Werden Personen mit starkem Übergewicht in eine Klinik eingewiesen?

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8 Antworten

Nein. Übergewichtige Menschen sind nicht akut gefährdet.

Untergewichtige bekommen Herzprobleme und sterben.

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Kommentar von Dolchwespe
12.07.2017, 21:46

Übergewichtige können genauso einen Herzinfarkt bekommen

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Kommentar von Dolchwespe
12.07.2017, 21:51

Ja mit Übergewicht m.M.n.auch. Ich denke nicht, dass du Übergewicht hast und sagen kannst, dass es nicht akut ist .. ;)

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Die Einweisung in eine Klinik resp im Extremfall erfolgt ja, da das Leben der/des Magersüchtigen unmittelbar gefährdet ist (Magersucht hat eine Sterblichkeitsrate von 10-15%, je nach Quelle) - vergleichbar mit Suizidgefährdeten wo eine Einweisung ebenfalls zum Schutze des eigenen Lebens erfolgt.

Bei einer übergewichtigen Person kann man auf die Schnelle nur Symptome wie bei jeder Person behandeln - die mittelbare resp indirekte Gefährdung des Lebens ist kein Grund für eine Klinikeinweisung - wie erwähnt: kein Mensch platzt infolge Übergewicht, jedoch hat er/sie höheres Risiko bestimmte (Folge)Krankheiten zu bekommen.

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Hallo D.,

massiv adipöse Personen haben die Möglichkeit sich stationär behandeln zu lassen, in der Regel in einer Reha-Klinik, da so ein Aufenthalt zum einen länger dauert, zum anderen mit viel Sport verbunden ist.

Es gibt einige Kliniken, die auf extreme Adipositas spezialisiert sind. In der Regel sind es psychosomatische Kliniken.

Auch bevor es so weit ist kann sich der zunehmend Adipöse bei Hausarzt und Orthopäde, Ernährungsberater und Psychotherapeut Hilfe suchen.

Ebenso wie ein Magersüchtiger sich Hilfe suchen kann, bevor die Zwangseinweisung nötig wird.

Eine Zwangseinweisung ist nur bei akuter Selbstgefährdung möglich. Das bedeutet, dass der Patient droht sich innerhalb der nächsten Stunden oder Tage massiv oder lebensberohlich zu gefährden.

Bei einem sehr untergewichtigen Patienten ist das innerhalb weniger Tage möglich. Wenn jemand der eh schon zu wenig wiegt noch 2-3kg abnimmt ist das akut lebensbedrohlich. Das passiert z.B. durch Erkrankungen wie Durchfall/Erbrechen oder in psychischen Belastungsphasen, oder wenn die Essstörung noch schlimmer wird. Der BMI ab dem es riskant wird lässt sich eingrenzen. Man kann sich innerhalb weniger Tage todhungern, wenn man keine Reserven mehr hat.

Bei einem sehr übergewichtigen Patienten machen 2-3kg zusätzlich nicht viel aus. Die Gesundheitsgefährdung steigt langsam. Man kann sich nicht in wenigen Tagen totessen ;) 

Das Risiko an einem Schlaganfall zu steben steigt ebenfalls langsam. Es ist nicht so, dass ab einem bestimmten BMI eine Grenze erreicht ist. Manche sehr adipöse Menschen sind mit hohem BMI noch fit, wohingegen andere mit gleichem Gewicht schon sehr eingeschränkt sind. Dann kommen noch andere Riskofaktoren dazu wie Rauchen, Bewegungsmangel, Veranlagung, Pilleneinnahme.

Zwangsweise in die Klinik müsste der Adipöse, wenn er bei Akut-Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall, entgleister Diabetes, Hypertone Krise) die Behandlung verweigern würde, aber das tut kaum jemand.

Auch Kettenraucher, Base-Jumper, Monster-Wellenreiter ,Workoholics und chronische uneinsichtige Alkoholiker werden nicht Zwangseingewiesen ;)

LG, Hourriyah

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Nein, werden sie nicht. Aber sie können eine Kur machen. Die allerdings beantragt werden muss.

Gesund ist weder (extremes) Über- noch Untergewicht. Aber Untergewicht ist lebensgefährlich bzw kann es gerade bei Magersucht sein. Und das ist der springende Punkt.

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da ich deine andere Frage gesehen hab, wo du die Bilder von deiner Figur Figur gezeigt hast kann ich dir sagen: An dir ist nichts fett. Wenn du eingeliefert werden müsstest dann höchstens wegen einer Essstörung oder eine falschen Wahrnehmung. Die Figur ist ganz normal.

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Wohl kaum....wenn man nicht kurz vor einem Kollaps steht.

Bei Magersucht droht man zu verhungern und zu dehydrieren....das ist gefährlicher für den Betroffenen.

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Nicht generell. Die Wahrscheinlichkeit zu platzen ist einfach viel geringer als die zu verhungern.

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Aus welchem Grund sollte das so sein ?

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