Werden freiwillige Einzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung im Überbrückungstatbestand als Anrechnungszeit anerkannt?

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3 Antworten

Du kannst freiwillige Beiträge leisten. Dabei ist der Mindestbeitrag 10 % vom jeweiligen Höchstbetrag.

Das ist sinnvoll für Wartezeiten, z.B. für deine Erwerbsminderungsrente

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derajax 28.11.2016, 16:24

Mindestbeitrag 2016: monatlich 84,15 EUR

Höchstbeitrag 2016: monatlich 1.159,40 EUR

Da ist nichts mit 10%

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schnubbel12345 29.11.2016, 11:16

Vielen Dank, dann werde ich entsprechend meine Beiträge weiterhin einzahlen.

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Hallo, ich möchte gerne noch auf etwas anderes aufmerksam machen: Vergiss bitte nicht die Krankenversicherung !!! Falls Du über einen Ehepartner familienversichert bist, dann ist es okay.

Ansonsten hätte ich mit dem Arbeitgeber eine Teilzeitvereinbarung getroffen und versucht, alles unter einen Hut zu bringen.

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schnubbel12345 29.11.2016, 11:18

Danke für den Hinweis, darum muss ich mich also auch kümmern. Eine Teilzeitvereinbarung ist kaum möglich, da selbst bei 20h auf dem Papier 30h Arbeit anfallen. Finanzielle Puffer habe ich genug und einen Anschlussjob finde ich auch ohne weiteres.

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Ja sie werden "anerkannt".

Solltest du aber lassen, denn wenn wir in rente kommen, gibt es keine rente mehr, oder sie ist so gering dass man nicht mehr davon leben kann. Das rentenalter wird stetig erhöht. die meisten gehen schon vorher drauf, und der rest ein paar jahre danach. Behalt das geld und mach was sinnvolles damit. Auch keine private rentenvorsorge. Bringt seit der abgeltungssteuer auch nichts mehr

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DerHans 29.11.2016, 13:48

Ein sehr GEFÄHRLICHER Rat.

Was ist, wenn er während der unversicherten Zeit erwerbsunfähig wird? 

Dann kann er sofort aufs Sozialamt gehen und braucht gar nicht auf den Renteneintritt warten.

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Kathyli88 29.11.2016, 13:55
@DerHans

Dann kriegst von der rentenversicherung auch nichts. Ein bekannter von mir bekam eine synfix aus titan in den rücken aufgrund einer kaputten bandscheibe. Weil er osteochondrose hat ist dieses titanium-teil in die beiden wirbel eingebrochen. Er kann kaum noch laufen, nimmt morphin und opioide (vom arzt verschrieben natürlich) und streitet sich seit 8 jahren mit der rentenversicherung herum, er bekommt keine rente, sein rentenantrag wird immer wieder abgelehnt und auch der beitritt zu einem "VDB" hat nichts gebracht. Unser sozialsystem ist recht am ende angekommen. Warten wir mal was in 30 jahren ist. Wahrscheinlich spätestens dann ein bürgerkrieg weil die sozialkassen leer sind. Das merkt man auch schon bei beiträgen für kitas die zwischen 450-500€ monatlich liegen...wo es in den 90'ern noch 50€ im monat kostete...ich könnte noch viele beispiele nennen...aber bitte, zahlt halt in den rentenversicherung ein selbst wenn es sich umgehen ließe 

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Kathyli88 29.11.2016, 13:58
@Kathyli88

Und bei einem jüngeren geschwisterkind waren es dann schon 80 DM...aber trotzdem kein vergleich zu 450-500€. 

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