Werden wir Aufgrund der ständigen Informationsbereitstellbarkeit (ist das ein Wort? :D) vergesslicher, oder werde ich doch nur älter?

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2 Antworten

Viele meinen ja, dass die Entwicklung der Technik (Handys, Computer,...) die hohe Entwicklung des Menschen widerspiegelt.

Ich selbst glaube, dass der Zenit der Entwicklung des Menschen bereits vor ein paar Jahren überschritten wurde.

Zwar wird man durch Technik nicht automatisch und sowieso blöder, jedoch nimmt uns die vereinfachende Soft- und Hardware die Notwendigkeit und somit auch die Bereitschaft, sich Dinge zu merken.

Vor 2 Jahren war ich mit meiner Tochter im Park spazieren.
Der Parkplatz von der Grünanlage war absolut leer - bis auf mein und ein weiteres Auto.

Bei der Rückkehr zum Auto merkte ich, wie das Pärchen in dem anderen (direkt neben meinem Wagen parkenden) Auto - ein Cabrio - die Köpfe über einer Landkarte zusammen gesteckt hatte und am rätseln war, wie es von A nach B geht.

Hilfsbereit wie ich bin, habe ich gefragt, ob ich helfen kann.

Antwort: Ach, wir sind heute mal ohne Navi unterwegs und überlegen, wie wir am besten nach Hause kommen!

Ich hab dann aufs Nummernschild geguckt - die waren aus meiner Region, quasi Nachbarn. Das Gebiet unseres Kennzeichens ist recht klein (also nicht wie München, da hätte ich es noch verstanden), die Leute waren um die 50.

Da habe ich dann nur den Kopf geschüttelt und gedacht, Mann, könnt ihr denn gar nichts mehr ohne eure Digital-Spielzeuge...?

Deine Beobachtung ist aus meiner Sicht kein Einzelfall und durchaus Besorgnis erregend.

Ich denke auch, dass wir uns mit zuviel Information überfrachten. Nicht nur mit dem Wissensstand, sondern auch mit den vielen Terminen die wir haben. Uberspitzt gesagt: Bei 7 Terminen pro Woche mit den vielen Kontakten die wir pflegen(dank Social Media), ist das schon schwierig auch mit Kalender den Überblick zu bewahren.

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