Werden heutzutage noch Menschen im Namen des Christentums verfolgt und wenn ja wo?

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13 Antworten

Afrika.

Was bei uns als längst vergessen galt, wird dort (in einigen Ländern) noch genauso praktiziert wie vor hunderten Jahren hier in Europa.

Leider bin ich nicht gut in Geographie, deswegen kann ich dir die genaue Region leider nicht nennen, aber durch die Missionierungen der verschiedenen Religionen und ihrer Untergruppen (Katholiken, Protestanten, etc.) ist Afrika heute voll mit allen Religionen die es so auf der Welt gibt. In einer bestimmten Region werden deswegen immer noch Kriege geführt.

Klöster, Missionen, Waisenhäuser einer anderen Religion oder ihrer Unterart werden angegriffen und wer nicht konvertiert wird ermordet. Männer werden oft nicht vor die Wahl gestellt, sondern sofort getötet.

Alles im Namen der jeweiligen Untergruppe.

Dort ermorden Katholiken, Protestanten, Lutheraner, Molems, Hindus, Juden etc. sich alle untereinander, alles im Namen ihrer Religionen und ihrer Gottheiten.

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Der Verfolgungsindex von Open Doors ist teilweise falsch und teilweise blendet er die tatsächlichen Ursachen einfach aus. Passen wohl nicht ins gewünschte Bild welches vermittelt werden soll. 

Zurück im Fokus: LateinamerikaAuf Rang 38 des WVI ist Mexiko 2015 der Neueinsteiger mit der höchsten WVI-Platzierung.Kolumbien hingegen ist von Platz 25 auf 35 gefallen, während seine Punktzahl allerdings kaumgesunken ist. Andere lateinamerikanische Länder wie Kuba, Bolivien und Venezuela geben weiterhinAnlass zur Sorge und könnten leicht in künftigen WVI Ausgaben erscheinen. Die Triebkräftehinter den jeweiligen Entwicklungen sind komplex und in dieser weithin christianisierten Regionsehr zahlreich: Christen leben in einer Verflechtung von „Organisierter Korruption“, „ExklusivemStammesdenken“, „Diktatorischer Paranoia“ und sogar zunehmender „Säkularer Intoleranz“.Schwache Staaten überlassen örtlichen Kräften wie Drogenkartellen die Herrschaft, undwenn Christen sich nicht darunter beugen und auffallen, begegnet man ihnen mit gnadenloserGewalt.

Südamerika erlebt schon seit Jahrzehnten einen sogenannten Missionierungskrieg verschiedener sogenannter christlicher Gemeinden gegeneinander. Darauf sollte in diesem Zusammenhang unbedingt eingegangen werden. Weiter sollte darauf eingegangen werden dass der uns aktuell als TTIP und CETA wässrig gemachte Unsinn der als Verträge mit den USA ausgehandelt wird durchaus in Südamerika manche Ursache verschlimmert hat da diese Verträge die normale Bevölkerung bestehlen lassen auf rechtswidrige Weise. Entsprechende Kritiken sind bezogen auf diese Verträge online reichlich zu finden, ebenso Fakten als Nachweis dass solche Verträge eben keine neuen Arbeitsplätze schaffen sondern vorhandene in manchen Bereichen vernichten. 

Was Afrika angeht so haben viele afrikanische Staaten bereits vor Jahren ungehörte und durchaus laute Appelle an die Weltbevölkerung gerichtet zu helfen das Aufkommen und die Entstehung von IS oder wie sie auch immer heißen im Keim zu ersticken. Sie wurden nicht gehört. Nachweisen lässt sich dass die Entstehung von Saudi-Arabien, einem der größten Freunde der USA, massivst gefördert wurde. 

Gib mal auf der Seite des Deutschlandfunk in die Suchmaske Christenverfolgung ein. Dann kannst Du das Thema so weit vertiefen wie Du möchtest. Du wirst dort viele Quellen finden die Du dann weiter erkunden kannst. 

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Man muss immer zwischen Christentum und Gläubigen unterscheiden!
Ich weiß jetzt kein Beispiel auf deine Frage, aber jemand der jemand anderen im Namen Gottes unterdrückt, verfolgt oder tötet, ist kein wahrer Christ!
Mein Gott ist ein Gott der Liebe, der Vergebung und der Geduld. Und Er möchte, dass sich Gläubige so verhalten.
Dazu sind hier ein paar Beispiele aus der Bibel:

Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.
Johannes 15:12

Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit. Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Epheser 4:31-32

Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes:
1. Petrus 4:10

Lasst alles bei euch in Liebe geschehen!
1. Korinther 16:14

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue , Sanftmut, Selbstbeherr­schung.
Galater 5:19-22

Ich hoffe, Ich konnte dir helfen.
Viele Grüße, Cassie

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Manche Leute meinen, sie werden von Christen verfolgt, nur weil manche Christen ihren Glauben noch aktiv ausleben und gerne offen und überall darüber reden.

Allerdings ist das Thema sehr schwierig. Du müsstest schonmal klären, was Du unter dem Begriff "Christ" verstehst und wen dieser dann auf welche Weise verfolgt...

warehouse14

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Wie definierst du verfolgt und wie definierst du Christetum? Ich fühle mich durch die Kirche in meiner Nähe zumindest belästigt, weil die jeden Tag um 7 Uhr in der Früh 5 Minuten lang bimmelt was die Glocken hergeben.

In Afrika gibt es christliche Milizen, die nicht zimperlich sind. Im "Bible-Belt" in Amerika leben Ärzte, die Abtreibungen vornehmen auch nicht ungefährlich.

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Es gibt noch etliche Länder in Afrika und in Asien in denen Christen verfolgt und zum Teil getötet werden. Dazu gehört Syrien, Afghanistan, Pakistan, Iran und Nordkorea. Aber das sind längst nicht alle. Vor allem in den Staaten und Gebieten, in denen der radikale "Islamische Staat" versucht die Macht an sich zu ziehen, werden Andersgläubige, vor allem Juden und Christen auf das Schärfste bekämpft, gefoltert und getötet.

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Wenn du mit "Christentum" die römisch katholische Kirche meinst, dann muss man sagen: Sie verfolgt auch heute noch echte bibeltreue Christen, allerdings auf eine andere Weise wie früher; nicht mehr mit klingenden Schwertern und einer militanten Invasion, sondern aus dem Hintergrund ihrer Herrschaft heraus, ohne dass jemand was davon mitbekommt. Schließlich wurde Jahrhunderte an diesem undurchschaubaren Schattensystem gearbeitet. Die kontrollierten Medien verlieren selbstverständlich auch kein Wort darüber. Keiner von uns weiß, inwieweit sie die Christenverfolgungen heute steuert und welchen Anteil sie daran hat.

Echte Christen wurden schon immer in der Geschichte grausam von ihr verfolgt, ob unter der Herrschaft der heidnsichen Kaiser oder ihren direkten Nachfolgern, den Päpsten. Aber auch von den Diktatoren dieser Welt und auch vom Staat selbst (z.B. Kommunismus).

Quer durch die Geschichte hindurch waren Christen das Feindbild Nr. 1, weil sie einen ewigen König predigen und das Kommen seines Reiches.

Nichts hasst die Welt mehr als das, denn das würde bedeuten, dass ihre Herrschaft der Ungerechtigkeit ihrem Ende entgegengeht. Außerdem würde sie auch ihre Herrschaft über das Volk verlieren, das sie an sich gebunden haben. Über wen sollen sie dann herrschen?

Schon zu Jesu Zeiten hatten die herrschenden Römer Angst davor, dass ihnen das Volk davonläuft, wenn es durch den Glauben des Evangeliums Jesus nachfolgt. Sie wollten lieber, dass es dem Kaiser folgt.

So war es auch zur Zeit, als die Apostel vom Rat gefangen genommen wurden, weil sie das Evangelium von Christus verkündigten.

Schaut euch mal an, was der Anklagepunkt gegen sie war:

Und diese alle handeln gegen des Kaisers Gebote, sagen, ein anderer sei der König, nämlich Jesus.

(Apostelgeschichte 17,7)

Dass Jesus ein ewiger König ist (1. Timotheus 6, 15), dessen Herrschaft kein Ende haben wird (Daniel 6,27 / Lukas 1,33), davor fürchtet sich die Welt am meisten.

Und darum werden sie auch alles und jeden bekämpfen, der das predigt und über denjenigen reihenweise Lügen verbreiten, um Hass gegen diese person zu schüren. Verleumdung war schon immer die Methode der Lügner. Wie es damals zur Zeit Jesu und der Apostel war, so ist es auch heute noch. Es hat sich nichts verändert.

Wir Christen heute sollten uns aber ein Beispiel an den Aposteln nehmen, als sie vor dem Hohen Rat sagten:

Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen

(Apostelgeschichte 5,29)

Denn das Gebot zur Verkündigung des Evangeliums hat uns nicht ein Mensch, sondern Gott gegeben.

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Homosexuelle, Geschiedene, Atheisten.

Man würde sich wünschen, dass auch Fummelpfaffen verfolgt würden, aber da ist man recht nachsichtig.

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Wenn man sich den Weltverfolgungsindex von Open Doors anschaut, stellt man fest, dass Christen in durchaus vielen Ländern verfolgt werden: https://www.opendoors.de/verfolgung/weltverfolgungsindex2015

Zu der Verfolgungssituation in den einzelnen Ländern finden sich auf der Seite von Open Doors einige weiterführende Informationen.

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Geh mal auf die Seite opendoors.de.Da ist auch eine Weltkarte mit Ländern wo Christen verfolgt werden.

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Am schlimmsten soll es in Korea sein, da wurden in diesem Jahr sogar 70.000 Christen  in ein Arbeitslager geschafft (fast wie im 2 Weltkrieg...)  aber auch die Länder wie Syrien,Irak,Afghanistan, Saudi Arabien, Pakistan, Iran treiben immer noch Christenverfolgung....

Es sind noch ein paar mehr Länder, aber bei diesen ist es wohl am schlimmsten

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Als ersten Gedanken würde mir der KKK einfallen. Hat aber meiner Meinung nach mit dem Christentum nichts zu tun. Ähnlich wie der IS mit dem Islam

Ich habe vorhin auch einen Kommentar gefunden dazu, wo jemand sagte der KKK ist die IS des Christentums.

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