Werden Us-Serien/Filme so gemacht das sie das tolle Leben in den Usa zeigen?

10 Antworten

Da gibt es ja so viele Shows. 

Ich finde es schon sehr ironisch. Schau als Beispiel 'Pretty little Liars'. Die Maedels haben alle Mini an etc. 
Ganz von der Story abgesehen, und nehmen wir an sie haben alle gut Geld sich die Klamotten zu kaufen, es waere an einer 'public school' nie erlaubt so in die Schule zu gehen.

Die meisten Schulen haben Vorschriften wie lange die Roecke bzw. Kleider sein muessen. Oder es gibt Vorschriften, die es nicht erlauben ausserhalb von 'PE' traegerlose Shirts bzw. muscle shirts zu tragen.  (School dress code)



Dies waere schon mal ein Thema alleine was die ganzen Shows mit Teenagern angeht.

Hollywood produziert für US-Publikum (der Filmexport und die Erfolge dabei sind ein netter und natürlich auch lukrativer Nebeneffekt).

Den US-Zuschauern muß aber eine Lebenswirklichkeit suggeriert werden, die ihrer eigenen entspricht und die für sie nachvollziehbar ist, sonst werden sie überfordert und gehen nicht mehr ins Kino oder beglotzen die diversen TV-Serien.

Das gilt durchgehend für die Darstellung des US-Alltags, aber auch für die Darstellung von Themen wie beispielsweise Science Fiction (Area 51) oder Krieg (Orientalen sind durch die Bank spitzbärtige Bösewichter und Deutsche sehen aus wie Hans Albers in SS-Uniform).

Die vermeintliche "Propaganda" ist nicht mehr als die unerläßliche Idfentifikationshilfe für das US-Publikum.

Die richtig guten Serien und Filme zeigen doch die Verwerfungen in der US-Gesellschaft auf. Das fing schon in den 80ern mit Serien wie Hill Street Blues an.

Selbst vermeintlich harmlose Comedy-Serien wie Two and a half men lassen gelegentlich das Elend der verschwindenden Mittelschicht in den USA aufscheinen. Das schaffen andere verlogene Erfolgsserien wie How I met your mother und The Big bang theory nicht. Deswegen kann ich persönlich mit beiden letztgenannten Serien auch nicht viel anfangen.

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