Werden die Impfungen gegen Borreliose von der Krankenkasse übernommen?

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8 Antworten

Es gibt weder in den USA noch in Europa bislang einen humanen Impfstoff gegen die Lyme-Borreliose. D.h. es gibt zwar theoretisch einen Impfstoff, aber der wird nicht mehr produziert. Obwohl der auf dem Oberflächenprotein OspA basierende Impfstoff mit Namen "Lymerix" von der amerikanischen FDA 1998 als wirksam und unbedenklich eingestuft und zum Vertrieb auf dem amerikanischen Markt genehmigt worden war, wurde er 2002 zurückgezogen und in diesem Zusammenhang auch die bereits laufenden klinischen Forschungen für eine europäische Variante eingestellt. Es gibt zahlreiche Spekulationen darüber, warum Glaxo Smith Kline die Vakzine zurückgezogen hat. Der Hersteller gibt an, dass sich die Vermarktung nicht wie erwartet gestaltet hätte. Da in Europa vielfältigere Borrelia-burgdorferi-Spezies vorkommen, die nur als bedingt oder gar nicht kreuzprotektiv gelten, ist eine Impfstoff-Entwicklung für den europäischen Raum tatsächlich schwieriger. Auf der Grundlage des OspA-Impfstoffs werden jedoch in Deutschland Hunde geimpft.

Jutta Zacharias http://www.zecken-borreliose.de

Es gibt keine Impfung gegen Borreliose. Nach einem Zeckenbiss sollte die Bissstelle beobachtet werden und durch einen Arzt beurteilt werden. Dieser wird unter Umständen eine Blutuntersuchung veranlassen mit deren Hilfe Borreliose nachgewiesen werden kann. Die dann anschliessende Behandlung mit Antibiotika und die Laborkosten übernehmen die Krankenkassen.

Bekommt man bei jedem Zeckenbiss Borreliose?
hier dazu lesen.
Du meinst wahrscheinlich FSME, da gibt es eine Impfung, wie empfehlenswert die ist, muß jeder selbst entscheiden....

In einem sog. „Risikogebiet“ sind in einer unter 900 untersuchten Zecken FSME-Viren mittels indirekter Testverfahren nachweisbar. Bei 60% bis 70% der gebissenen Personen hat die Anwesenheit des Virus keine Folgen. Bei 10% entwickeln sich neurologische Symptome. Das Risiko einer dauerhaften Schädigung liegt bei 1:78.000.

Laut den freiwilligen Meldungen an des Netzwerk der renommierten med. Fachzeitschrift arznei-telegramm treten bei einer unter 32.000 Impfungen Nervenschäden auf. Also genau die Schäden, die eigentlich durch die Impfung verhindert werden sollen! Hierbei muss noch berücksichtigt werden, dass die Impfung alle 3 bis 5 Jahre wiederholt wird und dass es eine Dunkelziffer in unbekannter Höhe gibt. Denn es wird natürlich nur ein Bruchteil der tatsächlichen Impfkomplikationen an das Netzwerk gemeldet. Fazit des arznei-telegramms: „Einem Risiko bleibender Schäden von etwa 1 : 78.000 durch Erkrankung nach Zeckenbiß in „Endemiegebieten” steht nach unseren Daten – ohne Berücksichtigung der erheblichen Dunkelziffer – ein Risiko von Impffolgen unterschiedlichen Schweregrades von mindestens 1 : 32.000 gegenüber.“

http://www.impfkritik.de/fsme/index.php
stammt aus diesem Link

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@Mikatto

naja das ist aber kein wirklich seriöser Link! Der stammt von einer ziemlich verborten Organisation die jegliche Inpfungen ablehnt, sogar gegen Kinderlähmung! In dem "Bericht" wird statt einer Schutzimpfung vorgschlagen Knoblauch zu essen und zur Behandlung das homöopatische Mittel Ledum. Sehr riskant! Ich denke kaum daß man damit Zecken abschrecken kann. Auch die Zahlen stimmen so nicht, da die Impfolgen weitaus weniger stark sind als an einer FSME zu erkranken. Der Impfstoff ist im Vergleich zu den Chargen vor wenigen sehr gut verträglich und es kommt lediglich zu Rötungen oder Schwellungen am Oberarm. Ich finde es verantwortungslos wie einige Mitmenschen aus irgendwelchen Ideologischen Gründen eine Panikmache vor Impfungen betreiben

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@Mismid

@Mismid: ich hoffe mal, dass du mit der "Panikmache" nicht mich meinst. Ich hab lediglich den Link eingestellt, weil ich meine, man sollte schon alles reflektieren. Panikmache könnte man auch Ärzten oder Medien unterstellen, die ja geradezu nach der Impfung schreien.
So wie du es darstellst steht es nicht da, man kann es aber gern so verdrehen, wenn man denn will......

Es wird ja nicht statt einer Impfung Knoblauch empfohlen, es steht nur da, der Homöopath empfiehlt das, der andere das, Punkt.
Die Aufrechnung Impfung - Impfschaden beruht auf einer Meldung des arznei-telegramms, das durchaus auch bei Ärzten anerkannt ist.
Im Übrigen steht bei jedem Satz die Quelle dabei zum nachlesen.
Es ist schon ein Unterschied, ob ich unreflektiert eine Meinung wiedergebe oder Sachverhalte mit Quellenangabe niederschreibe.
Ich will mich hier nicht zum Anwalt der Site machen, habe mit denen gar nichts zu tun (es gibt auch andere Quellen zu Impfschäden), aber wenn man etwas widerlegen will sollte man sich schon mit den einzelnen Aussagen auseinandersetzen (und auch Quellen angeben!) und nicht verschiedene Dinge auf der Site zusammenmischen wie "Knoblauch statt Impfung".

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@Mikatto

Zusatz, um es zu konkretisieren:
Die Sache mit den Impfschäden steht unter der Überschrift:
Risiko aus schulmedizinischer Sicht.
Ganz unten: Wie kann man sich vor einem Zeckenbiss schützen.
Hier stehen verschiedene Vorbeugungsmöglichkeiten mit Quellenangaben, keiner sagt, dass das Allheilmittel sind, genauso wenig steht da, dass man dies STATT einer Impfung machen soll. Also wenn schon mit Links auseinandersetzen dann bitte auch seriös.
Im übrigen hätte ich dann auch gerne Quellen zu deinen Zahlen, damit man einen Vergleich zu den Zahlen hat, die im Link angegeben werden.

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@Mikatto

wenn man sich die Seite Impfkritik genauer ansieht, ist der Grundgedanke schon immer gegen jegliche Impfung, nicht nur gegen die von FSME

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@Mismid

ja da hast du schon recht, es werden aber meist Links auch zu renomierten Studien genannt und nicht nur bla bla gemacht ohne Quellen zu nennen.
Ich weiß nicht, wer nun Recht hat. Fakt ist halt auch, dass Impfen ein großes Geschäft ist und man z.B. bei der Grippeimpfung schon öfter Mißbrauch festgestellt hat.
Mir geht es nur darum alle Seiten zu reflektieren, es gibt ja auch noch wesentlich mehr Infos zu Kritik an Impfungen, aber ich kann nicht hier alles mit Links zupflastern.

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Die FSME-Impfung wird von der Krankenkasse bezahlt, wenn du in einer Gegend lebst, wo ein entsprechendes Risiko besteht, oder wenn du in ein entsprechendes Gebiet reist.

In den USA gibt es eine Impfung gegen Borreliose, nicht aber in Deutschland.

Der Grund liegt darin, dass es bei uns im Gegensatz zu den USA eine Vielzahl von Borreliose-Varianten gibt, der Impfstoff aber nur gegen eine einzige davon wirkt - nämlich die in den USA vorkommende.

Gegen Borreliose kann man sich nicht impfen, da das eine Viruserkrankung ist. FSME-Impfungen werden dann übernommen, wenn du in einem FSME-gefährdetem Gebiet wohnst (z.B. Bayrischer Wald, Südthüringen, Österreich). Quelle: http://www.private-krankenversicherung.de

Borreliose sind Bakterien, deshalb hilft Antibiotika ! FSME wird durch Viren verursacht, hier hilft kein Medikament sondern nur v o r h e r impfen.

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Gestern lief eine Sendung über Zeckenschutzimpfung.
Ergo: Es gibt keine Borrelios-Schutzimpfung, sehr wohl aber gegen FSME!

ES GIBT KEINE IMPFUNG GEGEN BORRELIOSE.

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