Werden Einnahmen aus nicht- und selbstständiger Arbeit getrennt besteuert?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Werden diese Einkünfte wirklich getrennnt versteuert?

Nein werden sie nicht.

  • Aus allen Einkünften wird die Summe der Einkünfte gebildet
  • Davon gehen ggf. Beträge ab zum Gesamtbetrag der Einkünfte
  • Hiervon werden Sonderausgaben (z.B. Beiträge zur Sozialversicherung) in Abzug gebracht.
  • Am Ende steht das zu versteuernde Einkommen.
  • Das zu versteuernde Einkommen ist Grundlage der Einkommensteuerschuld.
  • Geleistete Vorauszahlungen (§ 37 EStG) oder einbehaltene Lohnsteuer (§ 38 EStG) werden selbstverständlich angerechnet.

Schau mal in § 2 EStG.

Letzteres ist korrekt. Nur die Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen dem abgeltungssatz. Die Steuer wir auf das zu versteuernde Einkommen berechnet

Muss ich als Fahrradkurier bei der Steuererklärung Anlage S (Einkünfte aus selbstständiger Arbeit) oder Anlage G (Einkünfte aus Gewerbebetrieb) ausfüllen?

Ich bin selbstständiger Fahrradkurier und habe einen Gewerbeschein. Ich bekomme meine Aufträge über eine Kurierfirma, der ich Rechnungen für meine Kurierfahrten schreibe. Muss ich Anlage S oder Anlage G oder beide beim Finanzamt abgeben. Danke für Eure Hilfe

...zur Frage

Wo gibt man beim WISO-Steuerprogramm Einkünfte aus selbstständiger Arbeit an?

Wo gibt man beim WISO-Steuerprogramm Einkünfte aus selbstständiger Arbeit an?

Danke!

...zur Frage

Ich habe 3 000 euro pacht einnahmen , und lebe im ausland. wieviel % steuern muss ich zahlten w

ich lebe in kanada und habe somit keine einkuenfte in deutschland . habe mein geerbtes land verpachtet und bekomme 3000 euro pacht. wie hoch ist der steuersatz mit dem diese einkuenfte versteuert werden ? danke

...zur Frage

Midijob plus nebenberuflich Selbstständig - steuern?

Hi!

Ich war jetzt lange als Freiberufler mit kleinem Einkommen hauptberuflich tätig. Als Illustratorin, also zeichnen und zwar nicht für eine gemeinnützige Organisation, rein eigennützig.

Mir reicht es jetzt aber und ich möchte etwas regelmäßiges dazu verdienen. Vermutlich wäre auch ein Minijob schon mehr aber der wäre nicht versteuert. Jetzt habe ich die Möglichkeit einen Minijob nebenbei zu machen, oder aber einen Midijob, den ich dann natürlich hauptberuflich ausüben müsste,weils einfach definitiv mehr Arbeitsstunden und Lohn wären.

Aber lohnt sich das?

Meine Einkünfte aus selbstständiger Arbeit würden ja zum Lohn des Minijobs dazu gerechnet werden, womit ich ziemlich schnell aus der Gleitzone kommen würde, oder? Angenommen ich verdiene mit dem Midijob 750€ und als Freiberufler nebenbei 200€ - dann befinde ich mich schon nicht mehr in der Gleitzone und werde am Ende des Jahres kräftig nachzahlen müssen, oder? Der Midijob Arbeitgeber führt ja dann schon monatlich Steuern ab, aber erst am Ende weiß man ja, was ich als Freiberufler verdient habe und ob ich über die 850 kam. mit wie viel muss ich dann am Jahresende als Nachzahlung rechnen?

Werden dann beide einkommensarten zusammen gerechnet, dann mit aktuellem Prozentsatz ausgerechnet was ich an steuern zahlen muss und dann abgezogen, was ich schon an Lohnsteuer durch den midijob bezahlt habe? Ich blicke einfach nicht durch, wenn ich gar nicht richtig planen und wissen kann, wie viele Stunden ich jetzt im midijob arbeiten soll??? Muss ich schätzen, was ich als Freiberufler verdiene und dann hoffen, dass ich nicht über die 850 komme, um in der niedriger besteuerten gleitzone zu bleiben? Mein künftiger Arbeitgeber kann mir da ja auch nich wirklich was raten, da er ja auch nicht wissen kann, was ich nebenbei verdiene. Ich will halt nicht 20 Stunden mehr als im minijob arbeiten und dann im Endeffekt nur nen fuffi mehr davon haben, weil ich dann so viel mehr steuern am Ende nachzahlen muss. Hoffe man versteht meine Problematik. Wäre toll, wenn ihr mir - für Laien verständlich - Tipps geben könntet. Danke!

...zur Frage

Einkommensteuer als Angestellter Kleinunternehmer?

Hallo,

bräuchte die Lösung zu einer Beispielrechnung zum Thema Einkommensteuer als angestellter Kleinunternehmer.

Beispiel:

Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit (also aus dem Hauptjob: 45000 Brutto / 27600 Netto

Einkünfte aus selbstständiger Arbeit (als Kleingewerbetreibender): 5000 Euro

Umsatzsteuer fallen ja bis zur Grenze von 17.500 Euro weg. Aber wie wieviel Einkommensteuer muss beim obigen Beispiel gezahlt werden (wenn überhaupt). Und was hat es eigentlich mit dem Grundfreibetrag auf sich, denn bis dahin ist man ja auch von der Einkommensteuer befreit.

Bedeutet das, dass ich mir zusätzlich zu meinem Angestellteneinkommen bis zur Höhe des Grundfreibetrages dazuverdienen kann ohne Einkommenssteuer zu zahlen (sprich der Angestelltenlohn wir garnicht beachtet) oder wird jeder weitere Gewinn aus der Kleinunternehmer-Tätigkeit darauf summiert und letztlich von dieser Summe die Steuer fällig.

Ich hoffe ich konnte mich verständlich ausdrücken.

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?