Werden Intervalle im Bassschlüssel auf die gleiche Weise bestimmt wie im Violinschlüssel?

2 Antworten

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Was soll man da denn anders machen??

Ton ist Ton. Und da spielt es keine Rolle, in welchem Schlüssel er notiert ist. Nebenbei: Es gibt noch sehr viel mehr als nur Bass- und Violinschlüssel!

Wenn du Bassschlüssel lesen kannst ist auch das Intervalle bestimmen kein Problem für dich. Du solltest aber beim Bassschlüssel lesen lernen darauf aufpassen, dass du nicht den Fehler machst, und immer in den Violinschlüssel "umrechnest". Das stiftet nur Verwirrung.

oh, genau das habe ich mir soeben angewöhnt. habe gerade den ganzen stoff der 7+8. klasse wiederholt... naja, für die arbeit wirds reichen.... ;-)

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Ja, auch alle Vorzeichen gelten für Bass- und Violinschlüssel gleich. Leider sehe ich deine Frage erst jetzt. Um die Notenlehre aber richtig zu verstehen, ist nie zu spät, denn es wird sicher weitere Fragen geben.

Nimm dir etwas Zeit und du wirst das ganze Notensystem verstehen. Ich kann dir hier eine einfache Anleitung geben, die dich in Punkto Noten ganz sicher macht, wenn du sie ein paar Mal selbst gezeichnet hast. Aber selber zeichnen muss sein, damit verschiedene Gehirnregionen richtig aktiviert werden!

Wenn du eine Klaviertastatur benützen und sofort mitspielen kannst, wäre es wirklich optimal. Erst mit dem Lineal 5 Linien mit einem schmalen Zwischenraum zeichnen, dann grösseren Zwischenraum lassen und nochmal 5 Linien mit schmalen Zwischenraum. Stell dir vor, der grosse Zwischenraum ist eine Fläche, von der jeweils die Stufen nach oben und nach unten gehen.

Auf dieser freien Fläche zwischen den oberen und unteren Linien sitzt das 'eingestrichene c'. Dieses c wird deshalb immer mit einer Hilfslinie dargestellt. Im oberen und im unteren Liniensystem musst du deshalb einen kleinen zusätzlichen Strich auf dieser Fläche zeichnen. Das ist immer der gleiche c'-Ton genau in der Mitte auf dem KLavier, egal ob er mit Hilfslinie unterhalb der Noten vom Violinschlüssel oder oberhalb der Noten im Bassschlüssel steht!!.

Du zeichnest von diesem c' ... eine Note nach der anderen nach oben und schreibst deine Buchstaben ( c, d, e, f...) dazu, laut mitsprechen und sofort auf den Tasten mit der rechten Hand mitspielen. Diese Zeilen und Noten liegen im "Violinschlüssel".

Nun nimmst du wieder dieses c' auf der grossen Fläche mit der Hilfslinie als Ausgangspunkt. Du zeichnest jetzt von diesem c' eine Note nach der anderen nach unten in die unteren Linien. Genauso schreibst du die Buchstaben zu den Noten. Weil es nach unten geht, musst du auch die Noten abwärts bezeichnen. Also h, a, g, f, e, d, c, h, a, .... und sofort mit der linken Hand mit spielen und laut mitsprechen. Jetzt bist du tief im "Bass-SChlüssel".

Wenn du die Notennamen in den beiden Liniensystemen vergleichst, wirst du Unterschiede in der Lage der Noten auf den Linien feststellen. Aber weil du alles selbst gezeichnet und mitgespielt hast, ist dir klar, warum diese Noten in den verschieden Zeilen stehen müssen. Durch den Schlüssel kannst du in Zukunft erkennen, ob es tiefe Noten für die linke hand oder hohe Noten für die rechte Hand sind.

Zum Üben auf einem Instrument spielst du schliesslich mit beiden Händen im Abstand einer Oktave von ganz unten links bis ganz rechts oben die ganzen Tonleiter und wieder zurück. Immer laut mitsprechen oder mitsingen. Erst ganz langsam und korrekt, dann wird der Lauf in beiden Händen mit jedem Üben wie von selbst leichter und schneller.

... und hier eine hilfreichste Antwort zu den Vorzeichen # und b:

http://www.gutefrage.net/frage/b-und-dur-vorzeichen

Lieben Gruss mary

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