Werden manche Schüler bevorzugter für ein Studium/Ausbildung etc. ausgewählt je nach Bundesland bzw. besuchter Schule?

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4 Antworten

Ob es Unis gibt, die ihre Studenten nach den Bundeländern aussuchen, kann ich nicht sagen.

Fakt ist aber, dass Du mit einem Fachabi nicht alles studieren kannst, während Du mit dem allgemeinen Abi studieren kannst, was Du willst, wenn Du ddie Voraussetzungen für den Studiengang erfüllst.

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Ob Ausbildungsbetriebe bei der Auswahl ihres Nachwuchses Bundesländer oder Schulen unterschiedlich bewerten, ist eine Frage, welche Meinung der Betrieb im Einzelfall über regionale Bildungssysteme oder Schulen haben.

Bei der Auswahl von Bewerbern an Hochschulen bei zulassungsbeschränkten Studienangeboten mit Bewerberüberhang (mehr Bewerber als geplante Studienplätze) nach Notenranglisten und Wartezeitranglisten dagegen gelten objektive feste Regeln:

Bei örtlichen Auswahlverfahren werden alle Bewerber gleich behandelt, ungeachtet des Bundeslandes, in dem der jeweilige Bewerber seine Hochschulzugangsberechtigung erworben hat. Da sind z.B. bayerische Abiturienten offensichtlich benachteiligt. 

Bei bundesweiten Auswahlverfahren (seit Jahren nur noch medizinische Fächer und Pharmazie) dagegen wird jedem Bundesland vorab eine feste Quote von Studienplätzen zugeteilt. Dann konkurrieren Bayern nur noch gegen Bayern, Hessen gegen Hessen u.s.w. Damit soll den unterschiedlichen Wertigkeiten der Schulnoten je nach Bundesland Rechnung getragen werden.

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Mein Lehrer hat mir mal erklärt, dass das Abitur in z.B Bayern viel schwerer mit guten Ergebnissen abzuschließen ist als z.B in Berlin (da wo meine Wenigkeit herkommt), da es einfach auf höherem Niveau stattfindet. Dies passiert, weil alle Bundesländer Bildungsfragen anders regeln als die anderen. (Lehrplan, etc.)  Und das haben natürlich auch die Universitäten gecheckt, und deshalb rechnen die dir beim Auswahl verfahren je nach Bundesland auch mal gerne ein 0,1 dazu. Hoffe ich konnte dir helfen :)

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Kommentar von dompfeifer
17.12.2015, 17:46

Das stimmt so nicht. Die Universitäten müssen sich bei der Bewerberauswahl an objektive, transparente Kriterien halten. Studienplätze sind ggfs. gerichtlich einklagbar.

Bei bundesweiten Auswahlverfahren werden die hier beklagten Ungerechtigkeiten ausgeglichen, nach ganz klaren Regeln. Siehe dazu meine Antwort oben.

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Manche unis haben eine spezielle umrechnungstabelle die die durchschnitte dann angleicht :)

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