Werden Kinder angeregt, Fragen zu stellen zum Sinn des Lebens, Gott und der Welt und wird mit ihnen gemeinsam nach Antworten gesucht?

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4 Antworten

ich denke, das kommt ganz allein auf die Familie an.

Wir versuchen, unsere Kinder anzuregen zu denken und Fragen zu stellen, auch kritisch. Und unsere Freunde, befreundete Familien sehen es ähnlich.

d.h. es gibt Familien, auch religiöse, die ihr Kinder in jeder Weise anregen und unterstützen.

es gibt aber auch Familien, die das nicht zu, die sagen, es ist so, wie es ist, ist war schon immer so und darüber denken wir nicht nach.

Aber solche Familien gibt es bei religiösen genauso, wie bei nicht religiösen.

Ich würde sagen, es hat eher etwas mit dem Bildungsstand zu tun.

Wobei, das wohl auch zu vorurteilsbehaftet wäre.

Kinder sind von Natur aus neugierig und stellen von sich aus Fragen. Warum ist der Himmel blau? Warum muss ich beim Zwiebel schneiden weinen? Warum ist die Frau so dick? Wer hat die Welt gemacht? Kinder gehen automatisch davon aus das die Welt von jemandem "gemacht" wurde und nicht von alleine entstand.

Sie sehen dahinter eine Person die das was sie sehen gemacht hat. Kinder wird der Glaube nicht antrainiert. Kinder glauben von Haus aus wenn ihr Gehirn erst mal so weit entwickelt ist sich über so etwas Gedanken zu machen.

Das hängt stark von der Familie und dem Umfeld ab. Aber auch wenn wir unserem Kind in Zukunft anregen werden viel zu fragen und später zu hinterfragen, werden wir NIEMALS Fragen zu Gott anregen und auch zu diesen Fragen keine ausführliche Antwort suchen.

In religiösen Familien wird die Neugier der Kinder unterdrückt. Wenn die Kinder Fragen stellen, kommen sie an einen Punkt an dem es dann heißt "Stell Gott nicht in Frage!" und damit wird ihr Lerneifer unterbunden.

Wenn die Religion aus der Erziehung herausgehalten wird, hat das nur positive Auswirkungen auf die Kinder.

das ist nicht wahr

wir sind eine religiöse Familie und wir untedrücken nicht die Neugier der Kinder, im Gegenteil wir fördern sie.

Wir würden nie sagen, Stell Gott nicht in Frage, denn um Fragen zu stellen, hat Gott uns unseren Verstand gegeben.

Aber ich muss zugeben, das es "religiöse" Familien gibt, die da fanatisch sind, wobei das für mich nicht der richtige religiöse Weg ist.

aber man darf eben nicht sage, alle religiösen Familien sind so, dagegen wehre ich mich.

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@PaulPeter44

Solange Fragen mit Ausreden (aka Gott) beantwortet werden, wird die Neugier der Kinder unterdrückt und nicht gefördert. Man traut es Kindern nicht zu, aber sie können durchaus zwischen der Wahrheit und den Lügen der Religionen unterscheiden. Zumindest bis zu einem gewissen Alter, in welchem sie sich dann einreden dass der ganze Unsinn wirklich wahr wäre.

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