Werden in dem Fall die Eltern haften?

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7 Antworten

Nein, es haftet der Täter. Das wurde Dir die letzten Tage doch schon so 20 - 30 mal erklärt.

Es sei denn, der 13-Jährige hört seit Tagen nicht auf, Dich immer wieder zu betrügen, obwohl Du die Eltern bereits informiert hast. Dann könnte den Eltern eine Verletzung der Aufsichtpflicht vorgeworfen werden.

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Da du erst 13 Jahre alt bist, bist du beschränkt geschäftsfähig. Das heißt ohne Einwilligung deiner Eltern ist dieser Kauf nichtig (nicht gültig).

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Kommentar von Ronox
13.11.2015, 13:49

Und was hat das mit dem Betrug zu tun?

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wie teuer ist es denn ? bei sehr hohen Summen ja!

Bei eher niedrigen Jein.. zahlen muss wahrscheinlich einer weil du dich nicht korrekt mit deinen Daten ausgewiesen hast sonst würdest du es so nicht durchführen können... also ist es eine Straftat, die auch dem entsprechend geahndet wird.

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Kommentar von Allexandra0809
13.11.2015, 13:28

Gemäß einer anderen Frage handeltl es sich um 380 Euro und dann auch noch über paypal

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Kommentar von franneck1989
13.11.2015, 13:29

bei sehr hohen Summen ja!

Woher die Annahme, dass die Höhe der Forderung darüber entscheidet?

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Hier liegt ja wohl einiges vor. Auch ist paypal ab 18 und nicht ab 13. Wenn es zu einer Verhandlung kommen sollte, sind natürlich auch die Eltern gefragt.

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Kommentar von xiDupstepZ
13.11.2015, 19:32

Das heißt ?

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Grundsätzlich stimmt es, dass Eltern für Schäden, die ihre Kinder verursachen haften (BGB §832). Denn die Eltern sind an die vom Gesetz vorgegebene elterliche Aufsichtspflicht gebunden.

Die Aufsichtspflicht erfüllt generell zwei Schutzzwecke:

    Schutz der Minderjährigen vor Schäden aller Art, die ihnen durch sie selbst oder durch Dritte entstehen können, Schutz außenstehender Dritter vor Schäden, die diesen von den Kindern zugefügt werden können.

Verletzen Eltern ihre Aufsichtspflicht so kann die weitreichende Konsequenzen in strafrechtlicher sowie in zivilrechtlicher Hinsicht nach sich ziehen. Daher ist für Familien eine Privathaftpflichtversicherung dringend zu empfehlen.

Die Aufsichtspflicht ist unter anderem abhängig vom Alter des Kindes, seinem früheren Verhalten in ähnlichen Situationen, aber auch von den jeweiligen Umständen, das heißt: Die Beurteilung der Situation hängt immer vom Einzelfall ab. So ist z.B. an einem See eine ständige Aufsicht der Eltern erforderlich. Es ist entscheidend, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen unternehmen müssen, um Schaden abzuwenden. Die Aufsichtspflicht der Eltern kann auch zeitweise auf Dritte übertragen werden.

Eltern können sich nur dann vor der Haftung schützen, wenn sie nachweisen können, dass sie ihrer Aufsichtspflicht genügt haben.

Kinder und Jugendliche haften nur unter bestimmten Voraussetzungen:

0-7 Jahre: nicht deliktfähig, d.h. keine eigene Haftung 0-10: keine eigene Haftum im motorisierten / fließenden Straßenverkehr (außer bei Vorsatz) ab 7/10 bis 18 Jahre: bedingt deliktfähig, d.h. eigene Haftung nur, wenn der Minderjährige aufgrund seines Alters, seiner Reife selbst verantwortlich gemacht werden kann.

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Kommentar von AalFred2
13.11.2015, 13:46

Grundsätzlich haften die Eltern eben nicht. Der Nachweis der Verletzung der Aufsichtspflicht muss auch von der Gegenseite erbracht werden.

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Kommentar von MadXMario
13.11.2015, 14:05

In diesem Fall hätte die Gegenseite die "Beweislast" zu tragen. Eltern müssen lediglich Ihre Kinder davon in Kenntnis setzen, dass man böse Dinge im Internet nicht tut. Das dieser Paragraph auch jedes Mal falsch interpretiert wird..

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Nein, das Geschäft ist ohne Zustimmung der Eltern schwebend unwirksam.

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mit 13 kann man doch noch gar nichts bestellen?

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Kommentar von Allexandra0809
13.11.2015, 13:29

Können schon, aber nicht dürfen

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