Werden Tarifverträge auch manchmal nur zwischen Arbeitgeber und Gewerkschaften geschlossen?

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6 Antworten

Die Tarifparteien sind Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände. In Sonderfällen können die Gewerkschaften auch direkt mit den Arbeitgebern verhandeln. das nennt sich dann "Haustarif".

Diesen Haustarif findet man in der Regel nur bei großen Unternehmen. Als Beispiele könnte man hier die Bahn, Lufthansa oder Volkswagen anführen.

Das ist jedoch nicht der Regelfall sondern die Ausnahme. 

In diesem Fall ist deine Antwort nur teilweise richtig, da du die Arbeitgeberverbände nicht genannt hast, die aber zweifellos zu nennen gewesen wären.

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Kommentar von Jewi14
05.05.2016, 12:37

Wenn Frage lautet, wer ALLES Tarifverträge aushandeln darf, hättest du Recht. So aber nicht! Die Lehrer ist einfach zu doof eine Frage sauber zu formulieren und kann ihr Versagen nicht anderen aufs Auge drücken.  Deine Argumention ist keinesfalls logisch noch nachvollziehbar!

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Deine Lehrerin hat versagt und das völlig. Natürlich werden auch Verträge zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften vereinbart, nennt sich dann Haustarifvertrag. Das beste Beispiel ist IG Metall und der Volkswagen Konzern. Anders Beispiel ist die IG Bergbau, Chemie, Energie und der BP Konzern (Mineralöl).

Die Antwort war absolut korrekt und muss als richtig gewertet werden. Sie verlangte ja nur ein Beispiel wer das abschließen kann.

Hau deiner Lehrerin meine Antwort um die Ohren und sie soll selbst mal die Schule besuchen!

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Kommentar von Interesierter
05.05.2016, 11:51

Die Antwort des Fragestellers war nur teilweise korrekt, da die Arbeitgeberverbände der Regelfall sind und in jedem Fall zu nennen gewesen wären.

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Es gibt auch sogenannte Haustarifverträge, in denen ein Arbeitgeber der Verhandlungspartner der Gewerschaft ist. Das sind in der Regel dann große Betriebe bzw. Konzerne, z. B. VW

http://www.igmetall-nieder-sachsen-anhalt.de/fileadmin/user/Dokumente/Tarifrunde_2015/20150306_FB_VW_FS_VW_Immo_Abschluss.pdf

Ich denke, in den Medien wird bei Tarifverhandlungen häufig von der "Arbeitgeberseite" gesprochen, auch wenn Arbeitgeberverbände gemeint sind. Vielleicht war Deine Antwort in der Klassenarbeit da etwas zu kurz geraten, denn dort wird wohl "Wissen" abgefragt und da reicht die umgangssprachliche Ungenauigkeit eben oft nicht aus.

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Die Tarifpartner sind die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände.

Es werden aber auch in besonderen Fällen zwischen den Gewerkschaften und in der Regel größeren Unternehmen, als Arbeitgeber, sogenannte Haustarife abgeschlossen.

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Deine Lehrerin hat wenig Ahnung, kassiert aber vom Staat ein hohes Einkommen ab, was nicht richtig ist, denn dann müßte sie zumindest gutr informieren. Natürlich gibt es Firmen, die auch Haustarife abschließen, nicht immer ist es der Arbeitgeber-Verband, der der Einzelgewerkschaft gegenübersitzt.

Und ja, diese Lehrersleut sitzen quasi in einem Elfenbeinturm, also bewegen sich in abstrakten und luftigen Höhen (typisch für die bürgerliche Mittelschicht) und sehen dann nur ihre Lehrbücher, wo wie in dem Fall nur die Paradebeispiele wohl aufgelistet sind.

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Ja, das ist doch immer so. Die Arbeitnehmer werden durch die Gewerkschaften vertreten.

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Kommentar von Jewi14
05.05.2016, 10:16

Du verstehst es nicht und hast die Frage nicht richtig gelesen! Es geht nicht um Gewerkschaften, sondern Arbeitgeber und Arbeitgeberverbände.

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