeder Zeit oder auch gar nie passieren. Eben erst wieder: 7 Exoplaneten in einem Sonnensystem. 3 davon in der habitablen Zone.

Meine persönliche Meinung: In unseren Lebzeiten, also in den rund nächsten 50 Jahren, tut sich dahingehend sicher noch was. 

Nein, das werden wir nie mit absoluter Sicherheit wissen.

Wir können feststellen, welche Planeten bei den Nachbarsternen zumindest theoretisch bewohnbar wären.

Aber ob es dann dort wirklich menschenähnliche Wesen gibt, das werden wir nicht erfahren, denn jegliche Art von künstlichen Signalen ist zu schwach für eine Signalübertragung über solche Entfernungen.

Wer auf große Fortschritte bezüglich der Reisegeschwindigkeit hofft, sollte nicht vergessen, dass sich die theoretische Höchstgeschwindigkeit, die Lichtgeschwindigkeit, nicht weiterentwickelt!

Schon die aktuelle Entdeckung in 40 Lichtjahren Entfernung ist praktisch unerreichbar. Wer wird sich in ein Fluggerät mit Fluglänge von 40 Jahren einsperren lassen, wenn einem Flüge nach Fernost schon ewig lang vorkommen.

Bei der Rückkehr nach 80 Jahren ist die Familie und alle Zeitgenossen gestorben.

wir können nicht mal mit anderen Lebewesen auf unserer planet kommunizieren. Klar gibt es leben, aber sie wird nicht mal annäherned wie uns denken. Wenn wir mit pflanzen sprechen könnten vielleicht ja.

Sag niemals nie, das Sprichwort ist keine leere Hülle, sondern ernst gemeint.

Es ist nicht möglich in die Zukunft zu schauen, somit kann man nicht voraussagen ob es jemals möglich sein wird, oder nicht.

Da sich die Wissenschaft weiterentwickelt, gehe ich mal davon aus, dass es mal irgendwann so weit sein kann (solange wir uns nicht alle vorher schon selbst ausgelöscht haben).

Es ist nicht möglich in die Zukunft zu schauen

Würde ich so nicht sagen.

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Wenn Du mit "allein" meinst, dass man keine andere Intelligenz findet, eher nicht. Ich vermute das man das auch in 1000 Jahren nicht schafft.

Wenn es Dir reicht, einen belebten anderen Planeten zu finden, halte ich das sogar für sehr wahrscheinlich.

Der stand der Forschung stellt sich bisher so dar, das dies nahezu jeder Zeit passieren kann.

Dafür nur 3 Beispiele:

  • Vielleicht wird irgendetwas auf dem Mars gefunden was darauf hindeutet..
  • Vielleicht empfängt man beim SETI irgendetwas was sogar auf intelligentes Leben hindeutet.
  • Vielleicht findet man irgendetwas in der athmosphäre von Exoplaneten was auf Leben hindeutet.

Das kann, wie gesagt schon morgen so weit sein oder noch 20 oder 50 Jahre dauern.

Oder vielleicht nie?

Ich wiederhole mal ein Zitat von Arthur C. Clarke

Entweder wir sind allein im Universum oder wir sind es nicht. Beide Vorstellungen finde ich erschreckend.

Wer weiß? Vielleicht findet man in den nächsten Jahren eine Möglichkeit, schneller als das Licht  zu reisen. Dann wäre alles möglich.

Hallo!

Weil die Entfernungen einfach zu groß sind

Eben, wir würden schon zu unseren nächsten Nachbarn zig tausend Jahre brauchen.  Die Entfernungen sind unglaublich und die Erde ist nur ein Staubkorn. 

Suche Dir einen Stern am Himmel aus. Von dort aus würdest Du die Erde mit einem guten Fernrohr nicht mehr sehen können.

 Übrigens sollten wir uns eine Begegnung mit Aliens nicht wünsche. Wenn   schwache Zivilisationen in Kontakt mit starken Zivilisationen treten, ist das in der Geschichte immer schlecht ausgegangen 

Und wären sie nicht stärker so könnten sie uns nicht erreichen

Alles Gute.

Das Universum soll unendlich sein, daher gibt es unendliche Möglichkeiten auf außerirdisches leben...

Es gibt einen erdähnlichen Planeten der alle Voraussetzungen für leben erfüllt.
Aber ich denke es wird in frühsten 50-100 Jahren passieren.

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