Werden Pfarrer der christlichen Kirchen ausschließlich mit Mitteln aus der Kirchensteuer bezahlt?

8 Antworten

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Die Antwort auf diese Frage hängt zum Teil davon ab, von welcher Art Pfarrer Du sprichst. Grundsätzlich bezahlen die Kirchen die Gehälter ihrer Kirchenbeamten selbst, und zwar aus dem Kirchensteueraufkommen. Es gibt allerdings einige Sonderfälle (wie auch schon von dreadnaught angesprochen) - nämlich dort, wo Geistliche als quasi abgestellte Seelsorger in besonderem Einsatz stehen. Das trifft in erster Linie auf den Einsatz in der Bundeswehr (Militärgeistliche) zu. Für den Religionsunterricht erhalten die Kirchen anteilige Stundensatzvergütungen des Staates bzw. der Träger für die geleisteten Unterrichtsstunden analog zu den Regelungen für den Einsatz von Aushilfslehrkräften z.B.
Ebenso kommt (zwingend) der Staat für die Gehälter des Personals der universitären theologischen Fakultäten und (teilweise) der Seminare auf. Das ist aber auch der Treue dem Staat als Dienstherr (und eben nicht der Kirche) geschuldet. Gleiches gilt lt. Konkordat für die Bezüge der Bischöfe (dafür müssen sie auch einen Treueeid auf die Verfassung ablegen). Viele dieser Regelungen gehen auf das 19. Jahrhundert zurück, als sich Staat und Kirche(n) durch klare gesetzliche Abgrenzungsregelungen endgültig getrennt haben. Man darf u.a. auch nicht vergessen, dass die Kirchen in den Konkordatsregelungen auf erhebliche Rechte und Besitztümer verzichtet haben bzw. für Enteignungen entschädigt wurden. Ob deswegen alle diese Regelungen noch unbedingt zeitgemäß sind, ist eine ständig geführte Diskussion.
Man sollte auch wissen, dass die Kirchen mit den Finanzministern der Länder stets in Gespräch bezüglich Auslegung, Neudefinition und Abgrenzung dieser Regeln stehen.

sehr gute und ausgewogene Antwort!

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In den meisten Ländern der Welt werden die christlichen Kirchen nicht durch eine Kirchensteuer unterstützt. Die Kirchen finanzieren sich dann durch ihre (manchmal beträchtlichen) Vermögen, durch Spenden, durch Abgaben oder werden vom Staat unterstützt. Es kann dann vorkommen, dass die Gläubigen Leistungen der Kirche direkt bezahlen müssen (etwa bei einer Hochzeit, etc.)

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Ich hoffe das ist nicht so, denn dann wäre die Kirchensteuer ja überflüssig, wenn jeder der nicht in der Kirche ist trotzdem ihre Bediensteten bezahlen sollte.

Derprediger - ich empfehle dazu, ohne es werten zu wollen, ein vor kurzem erschienenes Buch von Carsten Frerk mit ausführlicher Dokumentation: "Violettbuch Kirchenfinanzen", Alibri Verlag Aschaffenburg, 2010. Gruß - B.

KFZ Brief bei Bank aber Auto defekt und soll verkauft werden, da kein Geld für Reparatur.

Hallo, hier kurz die Fakten, vielleicht hat jemand einen ähnlichen Fall schon mal gehabt. Es geht um einen Freund der Familie der in folgender Situation ist. Er hat vor einigen Jahren ein Auto über die Bank finanziert, dann einen Unfall verursacht und deshalb steht das Fahrzeug seit 3 Jahren still und kostet im Monat 50.- für die Garage. Inzwischen ist er in der Privatinsolvenz und dort in der Wohlverhaltensphase. Das Problem ist, für den Kredit hatte er einen Bürgen und dieser muss natürlich seit Beginn der Privatinsolvenz für die Raten einstehen. Allerdings bezahlt unser Freund so gut es geht die Raten an den Bürgen weil dieser inzwischen auch keine Möglichkeit mehr hätte dafür aufzukommen. Nun muss aber die Garage gekündigt werden und das Fahrzeug müsste dann weg. Nur wohin? Verkaufen geht ja nicht weil die Bank den Brief hat. Kann man der Bank sagen sie sollen das Fahrzeug abholen lassen? Es hat im jetzigen Zustand vielleicht noch 400.- Wert. Reparatur kostet ca. 1100.- Rest Kredit noch ca. 3500.-. Was tun? Vermutlich kann ja auch nur der Bürger offiziell etwas machen. Danke im voraus für Eure Hilfe

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Gehalt von Pfarrern

Katholische Pfarrer verdienen in Bayern ganz ordentlich, haben Riesenwohnungen, können einen Teil des Haushälterinnengehalts absetzen, Dienstfahrten frei etc. etc. 2 Fragen drängen sich mir da regelrecht auf: a) warum gibt es so einen eklatanten Pfarrermangel? b) warum sind so viele Pfarreien mit ausländischen Pfarrern besetzt (Polen/ Indern) ? Werden die nach Heimattarif bezahlt, d.h. kommen die dem Land/Diözese weniger teuer zu stehen?

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Kirchensteuer - Ehefrau - Steuer - Wird bei der Steuererklärung (zusammen veranlagt) etwas angesetzt oder nachgefordert?

Hallo zusammen,

Folgendes Prozedere:

Ich (evangelisch) und meine Frau (katholisch) zahlen beide Kirchensteuer (Bundesland: NRW). Ich zahle sogar noch Kirchensteuer für die Ehefrau. Da die Kirchensteuer mittlerweile eine so große Summe angenommen hat, habe ich mich entschlossen aus der Kirche auszutreten und dies auch gemacht (wirksam ab nächsten Monat). Wie verhält es sich nun mit der Kirchensteuer meiner Frau? Muss ich für Sie weiterhin Kirchensteuer bezahlen? Wird bei der Steuererklärung (zusammen veranlagt) etwas angesetzt oder nachgefordert?

Vielen Dank für Eure Hilfe…

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Die meisten christlichen Kirchen glauben das sich Gott als Vater, Sohn und Geist offenbart hat. Warum sind die, welche das nicht glauben so aggressiv?

Man bezeichnet Gott zum Beispiel als dreibeinigen Götzen oder dreiköpfigen Gott. Man behauptet, die Dreieinigkeit würde von satan kommen. Sie wäre heidnisch und vieles mehr.

Habe ich alles hier erlebt. Warum macht es andere so aggressiv wen man eine lehrmeinung vertritt, die es seit 1700 Jahren gibt, biblisch gut begründet ist und von der Mehrheit der Kirchen gelehrt wird?

was auch auffällt, das die welche so aggressiv gegen die 3e wettern, diese nicht mal kennen und das was sie als angebliche Alternative vorlegen nicht mal eine biblische Grundlage hat. Man beschimpft Gläubige indem man deren Gott verhöhnt.

es sieht so aus, als ob diese Minderheit mit allen Mitteln versucht sich von der Mehrheit zu unterscheiden und sich dabei nicht scheut den Gott der anderen zu verunglimpfen. Ist das der anrichrist der sich in dieser Zeit bemerkbar macht?

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Wandert das Gehalt von Beamten nicht fast zu 100% wieder in die Wirtschaft? Könnte man nicht deshalb die Gehälter von Beamten problemlos erhöhen?

Ein Beamter wird sein Gehalt fast ausschließlich in Deutschland ausgeben (außer natürlich bei Urlauben und Dingen, die er im Ausland kauft). Und damit kurbelt er die Wirtschaft an, ohne dem Staat Geld zu kosten, denn:

Ein kleines Beispiel:

Ein Staat besteht aus 3 Bürgern. 1 Bürger ist Beamter. Die 2 anderen verdienen jeweils 20€ und zahlen jeweils pro Jahr 5€ Steuern. Angenommen der Staat gibt 100% an seine Beamten weiter, also verdient der Beamte 10€/Jahr.
Wenn er alle 10€ in Deutschland wieder ausgibt, haben beide Bürger im Durchschnitt wieder 20€ und der Kreis schließt sich.

Deshalb könnte doch der Staat problemlos die Gehälter von Beamten erhöhen, um so den Job attraktiver zu machen und den Beamtenmangel (gerade bei Ingenieuren) zu reduzieren. Und das ganze ohne Mehrkosten zu verursachen.

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Kirchensteuer bei ausländischer Taufe

Mein Mann wurde in Chile geboren und wurde dort als Baby getauft. Mit 11 Jahren verweigerte er die Kommunion und erklärte dem Pfarrer gegenüber, dass er an Gott nicht glaube und der Kirche nicht angehören will. Für ihn war das Thema Kirche damit erledigt. Mit 13 Jahren ist er nach Spanien ausgewandert, wo er bis 2004 auch gelebt hatte. Seit dem Vorfall in Chile hat mein Mann nicht als Mitglied der KK gehandelt oder in Erscheinung getreten. Bei unserer Trauung in der EVK in Madrid (auf meinen Wunsch) hat er dem Pfarrer gegenüber erklärt, dass keiner christlichen Kirche angehört. Das bezeugt auch die fehlende Eintragung seines Taufdatums auf dem Trauschein. Bei der Einwanderung in die BRD hat er angegeben, keiner Religion anzugehören. In 2009 wurde auf der Lohnsteuerkarte falscherweise RK eingetragen. Den Fehler haben wir erst entdeckt, als der Bescheid vom FA eingagengen ist, mit der Aufforderung zur Nachzahlung von Beträgen für die Jahre 2005-2007, mit der Begründung, er sei Kirchenmitglied. Weder in Chile noch in Spanien einen offiziellen Akt des Kirchenaustritts. Mit der mündlichen Verweigerung der Kirchenzugehörigkeit war für meinen Mann der Austritt vollzogen. Aus unserer Sicht bestand bei dem Umzug in die BRD die Mitgliedschaft nicht. Auf den Einspruch reagiert das FA mit erneuter Aufforderung. Was können wir tun?

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