Werden Rekordüberschüsse in der Staatskasse durch prekäre Jobs erzielt (Armutsfalle)?

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7 Antworten

Nur indirekt. Deutschland gilt seit den Hartz-Reformen als eine Art Billiglohnland. Dänen und Niederländer waren entsetzt,plötzlich "eine Art China" neben sich zu haben,aus Dänemark würden bald Produkte über die Grenze zu uns geschafft,weil die Kosten geringer waren. Die Gewinne der Firmen,Aktionäre,die Steuereinnahmen stiegen durch den höheren Umsatz/Export,es gibt Stimmen,die sagen,unsere Banken haben Länder wie z. B. Griechenland mit billigen Krediten zum Kauf unserer Produkte "verführt" und somit in die Schuldenfalle gebracht,aus der dann deutsches Spardiktat helfen soll. Wieder zum Nutzen der Banken. Die Armutsschere geht weiter auseinander,die FDP unter Rösler sorgte damals für geschönte Formulierungen im Armutsbericht. Die soziale Gerechtigkeit fällt immer mehr hinten 'runter. Forscher sagen,wer heute auf Hartz IV ist,kommt da kaum aus eigener Kraft in den Mittelstand zurück.

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Die Staatskasse füllt sich z.Z. am meisten von denen die so was wiwe Mittelverdiener sind. Ganz Unten iss nix mehr steuerlich zu hollen und ganz Oben werden die Reichen vom Staat geschont, teil tricksen sie so erfolgreich, dass sie kaum Steuern zahlen, dies durch steuerflucht und Bilanzmanipulationen und sonstige Verschleierungstaktiken.

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Falscher Ansatz. Die Staatskasse füllt sich üblicherweise durch Steuern. Menschen mit geringen Einkommen zahlen wenig Einkommensteuern. Zudem können sie nicht konsumieren und zahlen wenig Umsatzsteuer. Das ist also kontraproduktiv.- Die Staatskasse füllt sich am besten, wenn alle möglichst viel verdienen.

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Gerning entlohnte beschäftigung muss auch kaum bis gar keine Steuer bezahlen.

Ansonsten mutet es etwas anspruchverwahrlost an, bei 2, 25 Billionen EuroStaatsschulden das Händchen aufzuhalten. Nachhaltiger wäre es, das Geld in Schuldentilgung und Infrastruktur und damit mehr Jobs, zu investieren. :-)

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Hallo,

Rekordüberschüsse jetzt auch gerecht verteilt?

Nein, natürlich nicht, denn das wäre ja sozial ;) 

Mfg

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Nein die Überschüsse können nicht durch prekäre Jobs entstehen, denn für die Werden ja kaum Steuern gezahlt.

Wenn es überhaupt einen Zusammenhang gibt, dann nur den mittelbaren, weil einer mit Job weniger ALG II bekommt.

Der größte Teil der Überschüsse geht auf den ganz normalen Arbeitnehmer zurück der so um die 3.000,- bis 6.000,- Euro monatlich brutto hat.

Da schlägt der sogenannte Mittelstandsbauch des Einkommensteuertarifs voll durch. Die zahlen 30 - 40 % Spitzensteuersatz und bringen damit das meiste ein, weil jede 100,- mehr Gehalt 30 - 40 euro in die Staatskasse bedeuten.

Die Mehreinnahmen werden nicht verteilt. sondern werden im Moment "gebunkert."

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"Gewinne lassen sich ja auch durch Ehrenamtliche erzielen, wie jüngste Beispiel zeigen."

Die Beispiele möchte ich hier mal lesen.

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Kommentar von bachforelle49
27.08.2016, 13:47

ja, gerne, warum wohl werden die Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe bei den diversen Hilfsdiensten als Angestellte in deren Listen geführt und Unsummen damit verdient, wie in den Medien mehrfacht erwähnt?  Ist also nicht von mir `erfunden ` (!)

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Kommentar von RheumaBaer
27.08.2016, 16:18

Auch die Tafeln werden daher von einigen Experten eher kritisiert,weil sie dem Staat den Druck nehmen,etwas gegen die Armut zu unternehmen,obwohl das natürlich insg.eine gute Sache ist. Es gibt einen brutalen Kliniksanierer,der ein Buch veröffentlicht hat,in dem er beschreibt,daß "es die sentimentale Einstellung von Ärzten und Pflegekräften leicht möglich macht,kostenlose Überstunden zu generieren.." . Und wie oft wurden Arbeitnehmer im Kampf gegen Insolvenz gedrängt,auf vertragliche Leistungen zu verzichten-um dann alles spurlos in der Konkursmasse verschwinden zu sehen. Und richtig-ohne die freiwilligen Flüchtlingshelfer oder die vielen Menschen,die ihre Angehörigen zuhause versorgen,wären wir weit mehr im A..

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