Werden in unserer Gesellschaft psychische Erkrankungen ernst genommen?

Das Ergebnis basiert auf 18 Abstimmungen

Eher Nein 50%
Mal so mal so 27%
Ja 16%
Eher Ja 5%
Nein 0%

14 Antworten

Mal so mal so

In den letzten Jahren wurde die Öffentlichkeit immer öfter durch schlimme Schicksale und Verzweiflungstagen auf das Thema aufmerksam. Langsam wächst das Verständnis und das Interesse an diesem Thema und man setzt sich eher damit auseinander.

Aber es ist noch immer zu wenig. Denn als Mensch der an einer psychischen Erkrankung leider ist man leider noch immer oft das fünfte Rad am Wagen und man wird belächelt.

Mal so mal so

Krankheiten werden überhaupt nicht immer ernst genommen, oft auch vom Betroffenen selbst!

Bei dieser Art von Kranheit ist es oft so dass nicht einmal Ärzte es sofort klar erkennen.

Oft sind es Kombinationen zum Beispiel Hypochonder,, Jähzorn, Depression,und Agression.

Das kann oft eine Kettenreaktion sein, erst das Krankgefühl, dann der Zorn über die negative Beurteilung beim Arzt, dann das Gefühl die ganze Welt ist gegen mich und schließlich die Agression gegen all jene die ihm gerade unterkommen.

Wenn der Arzt diese Kombination nicht in mehreren Sitzungen klären kann, das ist sehr oft der Fall weil die Besprechungszeit die durch die Pflichtversicherung vorgesehen ist, wird das nicht erkannt und behandelt.

Auf der andern Seite sind die Symtome so klar dass es jeder Arzt, aber oft nicht nur er, erkennt und dem entsprechend ersnt nimmt.

Ja

Ich antworte jetzt hier nicht mit einer Gefälligkeitsantwort, auch wenn viele im Forum ganz anderer Meinung sein werden. Warum? Viele psychisch Kranke kommen sich nicht ernst genommen vor, weil das genau ein Teil des Krankheitsbildes ist.

Aber zum Ernstnehmen psychischer Patienten gehört auch der gesamte Umgang der Gesellschaft, also auch die Infrastruktur von psychiatrischen Kliniken, also wie sie in Schuss gehalten werden, ob und wie weit sie adäquat den Patientenbedürfnissen entsprechend punkto baulicher Infrastruktur und überhaupt, wie viel Geld die Gesellschaft für diese Krankenhäuser aus gibt.
Man kann nämlich die Reife einer Gesellschaft auch daran erkennen, wie sie mit psychisch Kranken umgeht und ganz speziell daran, wie der Betrieb in einem psychiatrischen Krankenhaus funktioniert.

Die Zeiten von "Einer flog über das Kuckucksnest" oder den düsteren, langen Klinikfluren à-la Film "Anatomie" mit Franka Potente ist vorbei, vorausgesetzt, die Gesellschaft kümmert sich adäquat um Patienten psychischer Erkrankungen.

Wie verstehe ich mein Leben?

Ich verändere mich immer mehr... Die Schlafenszeiten werden bei mir immer später, die Schmerzen lassen nicht nach und werden intensiver sogar, mein Leben wird immer düsterer und schmerzhafter. Mich verstehen viele nicht. Diese Gesellschaft ist eingesperrt in den Komplexen, die ihr Handeln bestimmt, die für sie denkt und spricht. Sie bilden sich Sachen ein, bilden sich keine eigene Meinung und rennen irgendwelchen belanglosen Zielen hinterher und meinen, dass das alles der Sinn des Lebens wäre.

Mal sehen, ob wieder diese Art von Beitrag gesperrt wird. Ein Beitrag, wo ich Rat und Hilfe suche und stattdessen gewissenlos getreten werde, dabei bin ich doch sowieso lange auf dem Boden, denn ich habe "keine" Beine und irgendwelche künstlichen Beine sind künstlich, ergo reine Einbildung... Und so ist es auch mit dem "Sinn des Lebens".

Ich bin wahrscheinlich nicht psychisch gestört, ich habe einfach das Leben durchschaut. Immer werde ich damit und damit betitelt, man macht sich lustig über mich. Für die, die es nicht wissen, ich bin einsam, man gewährt mir keine Chance, keine Hilfe, als wäre ich Luft. Dagegen kann ich nichts tuen! Ihr sagt das alles so leicht, aber ich leide sehr viel, bin nurnoch depressiv, einfach weil ich erkannt habe, dass das Leben keinen Sinn macht.

Wofür sind wir hier auf dieser Welt, wenn wir sowieso eines Tages sterben!? Nehmen wir an, uns erwartet irgendwas nach dem Tod, was würde es daran ändern!? Wir sind gefangen in einem Spiel, wir können nicht "sterben", wenn wir jetzt annehmen, dass die Seele immer bestehen bleibt. Wie soll man "nicht existent" sein!? Wie soll man aus diesem Kreislauf rauskommen??

Mal abgesehen davon, dass das Leben keinen Sinn für mich macht, hat das noch nicht genügt... In dieser Scheinwelt werde ich wie Dreck behandelt, ignoriert und unakzeptiert. Wenn man einer Person keine Chance gewährt, wenn diese Person alles versucht hat, alle Techniken, etc. und trotzdem des öfteren enttäuscht wurde, dann wird dieser Person klar, dass es da einfach nichts zu gewinnen gibt. Realismus...

Ich brauche Rat, Hilfe und keinen Psychologen, denn kein Psychologe der Welt kann meine Art von Denkweise übertreffen, denn ich habe das Leben längst durchschaut und bin am Limit. Ich denke zu tiefsinnig... Ich brauche Rat, Hilfe, eine Aufklärung! Löscht bitte diesen Beitrag nicht.. Es ist nicht legitim!

Ich versuche es möglichst harmlos zu beschreiben, damit dieser Beitrag nicht entfernt wird. Euer Leben ist so perfekt, die anderen haben keine Ahnung, andere rennen davor weg und bilden sich irgendwelche Sachen ein. Ich will nicht in diesem Gefängnis mehr stecken, das sich Leben nennt. Ich muss aufgeklärt werden, ich muss 100%-ig wissen, was dahinter steckt, hinter dem Leben.

Ich glaube an Gott, deshalb können sich Atheisten auch fern halten. Gott gibt es 100%-ig... Was soll ich machen!? Es ist zu komplex.. Ich kann das nicht durch Logistik herausfinden, ich brauche Erfahrungen, Beweise und eine Aufklärung über das Leben.

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Hey Leute, Ich wohne noch Zuhause da ich studiere und kein Geld verdiene. Ich gerate dauernd in Streit mit meiner Mutter, da sie denkt , dass das Studium nicht das richtige für mich ist. Ich kann mich nur auf eine Sache konzentrieren. Ich bin total verbissen mit dem Studium. Anfangs war ich sehr gut , jetzt sieht es eher schlecht aus, da ich verdammt unter dem Druck leide und mir praktisch selber Angst mache. Mein Leben existiert praktisch nur noch aus Studium, selbst wenn ich da gerade total versage.

Ich habe keine Freunde und bin eigentlich nur Zuhause und mache mir Sorgen über die nächste Prüfung. Meiner Mutter meint, dass mich das sozial schädigt und würde mich deshalb lieber in eine Ausbildung stecken. Ich weiß auch das sie Recht hat, es macht fertig momentan und ich möchte so auch nicht weiter machen, aber ich will es wirklich unbedingt schaffen.

Ich gebe zu , dass ich letztes Semester einen Durchhänger hatte, der sich bis jetzt durchzieht, aber mir macht das studieren auch Spaß, wenn ich nicht von Angst zerfressen bin. Ich möchte lernen und ich möchte einen guten Arbeitsplatz finden. Ich will das alles nicht aufgeben, nur weil ich aus der Spirale nichtmehr rauskomme.

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