Werden die Löhne für Krankenpfleger in Zukunft steigen oder glaubt ihr dass der Beruf immer schlecht bezahlt bleibt?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So schlecht, wie es immer hingestellt wird ist die Bezahlung in der Pflege nicht.

Klar gibt es wie überall bei den AG's schwarze Schafe und solche die noch nicht kapiert haben wie es auf dem Personalmarkt mit Pflegekräften ausschaut.

Das Problem Bezahlung liegt daran, dass Pflegeeinrichtungen ihre Preise nicht einfach wie jedes andere Unternehmen frei nach ihren Betrtiebskosten kalkulieren können.

Denn die Pflegeeinrichtungen bekommen von den Pflege u. Krankenkassen ein gedeckeltes Honorar.

Pflegeeinrichtungen müssen mit den gedeckelten Honoraren, die  sie von den Kassen erhalten kalkulieren, damit sie alle Betriebskosten, und das sind nicht nur die Löhne,  abdecken können.

Ein Betrieb kann nur das ausgeben was eingeht.

Die Verhandlungen mit den Kassen ziehen sich oft über 1-2 Jahre hin um einige Cent mehr für die erbrachten Leistungen zu bekommen.

Die Kassen stellen sich stur.

Hinzu kommt, steigen die Preise der Pflegeeinrichtungen, wird von Seiten der Kunden und Pflegebedürftigen geäussert: oh ihr seit aber teuer.

Es werden die Löhne in der Tat in den nächsten Jahren deutlich steigen um den Bedarf an Pflegekräften ab zu decken.

Bei der Bezahlung ist zu beachten, dass angelernte Hilfskräfte, Alltagsbegleiter und einjährige, nicht den Lohn von 3 jährig examinierten erhalten können. Das ist in jedem Beruf so.

Es liegt jodoch an jedem selbst sich einer qualifizierten Berufsausbildung zu unterziehen um seinen Lohn steigern zu können.

Danke für die Informationen :-)

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Hallo ciana19,

sollte es in Zukunft einen Personalmangel geben werden die Löhne in diesem Sektor steigen.

Aber ich vermute die Bundesregierung plant im Krankenhaus- und Pflegebereich Flüchlinge einzusetzen um diesem Mangel vorzubeugen.

Nathan

"Schlecht" ist ein sehr relativer Begriff.

Es wäre schon mal ein Fortschritt, wenn sich die Beschäftigten in dem Berufszweig mal auf eine einheitliche GEWERKSCHAFT einigen würden.

Wenn dann noch die unbezahlten Überstunden wegfielen, wäre das tatsächliche Einkommen, sicher nicht als "schlecht" zu bezeichnen.

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